34% der Mitteleuropäer leiden heute an Gelenkschmerzen. Arthrose, Arthritis, Rheumatismus… Entzündungshemmende Medikamente werden weltweit am meisten verschrieben, als Antwort auf dieses stark zunehmende Phänomen.

Leider werden diese Medikamente als reine Schmerzmittel genommen, ihre Wirkung ist symptomatisch und die Nebenwirkungen sind beträchtlich: Geschwüre, Niereninsuffizienz, Bluthochdruck, Blutgerinnungsstörungen.

Wie können Gelenkschmerzen auf natürliche Weise gelindert werden, und wie kann man ihnen vor allem vorbeugen?  In diesem Artikel werden wir im Wesentlichen über Arthrose sprechen, aber Sie werden sehen, dass die anderen Gelenkprobleme gleiche Ursachen haben, sie sich schließlich sehr ähneln und so für alle Präventivlösungen und Linderung der Symptome gefunden werden können.

Wie kommt es zu Arthrose? 

Arthrose ist die Folge eines Entzündungsprozesses, der unterschiedliche Ursachen haben kann, auf die wir später kommen werden.

Wenn alles in Ordnung ist, stellen die Chondrozyten, Zellen, die darauf spezialisiert sind, Knorpel zu bilden, künstlich Kollagen her, das den Gelenken Widerstandsfähigkeit gibt und Proteoglykane durch Glukose, das Stöße abfedert.

Im Fall von Arthrose können die Chondrozyten ihre Rolle nicht mehr ausfüllen. Die Enzyme, die zur Herstellung auf Glukosebasis Proteoglykane herstellen, werden durch die Entzündung blockiert.

Die Chondrozyten produzieren also keine neuen Knorpel, um die durch verschiedene Faktoren verschlissenen zu ersetzen.

Die häufigsten Ursachen für Arthrose sind: Übergewicht, Gelenktraumata, altersbedingte Fehlstellung der Knochen, die zu Druck auf die Knorpel führt und sie somit abnutzt, ständig wiederholte Bewegungen, Bewegungsmangel und Übersäuerung des Organismus.

Der Knorpel ist ein lebendes Gebilde und somit fähig, sich zu regenerieren. Gelenkschmerzen sind also nicht schicksalshaft, nicht mehr als andere „Krankheiten“.  Es ist wichtig, sich darüber klar zu sein: Wo der Schmerz ist, ist eine Entzündung. Und das Phänomen Entzündung kann geheilt werden. Besser als nur das Symptom Schmerz auszuschalten ist es, die Ursache herauszufinden, um sie direkt anzugehen.

1/ Mineralstoffe zuführen

Das ist sicher der wichtigste Aspekt, wenn man Arthrose in den Griff bekommen will.

Um die vorhandene Übersäuerung im Bereich der Gelenke, die diese Entzündung auslöst, zu vermindern, ist es wichtig, so viele Mineralstoffe wie möglich aufzunehmen.

Gemüsesaft, Quinton-Plasma, Nessel, Schachtelhalm,  Birkensaft, Obst und rohes Gemüse, Algen, gekeimte Samenkörner…   Es gibt so viele Möglichkeiten. Parallel dazu ist es wichtig, Säurequellen in den Lebensmitteln und der Lebensweise zu mindern.

2/ Abnehmen

Übergewicht zieht eine Produktion von entzündungsfreundlichen Zytokinen nach sich und erhöht so den Druck besonders auf die unteren Gliedmaßen. Die Rückkehr zu einem Normalgewicht ist daher ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

3/ Lymphdrainage

Gereinigte und zirkulierende Lymphflüssigkeit führt Giftstoffe in die Ausscheidungsorgane, um sie zu entsorgen.

Lehmwickel und Rizinusöl, Massagen, Wechselduschen, Heilpflanzen (s. Ergänzung),  die Haut trocken bürsten, körperliche Bewegung, Fasten, frisch gepresster Orangensaft, das sind einfache aber sehr wirkungsvolle Praktiken, die Lymphe von Grund auf zu reinigen und somit Entzündungen zu hemmen.

Machen Sie, was Ihren Fähigkeiten und ihrem Umfeld entspricht.

4/ Körperliche Bewegung

Mäßige aber regelmäßige körperliche Bewegung (keine traumatisierenden Sportarten) führt zur Ausscheidung von Endorphinen (Anti-Schmerz-Neurotransmitter), die die Beweglichkeit der Gelenke sichern und die Ausscheidung von Giftstoffen erleichtern.

5/ Ergänzung

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen des Lebensstils kann man Nahrungsergänzungsstoffe zu sich nehmen oder spezifische Nahrung, um die Gelenke wieder geschmeidig zu machen und die Entzündungen einzudämmen.

♠Ingwer und Curcuma sind hochgradige Alkalisierungsmittel und Entzündungshemmer. Man kann reichlich davon Speisen und besonders Säften zugeben.

♠ Heilpflanzen mit reinigender und drainierender Wirkung, wie sie in den Mischungen Reno 1, Lympho 1 und Lympho 2 enthalten sind.

♠ Gute Omega-Quellen

Öl und Margarine aus Sonnenblumenkernen, aus Mais und Soja sollten wegen ihrer entzündungsfördernden Wirkung gemieden werden. Produkte mit Omega 3-Quellen sollten wegen der entzündungshemmenden Wirkung vorgezogen werden: ölhaltige Samen (Chia-Samen, Leinsamen, Walnuss…) Camelineöl, Nussöl, Rapsöl.

Schließlich gibt es Pflanzen und ätherische Öle, die sehr schmerzlindernd  wirken: Teufelskrallenwurzel, schwarze Johannisbeere, Wintergrünöl…  Ihre Wirkung ist  symptomatisch und als Zusatz zur normalen Lebensweise, wie wir sie oben beschrieben haben, zu gebrauchen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen.    

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