Veganismus ist in den letzten Jahren wahrlich geboomt. Noch 2013 hat der „Veggie-Day“-Vorschlag der Grünen einen riesengroßen Shitstorm erzeugt. Und dabei ging es „nur“ um den Verzicht auf Fleisch! Vegan zu leben beinhaltet noch viel mehr. Es bedeutet den Verzicht auf alle Produkte, bei denen Tiere ausgebeutet werden, sei es Milch, Eier oder auch Honig.

Aber was ist der Vorteil, vegan zu leben?

Es gibt gesamtgesellschaftliche Vorteile, wie z.B. Wasser-Einsparungen. Für die Produktion eines Kilo Fleisches sind 16.000 Liter Wasser nötig (zum Vergleich: ein Kilo Weizen benötigt 1.350 Liter). Oder auch die CO2-Bilanz. Die weltweite Tierhaltung gehört mit rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen zu den wichtigsten Verursachern der globalen Erwärmung. Dazu gehören sowohl direkte Emissionen wie z.B. aus dem Magen freigesetztes Methan bei Rindern, vor allem aber Emissionen bei der Futtererzeugung inklusive Abholzungen zur Landumwandlung.

Vor allem Wiederkäuer haben einen extrem hohen CO2-Ausstoß: Pro Kilo Rindfleisch werden umgerechnet 13,3 Kilo CO2 freigesetzt. Zum Vergleich: Die gleiche Menge Mischbrot produziert 0,75 Kilo CO2, Äpfel 0,5 Kilo CO2, und Tomaten 0,2 Kilo CO2.

Und auch was die Ernährungslage in der Welt angeht, ist Veganismus ein großer Vorteil, denn Tiere, die für Nahrung gezüchtet und später getötet werden, müssen bis zu 16 kg Getreide essen, um 1  kg Fleisch aufzubauen, also 16 kg Getreide, das nicht für die menschliche Ernährung zur Verfügung steht!

Ein weiterer Punkt ist die Ethik. Ist es moralisch richtig, Tiere zu töten? Sie in der Massentierhaltung Eier oder Milch produzieren zu lassen?

Wir verhätscheln unsere Haustiere, halten die sogenannten Nutztiere aber wie Sklaven. Ist das menschlich?

Immer wieder wird festgestellt, dass es, sogar im Biobereich, Geflügelhöfe für die Bio-Ei-Produktion eine unsäglich qualvolle Tierhaltung gibt. Und auch solche Initiativen wie „Bruder-Ei“ verschieben das Schreddern der „nicht benötigten“ Hähnchen um einige Wochen, um sie dann für den Grill zu töten.

Nicht zuletzt ist die vegane Lebensweise sogar gesünder als der Konsum von tierischen Produkten! Denn in der konventionellen Landwirtschaft Hormone und Antibiotika eingesetzt, die dann auch vom Menschen aufgenommen werden. Und auch biologisch „erzeugten“ Produkten sind ungesund. Zum einen wegen der Stresshormone, die durch die Haltung und Schlachtung der Tiere entsteht. Zudem enthält Tiereiweiß im Vergleich mit Pflanzeneiweiß deutlich mehr schwefelhaltige Eiweißbausteine, insbesondere die Aminosäure Methionin, was zur Bildung von fixen Säuren im Körper führt. Alles überschüssige Methionin muss zum besonders ungesunden Homocystein abgebaut werden. Zu viel tierisches Eiweiß kann die Nieren mit Säuren belasten, aber auch allmählich zu„Eiweißspeicherkrankheiten“ wie dem Metabolischen Syndrom, Bluthochdruck, Arthrose und Diabetes führen.

Allerdings ist es wichtig, nicht einfach tierische Zutaten aus dem Leben zu streichen, denn dann kann es zu Eisen- oder Vitamin-B-12-Mangel führen. Und auch die Zubereitung veganer Nahrung muss geübt werden, da wir alle mit tierischen Produkten aufgewachsen sind.

Aber mit ein bisschen Wissen und Übung ist veganes Leben leicht und lecker umzusetzen – und sicher auch kein Trend, der bald wieder verschwindet.

Ursula Podeswa, Publizistin

Sprossen und Keime, in der eigenen Küche selbst gezüchtet – da weiß man was man hat und was drin ist: Jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Und das Problem „bio oder nicht“ stellt sich nicht.

Keime und Sprossen als Nahrung, das ist keine Erfindung der Neuzeit, das kennen die Menschen schon seit Jahrtausenden. Bereits vor 5000 Jahren haben die Chinesen Sojasprossen und Weizenkeimlinge gegessen.

Warum aber sind Keime und Sprossen heute so wichtig? In den winzig kleinen Samen schlummert viel Kraft und Energie und wartet auf den Tag X, wenn aus diesen Samenkörnern oder Hülsenfrüchten neues Leben entstehen soll. Und das hat es in sich: Der Vitamin-C-Gehalt in einem Luzerne- (Alfalfa-) Samen steigt in den ersten 72 Stunden des Keimens um 500 Prozent. Der Gehalt an Betacarotin um 300 Prozent. Der Vitamin -C-Gehalt eines keimenden Hafers steigt um 600 Prozent. Aus Keimen und Sprossen tanken wir gigantische Kräfte, wie wir sie in einem landläufigen Gemüse – etwa aus einem Treibhaus -gar nicht vorfinden können.

Und das steckt in den einzelnen Samen:

Weizen:

Seine Keime liefern B-Vitamine und Magnesium für die Nerven. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 2 bis 4 Tage. Schmecken süsslich – aber nur im jungen Stadium gut.

Sonnenblumenkerne:

Diese Keime stärken die Immunkraft, liefern positive Fettsäuren, leichtverdauliches Eiweiß, schützen Blase und Prostata. Einweichdauer 6 Stunden, Keimdauer 2 bis 4 Tage. Sie schmecken leicht nussig.

Kresse:

Ausgekeimt stillt sie schnell den Hunger (viel Chrom), sie enthält Folsäure, Beta-Karotin, Mangan, Kalzium und Kalium. Stärkt Nerven und Herz. Keimdauer 3 bis 6 Tage.

Linsen:

Die Keime versorgen uns mit Eisen, Vitamin C und E, Phosphor und Eisen. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage.

Sojabohne:

Die Sprossen der grünen, kleinen Sojabohne liefern viel Calcium für die Knochen, Phosphor fürs Gehirn und Eisen fürs Blut. Aber auch Vitamin A und C. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 6 Tage.

Kichererbsen:

Als Sprossen haben sie reichlich Magnesium, Kalium, die Vitamine D und E. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage.

Kürbiskerne:

Kürbiskern-Sprossen haben reichlich ungesättigte Fettsäuren, die Herz und Kreislauf stärken. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage. Vorsicht: Bei längerem keimen werden die Keime bitter.

Leinsamen:

Leinsamenkeime sind besonders reich an Fetten sowie Schleim- und Ballaststoffen. Außerdem enthalten sie Proteine, Vitamine und Glykoside. Sie schützen Darm und Magen, helfen bei der Verdauung.

Dinkel:

Das sind mehr Mineralstoffe und Vitamine drin als im besten Weizen. Er hat einen hohen Gehalt an Kieselsäure (Haut, Haare, Denkvermögen), nur 2,7 Prozent Fett aber 12% wertvolles Eiweiss. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 2 bis 3 Tage.

So ziehen Sie Ihre Sprossen und Keime selbst:

Man braucht dazu ein Einmach-Glas, eine Schüssel oder eine Kunststoff-Keimbox. In so einer Keimbox geht es am einfachsten. Die Samen und Hülsenfrüchte dürfen ja nicht nass, sondern bloß feucht sein. Daher muss man das Wasser, mit dem man gießt, aus dem Teller, der Schüssel oder dem Glas immer wieder ausleeren. Aus der Keimbox fließt es automatisch ab.

Zunächst besorgt man sich keimfähige Samen, Getreidekörner oder Hülsenfrüchte. Diese werden unter fließendem Wasser in einem Sieb gewaschen und in die Schüssel oder die Keimbox gelegt.

Jetzt beginnt das Keimen, das genau überwacht werden muss, wenn Sie eine Schüssel benutzen, in der Keimbox geschieht alles automatisch und Sie müssen sich um gar nichts kümmern. Es dauert im Durchschnitt 4 bis 5 Tage. Dann haben die Keime und Sprossen die meisten wertvollen Inhaltsstoffe in sich entwickelt. Bis dahin muss man jeden Tag zweimal – nämlich morgens und abends – die Samen, Körner oder Hülsenfrüchte mit frischem Wasser gießen. In der Keimbox rinnt das Wasser ab. In anderen Gefäßen muss es wieder abgegossen werden.

Die ideale Temperatur zum Keimen ist eine Zimmertemperatur von 22 bis 24 Grad Celsius. Da funktioniert es am besten. Die ersten beiden Tage sollten Keime und Sprossen im Dunkeln stehen. Dann holt man sie ins Licht, damit sie auch immunstärkendes Chlorophyll bilden. Die grüne Farbe ist ein wertvoller Bioaktivstoff.

Die Keime und Sprossen mitsamt den Körnern und Samen, die daran hängen, werden aus der Keim-Box herausgenommen. Man darf sie auf keinen Fall gleich so essen oder kosten. Es könnten sich Bakterien oder Pilze beim feuchten Keim-Vorgang entwickelt haben, die für den menschlichen Organismus nicht gesund sind. Daher: Wieder in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich waschen.

Die fertigen Sprossen können roh gegessen, als Salat zubereitet, in Joghurt oder Müsli eingerührt oder aufs Butterbrot gestreut werden.

So gezogenes Gemüse hat mehr gesunde Inhaltsstoffe als normales Gemüse. Zwei gehäufte Esslöffel frische Weizenkeime liefern 66 Milligramm Magnesium. Ein Kopfsalat hingegen nur 22 Milligramm Magnesium, und auch das nur, wenn er ganz frisch ist.

Ursula Podeswa, Publizistin

 

Früher, als ich ein Kind war, hatten wir im im Keller zwei Steingut-Töpfe. Darin wurde im Herbst der Kappes (Weißkohl) zusammen mit Salz gestampft und im Winter hatten wir leckeres Sauerkraut. Das gab es am Sonntag zusammen mit Rouladen und Klößen.

Ich mochte das sehr gern. Was ich nicht wusste: Sauerkraut ist nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund!

In der Vergangenheit wurden viele Nahrungsmittel für den Winter haltbar gemacht. Sei es durch’s einkochen, durch’s einfrieren oder eben auch durch Fermentation.

Dabei gibt es verschiedene Formen der Fermentation. Für die Fermentation von Milch werden zunächst einmal durch Erhitzen alle Bakterien abgetötet und anschließend werden andere Bakterienstämme hinzugefügt, die dann z.B. Joghurt oder Käse “produzieren”.

Beim Gemüse wird meist die “wilde Fermentation” gewählt. Das bedeutet, das Gemüse wird zerkleinert und zerstampft, bis Saft austritt und anschließend mit Salz versetzt. Das Salz verhindert vor allem am Anfang ein Eindringen von Hefe- und Fäulnisbakterien, bis sich genügend Milchsäurebakterien entwickelt haben. Zudem zieht Salz zusätzlich Flüssigkeit aus dem Gemüse. Diese Flüssigkeit enthält Zucker, der wiederum als Futter für die Milchsäurebakterien dient.

Der Fermentationsprozess hat den Vorteil, dass das Gemüse nicht gekocht wird, und dadurch die Inhaltsstoffe, wie z.B. Vitamine erhalten bleiben. Zudem werden manche Stoffe erst durch diesen Prozess bioverfügbar. Ein weiterer Vorteil der Fermentation ist die Menge der Milchsäurebakterien, die unsere Darmflore beleben können.

Schon im 16. Jahrhundert prägte Paracelsus den Satz „Der Tod sitzt im Darm.“ Hippokrates drückte es 300 v.Chr. positiver aus: „Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“. Gemeint ist eine gesunde Darmflora. Diese wird durch Milchsäurebakterien unterstützt. Das merkt man unter anderem an der verstärkten Verdauung nach dem Genuss von Sauerkraut.

Außerdem spielt die Darmflora eine wichtige Rolle für eine funktionierende Immunabwehr. Denn unsere Darmbakterien mischen kräftig mit, wenn es um unsere körpereigene Abwehr geht.

Unsere Darmflora oder unser „Mikrobiom“ hat verschiedene Aufgaben bei der Abwehr von Krankheitserregern. Zum einen konkurrieren sie mit Krankheitserregern um „Futter“ und Andock-Stationen an der Darmwand. Zusätzlich verbrauchen sie den Sauerstoff, den viele krankmachende Bakterien benötigen. Auf diese Weise können die guten Darmbakterien verhindern, dass sich gefährliche Keime ausbreiten und den Darm überwuchern (sog. Kolonisationsresistenz).

Einige unserer Darmbewohner produzieren außerdem antibakterielle Stoffe, die das Wachstum körperfremder Bakterien eindämmen. Laktobazillen und Bifidobakterien bilden beispielsweise Milchsäure – die auch durch fermentierte Lebensmittel dem Darm zugeführt werden. Diese senkt den pH-Wert im Darm ab, sodass ein saures, darmfreundliches Milieu entsteht. Kurzkettige Fettsäuren, die von den Darmbakterien hergestellt werden, haben eine schützende Wirkung auf die Darmwand, die dazu beiträgt, die sogenannte Darmbarriere zu erhalten.

Zudem trainieren die Darmbakterien unser Immunsystem rund um die Uhr. Das ist wichtig, denn schließlich muss unsere Abwehr ständig aufs Neue zwischen Freund und Feind unterscheiden – nützliche Darmbakterien und Nährstoffe sollen toleriert werden, Krankheitserreger hingegen müssen bekämpft werden. Scheitert dieses „Abwehr-Training“, kann es beispielsweise zu Allergien und Autoimmunerkrankungen kommen: Dann greift das Immunsystem eigentlich harmlose Substanzen (z. B. Inhaltsstoffe von Lebensmitteln) beziehungsweise körpereigene Strukturen an. Unsere winzigen Darmbewohner regen außerdem die Bildung körpereigener Abwehrstoffe an, nämlich der sogenannten Defensine, Zytokine und Antikörper.

Wieviel Salz wird benötigt?

Um Gemüse zu fermentieren ist nicht viel Salz nötig. Es reichen etwa 2%. Das bedeutet, für 1000 Gramm Gemüse benötigt man 20 Gramm Salz.

Wenn man weniger Salz nimmt, kann es sein, dass das Gemüse nicht fermentiert, sondern verfault. Nimmt man zu viel, kann es sein, dass der Gärprozess gar nicht erst beginnt.

Welches Gemüse ist gut zu fermentieren?

Natürlich ist da zunächst einmal der Weißkohl zu nennen, aus dem das Sauerkraut hergestellt wird, das in Deutschland eine lange Tradition hat. Aus Korea kamen vor einigen Jahren verschiedene Kimchi-Rezepte, in denen vor allem Chinakohl verarbeitet wurde. Aber es geht auch z.B. mit Möhren, Rotkohl oder Rote Bete.

Für einen noch feineren Geschmack kann man z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer oder Chili hinzufügen.

Was auch lecker ist und schnell fermentiert, ist Zucchini. Ein wunderbares Rezept ist dieses:

  • 1 große Zucchini

  • 3 Knoblauchzehen

  • 1/2 Zwiebel

  • 25 g Meersalz oder Himalayasalz

  • 500 ml Wasser

Die Zucchini in Sticks schneiden und im Glas aufstellen, die in Ringe geschnittenen Knoblauchzehen und Zwiebeln hinzufügen. Anschließend das Salz im Wasser auflösen und über das Gemüse gießen. Zur Sicherheit das Gemüse mit einem Gewicht beschweren, damit es auch wirklich mit der Salzlake bedeckt ist.

Nach einer Woche bei Zimmertemperatur sollte die Zucchini fermentiert sein. Danach kann sie kühler stehen – z.B. im Keller oder im Kühlschrank.

Guten Appetit!

Ursula Podeswa- Publizistin-

 

Sobald im Frühjahr das erste Grün an Büschen, Bäumen oder auf der Wiese zu sehen ist, kann man diese auch im Smoothie verarbeiten. Aber was tun, wenn im Herbst das Grün vorschwindet oder im Winter gar alles unter einer dichten Schneedecke verborgen ist?

Glücklicherweise gibt es ja in unserem Land das ganze Jahr hindurch viele verschiedene Sorten Obst, Gemüse und Kräuter. Und doch solltest Du darauf achten, dass es saisonal ist.

Jetzt im Herbst sind es z.B. Äpfel oder Birnen. Du kannst beim Spaziergang die oberen Spitzen von Brennesseln und auf der Wiese Gänseblümchen sammeln.

Dasselbe gilt für Apfelsinen, Mandarinen oder Bananen. Sie sind zwar nicht regional, aber in unseren Breiten mit nicht so ganz großem ökologischem Aufwand für uns erreichbar.

Feldsalat, Endivie oder auch Postelein ist eine gute Idee für die grüne Zutat.

Wenn Du Sprossen auf dem Fensterbrett ziehst, kannst Du sie natürlich auch etwas länger stehen lassen, so dass sie grüne Blätter bilden. Auch diese sind eine schöne Zutat für den grünen Smoothie.

Ein guter und völlig unterschätzter Vitamin C Lieferant ist die Hagebutte! Wenn Du einen Garten hast, kannst Du von Deinen Rosensträuchern vielleicht jetzt noch Hagebutten pflücken und in deinem Smoothie verarbeiten. Aber es gibt ihn auch vermahlen als Pulver. Übrigens ist Hagebuttenpulver bei Gelenkproblemen hervorragend geeignet, da es die Kollagenbildung fördert und dabei hilft, Knorpelgewebe wieder aufzubauen.

Natürlich bekommst Du jetzt auch Grünkohl, der eine schöne Ergänzung für den Smoothie ist.

Sobald es kälter wird, solltest Du das Wasser ein wenig anwärmen, dann ist der Smoothie bekömmlicher. Und Du kannst wärmende Gewürze verwenden, wie z.B. Zimt, Kardamom, Chili oder Ingwer.

Hier geht’s zum praktischen Teil:

  • 1 Handvoll Postelein

  • 1 Handvoll Brennesselspitzen

  • 1 Handvoll Gänseblümchen

  • 2 Bananen geschält

  • 1 Apfel mittelgroß

  • 1 Birne

  • 1 Orange + ein Stück Schale, damit solltest Du vorsichtig sein, da sie sehr intensiv schmeckt.

  • 1 Stück Ingwer frisch, mit Schale, ca. 2 cm lang

  • Zimt und Kardamom nach Geschmack

  • ca. 300 ml Wasser abhängig vom Konsistenzwunsch

Wohl bekomm’s

Ursula Podeswa

Publizistin

 

Verfeinert sämtliche ihrer salzigen Gerichte!

Print Recipe
Rawmesan
Crumesan_rezept_vitalbio
Portionen
Becher
Zutaten
Portionen
Becher
Zutaten
Crumesan_rezept_vitalbio
Anleitungen
  1. Zur Herstellung des Teiges sämtliche Zutaten in eine Küchenmaschine mit Messer in S-Form geben und solange mixen, bis sich ein grobkörniges Pulver ergibt.
Rezept Hinweise

Damit Gerichte würzen bzw. dadurch Parmesan ersetzen.

Leiden wir alle an Konzentrationsmangel? Jeder von uns kommt irgendwann einmal an den Punkt, an dem er Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren und ganz in der Gegenwart präsent zu sein…

Ich persönlich wiederhole oft die gleichen Dinge. Ich bin vergesslich, in Gedanken irgendwo anders. Manchmal lese ich auch etwas und weiß nicht, um welches Thema es die letzten Seiten gegangen ist… Solche und ähnliche Sachen passieren mir oft. Dabei weiß ich, dass es nicht nur mir so geht.

In den meisten Fällen liegt dies einfach an einer geistigen Erschöpfung. Die Grenze zum Burnout ist manchmal jedoch sehr schmal. Erzählen kann ich darüber einiges, weil ich selbst schon unter einem Burnout gelitten habe. Wie überwindet bzw. vermeidet man aber ein Burnout? Hier ist meine Erfahrung:

Fünf Punkte, auf die man achten sollte

Ruhe

— Sich ausruhen oder langsamer treten, sobald man an sich Anzeichen von Müdigkeit oder einen Mangel an Aufmerksamkeit bzw. Konzentration feststellt.

Ernährung

— Sich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren, die man gut verdauen kann. Wir sind in diesem Punkt alle verschieden. Seien Sie achtsam und finden Sie heraus, auf welche Lebensmittel Sie allergisch reagieren und welche Intoleranzen Sie möglicherweise aufweisen.

Pflanzen

— Pflanzen können uns dabei helfen, einen Prozess in Gang zu bringen, der unser Nervensystem repariert. Ich mag die Pflanzenmischung Nervo1 sehr. Parallel zu einer gesunden Lebensführung sorgt diese Mischung dafür, uns ausgeglichener zu machen und den Prozess der Regeneration zu beschleunigen.

Bewegung

— Sport ist wichtig, auch wenn man nur mäßig Sport treibt. Wenn man sich erschöpft fühlt, sollte man sich kleinere Ziele stecken. Wichtig ist, nicht mitten auf dem Weg aufzugeben. Wenn Sie dies befolgen, werden Sie sich besser fühlen. Versprochen! Zum Extremsportler sollten Sie aber von heute auf morgen auch nicht werden. Alles braucht seine Zeit!

Schlaf

— Achten Sie auf ausreichend  Schlaf. 8 Stunden im Schnitt sind ideal. In Zeiten, in denen man erschöpft ist, kann man sich noch mehr Schlaf genehmigen.

— Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie am Morgen ohne Wecker auf.

— Bei Problemen mit dem Schlaf können Ihnen Massagetherapien helfen.

Stress

— Den Umgang mit Stress kann – und sollte – jeder lernen. Mit Stress umgehen zu können, bringt Vorteile, egal ob man fit ist oder nicht. Meditation, Yoga oder lange Spaziergänge in der Natur. Eine Antistressmethode gibt es für jeden!

Positives Denken

— Ich habe damit angefangen, beim Zubettgehen an drei positive Ereignisse des Tages zu denken. Dabei kann es sich um ganz einfache Dinge handeln, wie z. B. dass ich meine Tochter zum Lachen gebracht habe.

Mein Gleichgewicht habe ich dank all dieser Punkte wiedergefunden. Trotzdem muss ich wachsam bleiben und auf die Zeichen achten, die sich manchmal bemerkbar machen, wenn ich eine Arbeit abgeben oder ein Examen ablegen muss. Ich habe gelernt, mich zu akzeptieren und meine Grenzen zu erkennen. Ein Erfolg! Meine Methode, um mich zu zentrieren. Ich hoffe, ihr findet diese Tipps hilfreich.

Ich wünsche euch einen guten Weg zurück zur Ausgeglichenheit!

Muskeln kräftigt man durch verschiedene körperliche Aktivitäten.

Gleich zu Anfang dieses Artikels möchte ich betonen, dass sich der Körper selbst um die Aufrechterhaltung der Muskeln im ganzen Körper kümmert, so wir ihm dafür geben, was er braucht: Bewegung und eine ausgewogene, geeignete Ernährung.

Unterschieden werden sollte hier zunächst zwischen Sport und körperlicher Aktivität.

 Sport und körperliche Aktivität

Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Art von Bewegung, die man im Laufe eines Tages leistet und bei der man mehr Energie verbraucht als im Ruhezustand. Dazu zählt jede zu einer Erhöhung des Energiebedarfs führende Bewegung der Skelettmuskulatur.

Sport dagegen treibt man mehr oder weniger organisiert in einem festgelegten Rahmen, nach bestimmten Regeln und oft auch innerhalb eines Systems, das auf Wettbewerb abzielt. Im Sport gilt es, Ziele zu erreichen, sich an ein Programm zu halten, wie z. B.: Ich gehe dreimal pro Woche für jeweils zwei Stunden zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio. Wer Sport treibt, hört nicht wirklich auf seinen Körper, sondern eher auf seinen Geist und auf das zu erreichende Ziel.

Wir nehmen uns z. B. vor, 50 Liegestützen zu machen. Wenn wir dann nach 10 unsere Muskeln sowie eine große Wärme spüren, machen wir trotzdem weiter, um unser Ziel einzuhalten. Manchmal sendet uns der Körper kleine Signale, die uns aufgrund von Mikroläsionen in der Muskulatur zum Aufhören bringen sollen, aber wir machen trotzdem, was wir entschieden haben.

Sport kann negative Folgen haben, wenn man ihn unter schlechten Bedingungen ausübt oder sich zu sauer ernährt. Im Hinblick auf die Gesundheit ist Bewegung wichtig, nicht jedoch unbedingt eine sportliche Aktivität mit ihren Zwängen und Regeln.

Sport wird von unserem Geist beeinflusst. Körperliche Bewegung hört mehr auf unsere realen Bedürfnisse. Es soll jedoch nicht darum gehen, jegliche sportliche Aktivität schlecht zu reden.

Vielmehr sollte man jeden Moment seines Lebens dafür benutzen, um sich zu bewegen. Hierzu zählen auch Reparatur- oder Gartenarbeiten.

Unser Körper benötigt eine einfache, gemäßigte körperliche Aktivität sowie bisweilen zur Stärkung eine etwas intensivere Bewegung.

Wer sich zu viel und unter schlechten Bedingungen bewegt, riskiert riskiert schwere Folgen für seine Gesundheit.

 

Bewegung tut dem Organismus gut

Mit körperlicher Aktivität bringen wir Herz-Kreislauf- und Atmungssystem in Schwung, kräftigen und stärken wir unsere Muskeln und tun wir etwas für unsere Gelenke. Gleichzeitig entwickeln wir unsere körperlichen Fähigkeiten (Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer usw.).

Bewegung reguliert ferner tendenziell den Blutzucker und bremst bei Menschen, die von Diabetes betroffen sind, die Insulinresistenz.

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich in jeder Hinsicht besser: körperlich, seelisch und gesellschaftlich. Eine körperliche Aktivität kann sich schon bald zu einer wahren Freude entwickeln, Stress reduzieren und den Kopf leer machen.

Menschen, die aktiv sind, sind sich ihrer Fähigkeiten bewusster und haben mehr Selbstvertrauen. Eine körperliche Aktivität erlaubt es einem, mit der Isolation zu brechen, andere Menschen zu treffen, sich zu motivieren und sich auf jeder Ebene um seine Bedürfnisse zu kümmern (Ernährung, Ruhe, Entspannung usw.).

 Wir sehen also, dass unser Körper und unsere Muskeln körperliche Aktivität benötigen, um sich zu stärken und zu kräftigen.

Wie unser ganzer Körper brauchen auch unsere Muskeln weitere lebenswichtige Dinge, wie z. B. saubere Luft, eine gute Atmung, Ernährung und Verdauung, ausreichend Ruhe, eine gesunde Umgebung, Sonne, reines Wasser, Entspannung, Massagen etc.

Wenn wir all diese Faktoren berücksichtigen, erlauben wir es unserem Körper Muskeln zu erhalten und zu kräftigen.

Ist dies nicht der Fall, bauen unsere Muskeln ab, kommt es zu Mikroläsionen, Rachitis usw. und uns fehlt es v. a. an Energie, um unsere Muskeln anzuspannen, was normalerweise unsere Stärke ausmacht. Stark zu sein hat mit dicken Muskeln nichts zu tun. Stärke hängt von Energie und Nerven der einzelnen Person ab.

Schaden wir unseren Muskeln durch unsere Aktivitäten oder durch unsere Art zu leben, müssen wir sie wiederaufbauen und reparieren.

Hierzu gilt es folgende Punkte einzuhalten:

1) Für gutes „Baumaterial“ sorgen (Ernährung).

2) Lebensmittel gut verdauen und assimilieren (Nervenstärke, Verdauung, starke Verdauungsorgane).

3) Sie korrekt benutzen und sie auf den Weg zur „Baustelle“ bringen (Nervenkraft, leistungsstarkes Lymphsystem).

Punkt 3 ist sehr wichtig. Wenn unsere Zellen sich nämlich in einem Gewebe voller Schlacken befinden, kommen die Nährstoffe, die wir absorbieren, verdauen und assimilieren, nicht bei der Zelle an (auch nicht bei den Muskelzellen).

 

Ernährung:

  • Beginnen sollten wir damit, unsere Verdauung zu respektieren, und nach dem Essen keiner körperlichen Aktivität nachgehen.
  • Viel bringt es außerdem, auf ausgeglichene Mahlzeiten zu setzen, bei denen sämtliche Lebensmittelklassen vertreten sind.
  • Empfehlenswert ist, auf so viel frische, lokal erzeugte und nicht weiterverarbeitete Bio-Lebensmittel wie möglich zu setzen. Ebenso sollte man regelmäßig frische Gemüsesäfte mit einem Esslöffel Gerstengraspulver trinken.
  • Essen sollte man ferner Trockenfrüchte (Feigen, Datteln, Rosinen, Goji-Beeren, weiße Brombeeren, Aprikosen, Bananen usw.) sowie Nüsse und Ölfrüchte (Walnüsse, Pekannüsse, Macadamia-Nüsse, Mandeln, Haselnüsse usw.).

 

Muskelruhe:

  • Für die Muskelregeneration sind im Allgemeinen für die „kleinen Muskeln“ (Trizeps, Bizeps usw.) 48 Stunden und für die „dickeren Muskeln“ (Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur) 72 Stunden nötig.
  • Viele Menschen (und v. a. Sportneulinge) wissen nicht, dass während des Sports auch das Nervensystem arbeitet und es immer wieder zu hohen Anforderungen durch das Gehirn kommt. Die nötigen, wiederholten Muskelkontraktionen werden nämlich durch das Gehirn erzeugt.
  • Die nervliche Erschöpfung verhält sich zunächst unauffällig und wird häufig zu spät bemerkt, nämlich dann, wenn sie bereits sehr ausgeprägt ist und man nicht mehr gegensteuern kann. Hier gilt es also, extrem wachsam zu sein! In der Regel braucht das Nervensystem 48 Stunden, um sich wieder aufzuladen.
  • Kommt es zu einem intensiven Training einer einzigen Muskelgruppe, kann es sein, dass die beteiligten Nerven 96 Stunden Erholung brauchen.

Katabolismus und Anabolismus

Katabolismus und Anabolismus sind Teile des Metabolismus, also des Stoffwechsels. Beide Prozesse bilden die Gesamtheit der chemischen Reaktionen, die es einem Lebewesen ermöglichen, am Leben zu bleiben.

– Der Anabolismus erlaubt es dem menschlichen Körper, sein Gewebe zu regenerieren. Er benutzt hierfür die Elemente, die wir ihm über die Nahrung zuführen, und verbraucht Energie.

– Beim Katabolismus handelt es sich um den umgekehrten Prozess. Er erlaubt es dem menschlichen Körper, komplexe Moleküle umzubauen, um so Energie zu gewinnen.

 

Während durch den Katabolismus Muskeln abgebaut und Proteine sowie Aminosäuren verbraucht werden, kommt es durch den Anabolismus zum Aufbau von Muskelgewebe. Muskelwachstum basiert auf einem Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus. Kommt es zu mehr Anabolismus als zu Katabolismus, bildet der Organismus Muskelgewebe. Dominiert dagegen der Katabolismus, werden Muskeln abgebaut.

Grob gesagt: KATABOLISMUS = AKTIVITÄT UND ABBAU, ANABOLISMUS = RUHE UND WIEDERAUFBAU.

Damit der Körper sich, nachdem er durch Sport stark beansprucht wurde, regenerieren kann, benötigt er Ruhe.

Sie sollten also unbedingt darauf achten, Ruhetage einzubauen. Ruhetage helfen Ihnen, Verletzungen zu vermeiden und während des Sports in einer optimalen Verfassung zu sein. Ihre Ziele erreichen Sie so schneller und besser!

 

Intervallfasten (auch Intermittierendes Essen, Kurzzeitfasten) hilft Ihnen dabei, Ihre Muskeln aufrechtzuerhalten, sie zu stärken und aufzubauen. Mehr hierzu würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber vielleicht möchten Sie ja selbst dazu weitere Recherchen im Netz anstellen? Ansonsten veröffentlichen wir dazu demnächst auch vielleicht noch einen eigenen Beitrag.

 

Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass Pflanzenmischungen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln diesen Prozess in Verbindung mit einer veränderten Lebensweise unterstützen können. Demnächst bieten wir auf Vitalbio auch Pflanzenmischungen für das Hormonsystem an, mit denen es gelingt, mit Maca und Burzeldorn die Produktion von Testosteron und Wachstumshormonen anzukurbeln. Muira Puama (Potenzholz) und Hafer fördern außerdem die Produktion von Kortikosteroiden.

 

Kümmern Sie sich gut um Ihre Muskeln!

Liebe Grüße

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater

Was versteht man unter Biodynamie?

Bei der Biodynamie handelt es sich um eine Art der Bewirtschaftung, in deren Vordergrund der respektvolle Umgang mit der Natur steht.

Die Biodynamie legt großen Wert darauf, das jeweilige Lebensstadium von Pflanzen (Keimung, Wachstum, Reife) zu achten und zu stärken. Ziel ist, die Qualität und Fruchtbarkeit der Böden aufrechtzuerhalten und zu verbessern und so gesunde Lebensmittel zu produzieren, die für Menschen und Tiere voller Leben sind.

Der Vorläufer der Permakultur

Mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise, die die Erde als ein Lebewesen betrachtet, dem man den höchsten Respekt zollen muss, kann man die Biodynamie als den Vorgänger der Permakultur betrachten.

Die biodynamische Landwirtschaft arbeitet ganz konkret an der Qualität der Böden, indem sie auf den Prozess der Assimilation von Mineralstoffen einwirkt oder die Präsenz von Würmern und Mikroorganismen in der Erde favorisiert. Ganz bewusst geachtet wird ferner auf kosmische Wachstumsfaktoren und Jahreszeiten. So werden beispielsweise je nach Jahreszeit zu bestimmten Stunden am Tag unter der Beachtung von Biorhythmen Böden und Pflanzen mit biodynamischen Produkten behandelt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: schmackhafte Gemüse voller Mineralstoffe sowie saftige, aromareiche Früchte, die reif geerntet werden.

Die Garantie für eine gute Zukunft

Heutzutage gibt es im Biobereich mehrere Label, darunter das französische Label AB und das europäische Biolabel. Demeter ist das Label der Erzeugnisse aus biodynamischer Landwirtschaft. Demeter-Landwirte bewirtschaften ihre Felder schon seit 1924 biodynamisch. Demeter ist heute in 53 Ländern präsent. In Deutschland zählt man derzeit rund 1500 Landwirte, die biodynamisch wirtschaften.

Auch Bio hat seine Grenzen

Während das Biolabel AB bis zu 0,9 % gentechnisch veränderte Zusätze toleriert, bieten Demeterprodukte dem Verbraucher gleich eine doppelte Garantie: Sie werden nicht nur europäischen Richtlinien entsprechend kontrolliert und zertifiziert, sondern auch nach denen von Demeter, die keinerlei gentechnisch veränderte Zusätze zulassen.

Was den Kauf von Bioprodukten betrifft, so benötigen Verbraucher immer mehr Garantien, die gewährleisten, dass sie sich mit diesen Produkten gesund ernähren und etwas für den Umweltschutz tun können.

Zahlreiche Bioprodukte sind heutzutage auch in großen Supermärkten erhältlich. Die Arbeit der Erzeuger, die diese Produkte hergestellt haben, wird jedoch bisweilen nur wenig geschätzt. Kleine Erzeuger haben es schwer, für ihre Produkte angemessene Preise zu erzielen. Ganz anders bei Demeter: Das Label von Demeter garantiert nicht nur Qualität, sondern auch eine ethische Grundhaltung.

Die Zukunft scheint damit Demeter offenzustehen, zumal eine Regeneration des Menschen nicht ohne eine Regeneration der Erde einhergehen kann, die uns ernährt. Wie steht es mit Ihnen? Kaufen Sie Demeter-Produkte?

Wenn Sie eine Grapefruit essen, was machen Sie dann eigentlich mit den Kernen? Ich nehme mal an, Sie entfernen sie und werfen sie dann weg. Dabei sind Grapefruitkerne v. a. in Form von Grapefruitkernextrakt für die Gesundheit ganz ausgezeichnet! 

Bei Grapefruitkernextrakt handelt es sich um eines der besten natürlichen Antibiotika. Entdeckt wurde es 1980 von Jacob Harich, einem Gärtner und Wissenschaftler in den USA. Grapefruitkernextrakt ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das unser Immunsystem im Kampf gegen Bakterien, Viren usw. sehr erfolgreich unterstützt. Verwendet wird es in der Regel zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Darminfektionen, Winterbeschwerden, Zahnproblemen, Candidosen und Scheidenpilzen.

Hergestellt wird Grapefruitkernsaft aus Kernen, Fruchtfleisch und weißer Haut von Grapefruits (Citrus ×paradisi). Grapefruits sind Kreuzungen, die aus Orangen (Citrus × sinensis) und Pampelmusen (Citrus maxima) entstanden sind. Sie bestehen aus einer gelben oder rosafarbenen Schale und besitzen etwa 12 Segmente. Eine Grapefruit wächst, wie es der englische Name schon sagt, in Trauben heran.

Grapefruitkernextrakt wird durch das Mahlen von Fruchtfleisch und getrockneten Grapefruitkernen hergestellt. Das so entstandene Pulver wird in destilliertem Wasser aufgelöst, um so Pektin und Fasern zu eliminieren. Durch einen weiteren Trockenvorgang erhält man ein sehr konzentriertes Pulver. Dieses Pulver wird mit einem Lösungsmittel (in der Regel Glycerin) vermischt und unter hohem Druck erhitzt.[1]. Anschließend wird es gekühlt, gefiltert und einer UV-Behandlung unterzogen, ein Verfahren, bei dem weder Lösungsmittel noch Konservierungsstoffe nötig werden.

[1]„La vérité sur le pépin de pamplemousse.“ Dominique Vialard, 25 février 2014. Alternatives Santé n°2.

Warum Grapefruitkernextrakt so gesund ist:

1/ Grapefruitkernextrakt hilft bei Candida-Infektionen

Candidosen werden von Candida albicans verursacht und erzeugen bei Frauen und Männern jeden Alters jede Menge gesundheitliche Probleme. Dieser Hefepilz kommt in der Regel im Mund, in den Ohren, in der Nase, unter Zehen- und Fingernägeln sowie im Verdauungstrakt und in der Vagina vor. Nach einer im Jahr 2001 veröffentlichten Studie[1] wirkt Grapefruitkernextrakt (33 %) gegen Candida-Stämme sehr gut. Die antifungiziden Eigenschaften von Grapefruitkernextrakt helfen gegen eine Candida-Infektion, indem sie die Hefezellen zerstören.

[1]„Effects of 33% grapefruit extract on the growth of the yeast–like fungi, dermatopytes and moulds.“ Krajewska-Kułak E. & al. Wiadomosci Parazytologiczne. 2001;47(4):845-9. [Article in Polish]

Tipp: 20 bis 30 Tropfen Grapefruitkernextrakt im Rahmen einer 10-Tages-Kur dreimal täglich in ein halbes Glas Wasser geben und trinken. Bei Scheideninfektionen Scheidenwaschungen: Dazu 3 Tropfen Grapefruitkernextrakt + 5 Tropfen Echinacea-Muttertinktur in ein Glas lauwarmes Wasser geben. Die Mischung mit einer Waschbirne in die Vagina geben. 3 Tage lang zweimal pro Tag wiederholen.

2/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Fußpilz

Fußpilz tritt z. B. zwischen den Zehen auf und wird von mikroskopisch kleinen Pilzen ausgelöst.

Tipp: Jeden Tag zwei- bis dreimal etwas Grapefruitkernextrakt auf die betroffenen Stellen (Haut und/oder Nägel) geben. Alternativ kann auch Teebaumöl verwendet werden.

3/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Entzündungen der Harnwege

Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigt, dass Grapefruitkerne im Kampf gegen antibiotikaresistente Infektionen der Harnwege und insbesondere gegen Klebsiella species, Staphylococcus aureus und Escherichia coli sehr effizient sind. Die Teilnehmer der Studie nahmen über zwei Wochen jeden Tag alle 8 Stunden 5 bis 6 Grapefruitkerne ein. Und zwar entweder frisch oder aber getrocknet. Nach diesen beiden Wochen waren außer eines Trägers des Gens Pseudomonas Aeruginosa sämtliche Patienten mit ihrer Behandlung sehr zufrieden. Jener Patient wies anfangs eine bakterielle Harnwegsinfektion auf, welche sich drei verschiedenen Antibiotika gegenüber resistent zeigte. Nach Einnahme des Grapefruitkernextrakts war diese Resistenz nicht mehr vorhanden.[1]

[1]„The effectiveness of grapefruit (Citrus paradisi) seeds in treating urinary tract infections.“ Oyelami OA. & al. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2005 Apr;11(2):369-71.

Tipp: 25 bis 40 Tropfen Grapefruitkernextrakt im Rahmen einer 10-Tages-Kur dreimal täglich in ein halbes Glas Wasser geben und trinken.

4/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Infektionen des Verdaungssystems, gegen Nahrungsmittelvergiftungen, Durchfall usw..

Die in Grapefruitkernextrakt enthaltenen Flavonoide, einer Gruppe an Polyphenolen, begünstigen gute Bakterien in der Darmflora. Sie stärken dadurch das Immunsystem und wirken der Durchlässigkeit des Darms entgegen, indem sie Entzündungen reduzieren [1],[2].

Tipp: Bei Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und sogar Nahrungsmittelvergiftungen eine 5-Tages-Kur machen. Dazu dreimal täglich 20 bis 30 Tropfen in ein halbes Glas Wasser geben und trinken.

[1]„The role of metabolism (and the microbiome) in defining the clinical efficacy of dietary flavonoids.“ Cassidy A, Minihane AM. The American Journal of Clinical Nutrition. 2017 Jan;105(1):10-22.

[2]„Effects of flavonoids on intestinal inflammation, barrier integrity and changes in gut microbiota during diet-induced obesity.“ Gil-Cardoso K. & al. Nutrition Research Reviews. 2016 Dec;29(2):234-248.

5/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm

Eine relativ neue Studie zeigt, dass die in Grapefruitkernextrakt enthaltenen Flavonoide den gastrischen Blutfluss, die Produktion von Prostaglandin E2 (PGE2) durch die Schleimhäute, die Aktivität des antioxidantischen Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD) und den Plasmaspiegel von Gastrin (ein Enzym, das u. a. die Zellerneuerung im Magen sowie im Darmepithel anregt) deutlich erhöht. Die Forscher schließen daraus, das Grapefruitkernextrakt den Magen sehr effektiv gegen Schäden durch Alkohol (Ethanol) und Stress schützt [1],[2].

[1]„Grapefruit-seed extract attenuates ethanol-and stress-induced gastric lesions via activation of prostaglandin, nitric oxide and sensory nerve pathways.“ Brzozowski T. & al. World Journal of Gastroenterology. 2005 Nov 7;11(41):6450-8.

[2]„Gastroprotective effects of flavonoids in plant extracts.“ Zayachkivska OS. & al. Journal of Physiology and Pharmacology. 2005 Mar;56 Suppl 1:219-31.

 

6/ Grapefruitkernextrakt hilft bei Hautproblemen (Akne, Exzeme usw.)

Grapefruitkernextrakt besitzt antimikrobielle Eigenschaften [1]. Häufig stehen Hautinfektionen in Verbindung mit Bakterien und Lebenshygiene (Ernährung und Psyche).

Tipp: Auf den betroffenen Bereichen zweimal pro Tag mit einem Wattestäbchen oder einer Wundauflage auftragen. Bei Schuppen oder Jucken der Kopfhaut: 5 bis 10 Tropfen Grapefruitkernextrakt ein- bis zweimal wöchentlich in die verwendete Shampoomenge geben. Einmassieren und auswaschen. 

[1]„The effectiveness of processed grapefruit-seed extract as an antibacterial agent: II. Mechanism of action and in vitro toxicity.“ Heggers JP. & al. Journal of Alternatives and Complementary Medicine. 2002 Jun;8(3):333-40.

 

Worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Ihr Produkt sollte aus Kernen des Citrus paradisii bestehen.

Es sollte mindestens 33 % Grapefruitkernextrakt enthalten.

Konservierungsstoffe, wie z. B. Benzethoniumchlorid, sollten nicht vorhanden sein.

Produkte auf Glycerin-Basis und ohne Alkohol sind zu bevorzugen.

 Aufgrund all dieser Eigenschaften sollte Grapefruitkernextrakt ein fester Bestandteil Ihrer Hausapotheke sein.

Eine leichte, eiweißreiche Zwischenmahlzeit! Tofu und Hanfsamen enthalten viel Protein und machen richtig satt. Da kommt über Stunden kein Hunger auf und man fühlt sich trotzdem ganz leicht. Die Caesar-Soße schmeckt außerdem herrlich und hinterlässt kein schlechtes Gewissen. Wir wünschen einen guten Appetit!

Print Recipe
Frühlingsrollen mit Caesar-Soße 
Kochzeit 15 Min
Portionen
Zutaten
Vegane Caesar-Soße
Kochzeit 15 Min
Portionen
Zutaten
Vegane Caesar-Soße
Anleitungen
  1. Tofu etwa 15 Minuten lang ausdrücken, damit er so wenig Wasser wie möglich enthält.
  2. Ihn dann in der Pfanne mit Kokosöl anbraten und häufig wenden. Abkühlen lassen.
  3. Alle Soßenzutaten in einen Mixer geben und zu einer cremigen Masse vermischen.
  4. Reisblätter befeuchten, mit Tofu und Gemüse belegen. Rollen und mit Caesar-Soße essen.