Sie ist subtil, zugleich körperlich und geistig, und kann uns dazu bringen, Berge zu versetzen oder uns im Gegenteil am Boden festzunageln, wenn sie uns im Stich lässt. Sie ist unsere vitale Energie, die Lebenskraft, die uns antreibt und uns erlaubt, uns voll zu entfalten.

Woher kommt sie? Wie kann man sie stärken und erhalten? Hier sind 5 Tipps, um den Weg zur Vitalität zu finden.

Wir schöpfen unsere Energie aus unserer Nahrung, unserem Schlaf, dem Sauerstoff, den wir atmen, und unserer Ausscheidungskapazität. Auch unsere Umwelt und die Art und Weise, wie wir uns auf sie einstellen oder nicht, spielen eine wichtige Rolle für unsere Energiereserven.

1. Unsere Ernährung

Wenn die Nahrung auch eine unserer wichtigsten Vitalitätsquellen ist, so entsteht beim Essen außerdem ein spezifischer Energieverbrauch, der als nahrungsinduzierte Thermogenese oder postprandialer Energieaufwand bezeichnet wird. Der mit der Nahrungsaufnahme verbundene Energieverbrauch macht etwa 10 bis 15 % unseres Gesamtverbrauchs über vierundzwanzig Stunden aus.

Dies hängt natürlich von der Art der jeweiligen Nahrung ab. Eine reichhaltige und üppige Mahlzeit aus tierischen Proteinen und komplexen Kohlenhydraten zum Beispiel ist viel schwieriger zu verdauen und verursacht einen höheren Energieaufwand als eine Mahlzeit aus frischem Obst oder Rohkost. Wer hat sich nach einer üppigen oder schlecht abgestimmten Mahlzeit noch nie schläfrig gefühlt?

Um unsere Energie zu stimulieren, ist es daher wichtig, zunächst den Energieaufwand bei der Verdauung zu begrenzen. Raffinierte, ultra-verarbeitete Lebensmittel, Konservierungs- und Farbstoffe sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Auch auf die Kombination von Nahrungsmitteln ist zu achten. Bestimmte Lebensmittelkategorien sind unverdaulich, wenn sie zusammen eingenommen werden. Ein Beispiel dafür ist frisches Obst, das unbedingt allein gegessen werden sollte – vor einer Mahlzeit oder mindestens zwei Stunden danach. Andernfalls wird die Verdauung verlangsamt, was zu einem erheblichen Energieaufwand für den Organismus führt und Gärung verursacht.

Um unsere Energie zu stimulieren und zu erhalten, sollten wir rohen, frischen und lebendigen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs den Vorrang geben, die auf natürliche Weise Verdauungsenzyme und die Energie derjenigen Elemente enthalten, die sie wachsen und reifen lassen.

Mit einem Entsafter gewonnene Gemüsesäfte sind ebenfalls ein sehr interessanter Vitalitätslieferant und bringen das Verdauungssystem zur Ruhe.

2. Schlaf, Wohlbefinden und Nebennieren

Um unsere schlummernde Lebensenergie zu wecken, ist es wichtig, dem Körper zu ermöglichen, sich durch ausreichende Ruhe zu regenerieren.

Mit Ruhe meine ich erholsamen Nachtschlaf, aber auch Ruhephasen am Tag, die es unserem Energiespeicher ermöglichen, sich insbesondere über die Nebennierendrüsen zu versorgen.

Die Nebennierendrüsen sind gewissermaßen die Batterien des Organismus. Sie sind es, die unter anderem das Stresshormon Cortisol und Adrenalin produzieren. Bei Müdigkeit neigen wir dazu, Reizmittel wie Tee, Kaffee und sogar Zucker zu konsumieren, die die Nebennieren stimulieren und uns den berühmten nötigen „Schub“ geben sowie das Gefühl, nicht mehr müde zu sein. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Indem wir die Nebennieren stimulieren, erschöpfen wir sie allmählich, was sehr oft zu chronischer Müdigkeit oder gar Erschöpfung führt. Andererseits muss der Körper anschließend das Koffein (Thein ist genau das gleiche Molekül) abbauen, das er als Gift erkennt, was einen zusätzlichen Energieaufwand erfordert.

Anstatt also die Nebennieren zu stimulieren, sollten wir sie unterstützen und regenerieren, indem wir zunächst einmal auf Reizmittel verzichten und uns dann, wie wir oben gesehen haben, so oft wie nötig eine Ruhepause gönnen, Stress bewältigen lernen, Aktivitäten entfalten, die uns Wohlbefinden verschaffen, positive Gedanken annehmen, unsere Kreativität entwickeln usw.

Adaptogene Heilpflanzen sind ebenfalls eine sehr gute Unterstützung bei der Regeneration der Nebennieren: Eleutherococcus, Schisandra, Astragalus, Rhodiola … Sie ermöglichen es dem Körper, sich anzupassen und so Stressbelastungen, ob physiologischer oder psychologischer Natur, besser zu widerstehen. Wir werden später sehen, in welchen Pflanzenmischungen sie enthalten sind.                                                

3. Durchatmen

Atmen ist das erste, was man tut, wenn man auf die Welt kommt. Aber wir vergessen häufig, wie wichtig es für unsere Gesundheit und unsere Vitalität ist.

Die Ausübung einer Aktivität im Freien, um richtig tief durchzuatmen und eine bewusste Bauchatmung lassen die Energie im Körper zirkulieren und fördern die Ausscheidung flüchtiger Toxine durch die Lunge. Wir werden gleich danach auf diesen Punkt eingehen.

4. Ausscheiden

Unser Körper produziert den ganzen Tag über Giftstoffe, über unsere Nahrung, die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, Stress, die verschiedenen Chemikalien, mit denen wir in Kontakt kommen, und ganz einfach durch die Funktionsweise des Körpers, den sogenannten Basalstoffwechsel.

Wenn diese Giftstoffe in zu großen Mengen vorhanden sind, können sie die einwandfreie Funktion des Organismus beeinträchtigen, wodurch ein hoher Energieaufwand für ihn entsteht.

Die Ausscheidung ist daher eine der wichtigsten Funktionen.

Sie erfolgt über die Ausscheidungsorgane Niere, Darm, Lunge und Haut, aber auch über die Leber, deren Aufgabe es ist, Giftstoffe zu verarbeiten, und über die Lymphe, die die Abfallstoffe zur Entsorgung an die Ausscheidungsorgane leitet.

Eine ausgewogene Ernährung zur Optimierung der Funktion der Ausscheidungsorgane, sanfte und regelmäßige körperliche Aktivität zur Anregung der Zirkulation der Lymphe, Fasten, Monodiäten und Heilpflanzen unterstützen die Ausscheidungsfunktionen des Organismus.

5. Heilpflanzen

Heilpflanzen agieren auf alle Punkte, die wir gerade gesehen haben, um unsere Vitalität zu stimulieren und zu erhalten: Adaptogene zur Stärkung der Nebennieren, mit entgiftender Wirkung zur Stimulation der Ausscheidungsorgane und der Leber, mit Atemwegstropismus zur Verbesserung unserer Sauerstoffzufuhr.

Während sie unabhängig voneinander sehr wirkungsvoll sind, hat sich herausgestellt, dass einige Pflanzen noch besser wirken, wenn sie zusammen eingenommen werden. Sie entwickeln auf diese Weise eine Synergie, die ihre Wirkung verstärkt.

Daher werden die Pflanzen von Regenerescence in Form von Mischungen angeboten. Die Mischungen selbst werden mitunter zu Synergiepaketen für gezielte Aktionen zusammengestellt.

Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Packungen Anti-Ermüdung und Vitalität, ideal, um aus chronischer Müdigkeit herauszukommen, Anti-Schlaflosigkeit und Erholsamer Schlaf oder Stimmung und positive Energie.

In diesen Synergiepaketen finden Sie spezifische Mischungen, die auf die zuvor beschriebenen Bereiche wirken, um die Lebensenergie zu stimulieren und zu erhalten.

Die Mischungen Adreno 1 und 2 enthalten adaptogene Pflanzen, die sich besonders gut zur Unterstützung und Stärkung der Nebennieren eignen. Die Mischungen Endocrino 1 und 2 unterstützen das gesamte endokrine System.

Für den Aspekt „Entgiftung“ ist die Mischung Pure Elimination eine gute Wahl, da sie alle Ausscheidungsorgane unterstützt. Für eine gezieltere Wirkung auf den Darm wählen Sie am besten Intestinal 2, Intestinal 3 oder Parasito 1. Die Nieren werden mit Reno 1 gründlich gereinigt.

Wählen Sie anschließend Lympho 2 oder Lympho 1 für eine sanfte oder tiefergehende Lymphdrainage.

   

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