Säfte selber machen

Säfte sind nicht ohne Grund in! Pflanzen sind voll von Mineralstoffen, Mikronährstoffen und Vitaminen, die für die körperliche und geistige Fitness wichtig sind. Viele Menschen machen den Fehler, Säfte fast nur aus Obst zuzubereiten.

Obst ist ein ausgezeichnetes Nahrungsmittel, dessen Ballaststoffe jedoch löslich und daher sehr gut verdaulich sind. Man braucht Obst daher nicht zu Saft zu verarbeiten. Bisweilen kann man es jedoch zu einem Gemüsesaft dazugeben, um ihm eine gewisse Süße zu verleihen. Mehr als ein Drittel Früchte sollte man aber nicht in seinen Saft geben.

 

Bei der Herstellung eines Safts sollten Sie v. a. folgende 8 Gemüsesorten verwenden:

Salatgurken: Mit der Schale verwerten. Stark remineralisierend. Wirken entwässernd. Sehr angenehm bei heißen Temperaturen, gut für die Haut.

Fenchel: Fenchelsamen, -knollen und blätter mindern – wie auch Cumin- und Karottensamen – Blähungen. Dabei ist es egal, ob es sich um wilden Fenchel oder Fenchel aus Kulturen handelt. Verdauungsfördernd. Im Sommer erfrischend.

Paprika: Grüner Paprika dient der Herstellung von Kollagen. Eine Kombination aus rotem Paprika, Salatgurke, Tomaten und Blattsalaten ergibt einen ausgezeichneten Sommersaft, der an Gazpacho erinnert.

Stangensellerie: Reich an Mineralstoffen. Sehr angenehm bei warmem Wetter. Erleichtert die Fließbarkeit des Blutes. Unter den Gemüsesorten, die angebaut werden, diejenige, die am meisten Natrium enthält. Für Säfte eine regelrechte Mineralstoffbombe!

Artischocken: Wie sämtliche Disteln sehr gut für die Leber. Achtung: Artischocken sind sehr bitter, man sollte sie daher v. a. am Anfang nur in geringen Mengen in Säfte integrieren.

Spargel: Roh essen oder zu Saft verarbeiten. Verwenden Sie grünen statt weißen Spargel. Weißer Spargel enthält nur wenig Mineralstoffe und Chlorophyll. Ein Saft aus Äpfeln und grünem Spargel tut der Haut insbesondere bei Akne sehr gut.

Rote Beete: Sehr gut für die Regeneration von Blut und Leber. Regt die Produktion von roten Blutkörperchen an. Am besten ist die rote Beete weich, da sie dann Stärke in Zucker verwandelt. Hilft bei Regelschmerzen.

Mangold: Reich an Mineralstoffen und Oxalaten, unterstützt die Verdauung. Sehr grünen Mangold verwenden.

 

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