-Heuschnupfen-

Der Frühling ist wieder da und mit ihm auch die Pollen! Jedes Jahr leidet ein Viertel unserer Mitbürger unter Heuschnupfen und die Zahlen steigen ständig! Hier ein paar Tipps, die bei roten Augen, triefenden Nasen und Kratzen im Hals helfen.

Symptome von Heuschnupfen

Allergien kommen sehr häufig vor und machen sich in unserem Organismus an verschiedenen Stellen bemerkbar. So können Nase, Augen, Hals, Lungen, der Magen, die Haut und sogar das Nervensystem davon betroffen sein.

Pollenallergien beginnen in der Regel mit einer Bindehautentzündung sowie den damit verbundenen tränenden und juckenden Augen. Sie können dann zu Jucken, Niesreiz, pfeifenden Atemgeräuschen, Kopf- und Bauchschmerzen und sogar zu Erschöpfungszuständen und Depressionen führen.

Selbstverständlich ist die Toleranzschwelle bei jeder Person anders. Personen, die von Allergien betroffen sind, können aber auf so ziemlich jede Substanz in ihrer Umgebung (Luftverschmutzung bis Nahrungsmittel) allergisch reagieren.

Warum kommt es zu Allergien?

Allergien haben etwas mit dem Immunsystem zu tun. Die Symptome, die eine Allergie mit sich bringt, sind in der Tat eine unangemessene Reaktion des Immunsystems auf einen Fremdkörper, welcher mit den Schleimhäuten des betroffenen Menschen in Kontakt kommt, noch bevor er die Atemwege erreicht.

Allergische Reaktionen führen auch zur Bildung von freien Radikalen, die für unser Immunsystem schädlich sind. Unserem Körper helfen wir am besten, indem wir unseren Organen die Möglichkeit geben, sich von angesammelten Rückständen zu befreien. Der ideale Zeitpunkt für eine Kur ist das Frühjahr.

Frühjahrskur

Indem man seinen Darm und seine Leber entgiftet, erhöht man Sauerstoffgehalt, Enzymspiegel und Vitalität der Zellen, so dass Schadstoffe, die unser Immunsystem zunehmend schwächen, ausgespült werden können.

Eine ganz auf die einzelne Person abgestimmte Entgiftungskur auf Pflanzenbasis hilft, verschiedene Symptome zu reduzieren.

Eine gesunde Ernährung ist wichtig

Sich gesund zu ernähren bedeutet, auf industriell hergestellte Lebensmittel ohne jeglichen Nährwert zu verzichten. Wir raten dazu, größere Mengen an frischem Obst und Gemüse, an Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide zu essen. Diese Nahrungsmittel enthalten nämlich Antioxidantien, wie z. B. Vitamin A, C und E sowie Mineralstoffe, Kalzium, Magnesium, Selen und Zink, mit denen wir uns vor freien Radikalen schützen und sicherstellen können, dass unser Organismus gesund ist.

Bei einer Pollenallergie ist es außerdem ratsam, bestimmte Nahrungsmittel, die viel Histamin enthalten, wegzulassen. Bei Histamin handelt es sich nämlich um ein Molekül, das an Allergien beteiligt ist. Nahrungsmittel, auf die man verzichten sollte, sind: Wurstwaren, Käse, Joghurt, Sauerkraut, Fischeier, Fisch in Dosen, Wein und Bier.

 

Kommt gut durchs Frühjahr!

Kurkuma gehört zur gleichen Familie wie Ingwer und ist v. a. frisch ein Segen für die Gesundheit. Was aber hat diese Wurzel genau zu bieten und wie kann man sie verwenden?

1) Kurkuma wirkt stark entzündungshemmend

Hierbei handelt es sich sicherlich um die bekannteste und gleichzeitig interessanteste Eigenschaft von Kurkuma. Das sich in der Wurzel befindende Curcumin hemmt Entzündungen und kann bei allen möglichen Entzündungen verwendet werden, egal ob sie von einer herkömmlichen Ernährung (wir sind tendenziell alle übersäuert) oder von einer rheumatischen Erkrankung, chronischen Schmerzen oder Arthrose ausgelöst werden. Kurkuma soll sogar noch besser wirken als Hydrokortison oder nichtsteroidale Entzündungshemmer. Für Personen, die an Arthrose erkrankt sind, ist eine tägliche Dosis von 2 g Kurkuma über 6 Wochen in der Wirkung mit Ibuprofen (800 mg pro Tag) vergleichbar (s. ggf. Studie). Sehr gut eignet sich Kurkuma auch für Sportler.

2) Kurkuma ist ein Antioxidans und krebshemmend

Curcumin ist auch ein sehr starkes Antioxidans. Es verhindert im Organismus die von freien Radikalen verursachte Oxidation und beugt daher den Mechanismen vor, durch die Zellen beschädigt werden. Curcumin scheint daher für Prävention und eventuell sogar für die Behandlung von Krebs interessant zu sein. Selbst wenn dies noch von den zahlreichen Studien, die derzeit angefertigt werden, bestätigt werden muss, scheint es dennoch so zu sein, dass Curcumin die Vermehrung von Krebszellen aufhält. Nach Dr. Richard Béliveau, dem Leiter des Labors für Molekularmedizin am Krankenhaus Sainte-Justine in Montréal, gehört Kurkuma zu den zehn Lebensmitteln, die man jeden Tag verzehren sollte, um sein Krebsrisiko zu halbieren.

3) Kurkuma ist auch ein Antidepressivum

Die Wirkung von Kurkuma auf die Psyche ist nicht ganz so bekannt. Neueren amerikanischen Forschungsarbeiten gemäß soll Curcumin bei manchen Fällen von Depression genauso gut wirken wir Prozac, ohne natürlich die Nebenwirkungen mit sich zu bringen, die eine Behandlung mit Chemie verursacht. Manchen Forschern ist es in der Tat gelungen nachzuweisen, wie sich eine Entzündung auf die Qualität von Neurotransmittern und so auch auf Depressionen und Selbstmordgedanken auswirkt. Der Verzehr von Kurkuma beeinflusst daher auch den Verlauf einer Depression. Zitieren wir hierzu z. B. Dr. Ajay Goel, den Mitverfasser der oben erwähnten Studie: „Der Entzündungsgrad im Gehirn von Personen, die an einer Depression erkrankt sind, ist höher als der von anderen Menschen. Außerdem ist die Neurogenese bei depressiven Menschen niedriger, d. h. sie bilden weniger neue Gehirnzellen als Personen, die nicht mit Depressionen vorbelastet sind. Curcumin ist nicht nur stark entzündungshemmend, Curcumin stimuliert auch die Neurogenese.”

4) Die Wirkung von Kurkuma auf das Gehirn ist auch noch eine andere

Die Krankheiten, die tendenziell mit zunehmendem Alter auftreten, sind häufig mit einer chronischen Entzündung des Organismus in Verbindung zu sehen, welche uns vorzeitig altern lässt. Der Verzehr von Kurkuma soll uns daher beispielsweise vor der Alzheimer-Erkrankung schützen. Aufgrund seiner antioxidativen und seiner entzündungshemmenden Wirkung schützt Kurkuma ferner das Gehirn und verbessert den Schlaf. Die Enzyme Glutathion-S-Transferase, die mit zu den stärksten Antioxidantien zählen, sind auch an der Entgiftung des Organismus beteiligt. Außerdem soll Kurkuma gut für das Sehvermögen sein. Andere Studien zeigen ferner, dass sich eine tägliche Zufuhr von Kurkuma positiv auf das Gedächtnis auswirkt, da Kurkuma dem Verfall von Gehirnzellen vorbeugt. Eine neuere Studie beweist auch, dass Artumeron, einer der Bestandteile von Kurkuma, die Regeneration eines geschädigten Gehirns erlauben kann.

5) Kurkuma verbessert die Verdauung und hilft, das Gewicht zu regulieren

Kurkuma wirkt verdauungsfördernd. Er reduziert die Magensäure und hat auch eine Wirkung auf Geschwüre, da er Entzündungen bekämpft. Außerdem vermindert Kurkuma Blähungen, schützt die Darmflora und soll im Kampf gegen Darmparasiten unterstützen.

Die Leber wiederum schützt Curcumin gegen zahlreiche Krankheitserreger und hilft, den Glykogenspiegel zu regulieren. Für Menschen, die Alkohol getrunken haben, empfiehlt es sich daher, ihrer Leber mit Kurkuma zu helfen. Noch dazu schränkt Curcumin die Absorption von Cholesterin ein, erhöht die Ausscheidung von Fetten und erlaubt es einem so, sein Gewicht zu reduzieren. Wissenschaftlichen

Studien zufolge verhindern die Curcuminoide von Kurkuma die Oxidation von Fetten im Blut effektiver als Antioxidantien aus z. B. Traubenkernextrakt.

6) Kurkuma beeinflusst das Immunsystem

Kurkuma wirkt antibakteriell und wird daher auch bei leichten Wunden zur äußeren Anwendung sowie zur Konservierung von Fleisch verwendet. Es ist also nachzuvollziehen, dass Kurkuma auch im Inneren des Organismus wirkt. Dort spielt Kurkuma eine sehr wichtige Rolle. Mit seinen antioxidativen Eigenschaften, die zur Entgiftung des Organismus beitragen, stimuliert er das Immunsystem.

7) Kurkuma hilft, eine schöne Haut zu haben

Kurkuma ist auch für die Haut gut. Einmal ganz von der antibakteriellen Wirkung abgesehen, sorgt eine Maske mit Kurkuma für einen strahlenden Teint und erhöht die Elastizität der Haut. Wendet man Kurkuma innerlich an, hilft er, die Leber zu entgiften, was sich wiederum ebenfalls im Zustand unserer Haut spiegelt.

In welcher Form kann man Kurkuma zu sich nehmen?

  Frisch: So wie man ihn in der Natur findet. Dies ist jedoch bei weitem nicht die aktivste Form von Kurkuma. Es ist beispielsweise möglich, den Saft mittels eines Entsafters zu extrahieren oder die Kurkumawurzeln in einen Mixer zu geben, um sie so in Soßen, in kalten oder warmen Suppen zu verwenden etc. Man kann auch einen Zitronen-Ingwer-Kurkuma-Saft herstellen und diesen mit Wasser oder Säften verdünnen. Es ist auch möglich, Kurkuma in heißes Wasser mit Honig zu geben und so einen belebenden Tee herzustellen.

In Pulverform als Gewürz: Beim Kochen (und Zubereiten von rohen Gerichten) kann man Kurkuma beliebig verwenden. Auch möglich ist, eine – ebenso schmackhafte wie berühmte – Goldene Milch herzustellen und damit das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden!

In jedem der beiden vorher genannten Fälle sollte Kurkuma unbedingt mit schwarzem Pfeffer oder Ingwer verwendet werden, damit der Organismus das Curcumin aufnehmen kann.

In Kapsel– oder Tablettenform: Manche Unternehmen bieten Extrakte mit Curcumin an. Manche Präparate scheinen jedoch nicht sehr effizient zu sein. Es ist wichtig, ein Produkt mit einer hohen Bioverfügbarkeit und einer großen Menge an Curcuminoiden zu kaufen. Der Preis gibt hier eine ganz gute Orientierungshilfe, da solche Produkte zwangsläufig teurer sind. Manche Hersteller geben an, dass das Curcumin in ihren Präparaten über viele Stunden im Blut aktiv bleibt, was wiederum seine Wirkungsdauer erhöht. Kurkuma ist fettlöslich. Kurkuma mit Öl zu vermischen erhöht seine Bioverfügbarkeit. Es ist daher möglich, die Bioverfügbarkeit von Kurkuma durch Liposome oder kolloidale Suspensionen zu erhöhen.

Im Falle einer Darmentzündung scheint es besser, frischen Kurkuma zu benutzen, damit es nicht schon vor dem Dickdarm zu einer Assimilierung kommt.

Als ätherisches Öl: Obwohl ungiftig, verdünnen, bevor man es auf der Haut aufträgt. Für schwangere oder stillende Frauen, Epileptiker und Kinder unter 10 Jahren nicht zu empfehlen. Zu verwenden bei Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, zur Bekämpfung von Pilzen, Bakterien usw.

Spirulina, ein außergewöhnliches Cyanobakterium, gab es schon, bevor sich Tier- und Pflanzenwelt trennten.

Bei Spirulina handelt es sich um einen Mikroorganismus, der mit seiner Form einer Spirale nur einen Zehntel eines Millimeters misst und seit 3,5 Milliarden Jahren auf der Erde existiert. Spirulina kommt in alkalischen, stark mineralhaltigen und leicht salzigen Seen (pH-Wert 8 bis 11) in der Nähe des Äquators auf natürliche Art und Weise vor. Spirulina wird allgemein als Mikroalge bezeichnet und wächst mittels Photosynthese, indem es seine Energie aus dem Sonnenlicht, der Luft und den Mineralstoffen in seiner Umgebung schöpft. Das Bakterium kann seine Masse so innerhalb von ein paar Tagen verdoppeln.

1) Spirulina hat viel zu bieten und ist gut verdaulich

Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen verfügt Spirulina über keine Zellulosewand. Es kann daher roh, frisch und getrocknet gut verdaut werden. Spirulina enthält sehr viel Proteine, seltene essentielle Lipide, Mineralstoffe, Antioxidantien und Vitamine und wird daher in sehr vielen Ländern angebaut, um gegen Mangelernährung zu kämpfen. Spirulina ist ein ausgezeichnetes Nahrungsmittel mit besonders viel bioverfügbaren Nährstoffen.

2) Spitzenreiter in Bezug auf Eiweißwerte

Das Trockengewicht von Spirulina setzt sich zu 60 bis 70 % aus Proteinen zusammen. Mit diesem Eiweißgehalt führt Spirulina die Liste der stark proteinhaltigen Lebensmittel vor Soja, Fleisch und Eiern an. Bedenkt man, wie sehr letztere die Umwelt belasten, wird einem erst so recht bewusst, um was für ein großartiges Lebensmittel es sich bei Spirulina handelt. Die Proteine von Spirulina weisen außerdem eine hervorragende Qualität auf und Spirulina enthält alle essentiellen achte Aminosäuren, die der Organismus nicht selbst herstellen kann. Hinzu kommt, dass die Proteine von Spirulina durch das Fehlen von Zellwänden auch roh sehr gut aufgenommen werden können. Ein Vorteil für die Gesundheit und gleichzeitig sehr praktisch!

3) Spirulina stimuliert das Immunsystem und schützt vor dem Altern

Spirulina enthält etwa 15 Antioxidanspigmente. Dies wiederum erlaubt Spirulina, fast das ganze Sonnenspektrum einzufangen und dessen Energie zu speichern.

Betacarotin (Provitamin A) z. B. kommt in Spirulina in einer Menge vor, die 25 mal höher ist als in Karotten.

Seine grüne Farbe hat Spirulina von seinem Reichtum an Chlorophyll. Spirulina erreicht einen der höchsten Chlorophyllwerte der Pflanzenwelt (1 % des Trockengewichts). Chlorophyll ist eine ausgezeichnete Magnesiumquelle. Es wirkt stark entgiftend und ermöglicht es einem, Schwermetalle auszuschwemmen.

Bei Phycocyanin handelt es sich um ein cyanblaues Pigment, das bei Cyanobakterien vorkommt. Es kann bis zu 20 % des Trockengewichts von Spirulina ausmachen. Phyocyanin ist ein Antioxidans, stimuliert das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und antiallergisch und hilft, die Leber zu regenerieren. Nach dem Atomunglück von Tschernobyl bekamen 270 verstrahlte Kinder Phycocyanin. 80 % von ihnen, die damit drei bis sechs Monate lang behandelt worden waren, erkrankten im Gegensatz zu nicht behandelten Kindern nicht an Schilddrüsenkrebs. Phycocyanin soll die Reparatur der von radioaktiven Strahlen beschädigten DNA anregen, so dass sich die Zellen regenerieren können und von der Knochenmasse neue Stammzellen erzeugt werden können.

Seine Wirkung ist der von Erythropoetin ähnlich, d. h. Phycocyanin stimuliert die Bildung von roten und weißen Blutkörperchen sowie die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff. Diese Eigenschaft sowie der sehr hohe Eisengehalt von Spirulin machen aus Spirulin ein Nahrungsmittel, mit dem man Anämie vorbeugen und behandeln kann.

Kürzlich haben Forscher aus Harvard ferner nachgewiesen, dass Phycocyanin in der Lage ist, die Verbreitung von verschiedenen Viren (Herpes-simplex-, Grippe-A-, Röteln-, Mumps-, Cytomegaloviren) zu begrenzen.

All diese ausgezeichneten Eigenschaften von Phycocyanin haben dazu geführt, dass es extrahiert und zu einem Preis von bis zu 800 € pro Kilo von der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie verkauft wird. Manchmal wird Spirulina daher ohne Phycocyanin vertrieben, so dass man sehr achtsam sein muss. Getrocknetes Spirulina mit einer hohen Konzentration an Phycocyanin besitzt eine sehr kräftige, grünblaue Farbe. Legt man es auf feuchtes Löschpapier, sieht man ziemlich schnell einen cyanblauen Kreis, der die Anwesenheit dieses kostbaren Pigments beweist.

4) Eine ausgezeichnete Quelle an Mineralstoffen und Spurenelementen

Die in Spirulina enthaltenen Mineralstoffe können sehr gut assimiliert werden, da sie weder Phytate noch Tanine enthalten.

Selbst wenn es zwischen den einzelnen Kulturen zu Abweichungen kommt, ist Spirulina immer stark eisenhaltig. So enthält es mindestens zehnmal mehr Eisen als rotes Fleisch. Sehr bemerkenswert ist außerdem, dass der Gehalt an Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium dem in Muttermilch entspricht. Spirulina ist für uns daher wesentlich geeigneter als Kuhmilch und eignet sich ausgezeichnet dazu, Osteoporose und Gelenkproblemen vorzubeugen.

Im Allgemeinen ist Spirulina ferner nicht jodhaltig. Manche Kulturen werden jedoch mit Zink und Selen angereichert.

5) Mit Spirulina fit werden

Wie wir bereits gesehen haben, hilft Spirulina, sich während oder nach starken Anstrengungen zu erholen. Spirulina ist damit für Sportler sehr interessant. Es steigert außerdem die Konzentrationsfähigkeit, regt das Gedächtnis an sowie vermindert Stress und Müdigkeit. Spirulina ist alkalisch und hilft dabei, das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers aufrechtzuerhalten, ihn wieder fit zu machen und sein Immunsystem zu verbessern.

6) Vitamine A, B, D, E, F und K

Spirulina enthält außergewöhnlich viel Provitamin A und Betacarotin: 1 g Spirulina deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen! Spirulina ist daher das perfekte Lebensmittel für Haut und Augen. Als starkes Antioxidans reduziert es die Schäden, die freie Radikale an DNA, Proteinen und Zellmembranen verursachen. Indem es oxidativen Stress senkt, verzögert es Zellalterung und damit verbundene Erkrankungen.

Spirulina enthält sehr viel Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B8, B9, D, E, F und K.

Je nach Studie und Autor wird sein Vitamin B12 als mehr oder weniger assimilierbar und aktiv betrachet. Dabei stellt sich die Frage, ob dies wirklich so wichtig ist, da manche Bakterien (Pseudomonas und Klebsiella) unserer Darmflora dieses Vitamin synthetisieren können, was im Übrigen zu sehr viel Publikationen geführt hat und Vegetarier und Veganer ganz stark beschäftigt. Außerordentlich wichtig ist daher, sich um unsere Darmflora gut zu kümmern und sie optimal zu versorgen, so dass sie ausgeglichen ist und die nötigen Synthesen realisieren kann.

7) Ein ausgezeichnetes Präbiotikum

Der hohe Nährstoffgehalt und die außergewöhnlich gute Verdaubarkeit machen aus Spirulina ein ausgezeichnetes Präbiotikum, das die Darmflora ernährt und daher unsere Gesundheit erhält. Spirulina fördert Wachstum und Diversität der richtigen Bakterien, welche die schlechten wiederum daran hindern, sich zu vermehren. Diese Bakterien sind außerdem für unser Immunsystem besonders wichtig und begünstigen die Verwertung der von uns aufgenommenen Nahrungsmittel.

8) Spirulina ist praktisch

Egal ob getrocknet oder frisch, Spirulina ist sehr einfach im Verbrauch. Man muss es weder schälen noch kochen. Getrocknet – man sollte es möglichst bei niedrigen Temperaturen trocknen, um alle seine Wirkstoffe zu erhalten – kann man es über mehrere Jahre aufbewahren, ohne dass sich der Nährwert verändert. Spirulina kann man ganz einfach auf Reisen oder Wanderungen mitnehmen. Es ist immer fertig zum Verbrauch. Man kann es außerdem in Salatsoßen, Smoothies, Salate und rohe oder gekochte Suppen mischen. Damit alle Wirkstoffe erhalten bleiben, sollte man allerdings darauf achten, Spirulina nicht auf mehr als 42 ° C zu erhitzen. Farbe bringt Spirulina in alle ihre Speisen.

Da Spirulina kein Vitamin C aufweist, sollte man es möglichst mit einem Lebensmittel essen, das Vitamin C enthält (Zitronen, Orangen, Petersilie etc.), damit das in Spirulina enthaltene Eisen vom Organismus gut absorbiert wird. Mehr als 20 g getrocknetes Spirulina sollte man am Tag nicht zu sich nehmen und außerdem darauf achten, genügend zu trinken.

9) Ein sehr umweltverträglicher Anbau

In unseren Breiten wird Spirulina auf größeren und auch kleineren Höfen angebaut. Man kann Spirulina auch selbst anbauen und frisch essen. Einfach köstlich!

Für den Anbau von Spirulina sind weder große Flächen noch viel Wasser nötig. Um die Tagesdosis an Spirulina (5 bis 10 g) für eine Person zu produzieren, reichen 1 bis 2 m². Spirulina wird in abgedeckten Becken angebaut. Man braucht dazu Wasser, Mineralsalze, etwas Stickstoff (Harnstoff oder Urin), Wärme (28 – 35° C), Licht und ausreichende Belüftung. Je nach geografischer Breite kann man Spirulina ganzjährig oder nur in der wärmsten Jahreszeit mit der meisten Sonneneinstrahlung kultivieren.

Zum Vergleich: Mit Spirulina wird auf einen Hektar 250 mal mehr Protein erzeugt als mit der intensiven Aufzucht von Rindern. Im Vergleich zu Soja handelt es sich immer noch um 15 mal mehr Eiweiß. Beim Anbau von Spirulina benötigt man 20 mal weniger Wasser als beim Anbau irgendeines Getreides sowie 100 mal weniger als im Rahmen einer intensiven Rinderzucht. Wenn man da nicht ins Schwärmen kommt!

Spirulina hat aber noch mehr auf Lager. Kulturen mit Spirulina benötigen weder Medikamente, Antibiotika, Vitamine, Hormone, Insektizide oder Fungizide noch Herbizide oder Pestizide. Natürlich gilt es, auf die Wasserqualität, andere Hilfsstoffe und die Materialien zu achten, aus denen das Becken besteht. Eine gut geführte Kultur produziert keine Emissionen und keine Treibhausgase, ganz im Gegenteil: Sie trägt dazu bei, die Luft zu reinigen, indem sie große Mengen an Dioxygen produziert und pro Jahr und pro Hektar 40 Tonnen Kohlendioxid verbraucht. Spirulina leistet damit einen großen Beitrag zum Gleichgewicht der Natur.

10) Spirulina ist günstig

Spirulina aus französischer Landwirtschaft kostet pro Kilo zwischen 120 und 170 €, wobei der Durchschnittspreis bei 150 € pro Kilo liegt. Werden kleinere Mengen verkauft, ist der Preis höher. Auf den ersten Blick wirkt dieser Preis sehr hoch. Behält man jedoch im Auge, dass eine Person pro Tag nur 5 bis 20 g Spirulina konsumiert, liegt man bei einem Tagespreis von 0,70 € bis 1,50 €. Ein durchaus erschwinglicher Preis. Natürlich findet man auf dem Markt auch importiertes, billigeres Spirulina. Es kommt aus den ärmsten Ländern unserer Erde, wo die Kulturen teilweise von NGOs angelegt wurden, um gegen Mangelernährung zu kämpfen und nicht, um Spirulina zu exportieren. Wenn wir dieses Spirulina kaufen, verhindern wir, dass die dortige Bevölkerung ein Nahrungsmittel bekommt, das sie dringend benötigt, UND schaden unseren eigenen Landwirten.

 

Die Frage, was für eine Art von Wasser man trinken sollte, ist heikel. In Bezug auf Wasser bleiben häufig viele offene Fragen übrig. Der Artikel hier informiert über destilliertes Wasser.

Die „Wasserfrage”

Medien, Werbung und auch unsere restliche Umgebung werden nicht müde zu betonen, dass es wichtig ist, genug zu trinken. Trinken heißt gleichzeitig auch ausspülen. Wie wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch sehen werden, ist dies mit dem falschen Wasser jedoch (oder auch mit Wasser, das wir zum falschen Zeitpunkt trinken) nicht möglich.

Zunächst jedoch ist es wichtig zu erwähnen, dass Wasser aus dem Wasserhahn äußerst problematisch sein kann. Der Begriff Trinkwasser ist auch nur ein juristischer Terminus, der betont, dass das entsprechende Wasser sich für den Verbrauch durch Menschen eignet, mehr jedoch nicht.

Wasser aus dem Wasserhahn ist jedoch immer belasteter. So steigt die Anzahl der Pestizide, die darin gefunden werden, unaufhörlich. Manche Gemeinden haben bereits Probleme, in Sachen Trinkwasser die Vorschriften einzuhalten. In Frankreich z. B. sind mehr als die Hälfte des Grundwassers sowie aller Flüsse mit Pestiziden belastet. Hinzu kommt, dass im Trinkwasser Rückstände von Medikamenten (Antidepressiva, Antibiotika, Hormone, Antikrebsmittel…) zu finden sind. Im Trinkwasser französischer Großstädte z. B. wurden Rückstände von etwa 3 000 Medikamenten gefunden und selbst in manchen Wasserflaschen, die man im Handel kaufen kann, sind Medikamentenrückstände nachweisbar!

Von Chlor, Aluminium und anderen Substanzen, die sich ebenfalls im Wasser aus dem Wasserhahn befinden können, haben wir dabei noch gar nicht gesprochen…

Zur Destillation von Wasser

Die Destillation von Wasser ahmt den natürlichen Prozess der Bildung von Regenwasser nach und arbeitet mit Verdampfung und Kondensation. Das Wasser wird erhitzt und in Dampf umgewandelt, wodurch es von nahezu sämtlichen Chemikalien, Verunreinigungen, Schwermetallen und anorganischen Mineralien befreit wird. Es ist anschließend außerdem komplett viren- und bakterienfrei. 

Nach der Kondensation bleibt nur ganz reines, destilliertes Wasser zurück. Dieses Wasser ist nur sehr wenig mineralisiert, so dass auch seine elektrische Leitfähigkeit fast gegen Null geht. Zu betonen ist hier, dass das Wasser hier nicht nur – wie so häufig angeboten – gefiltert wird. Schadstoffe werden während der Destillation nicht nur abgetrennt, sondern vernichtet. Ein wichtiger Unterschied!

Und wie sieht es mit den Mineralien aus?

Wie oft hat man uns nicht gesagt, dass es wichtig sei, mineralisiertes Wasser zu trinken, um so genügend Kalzium, Magnesium usw. zu sich zu nehmen. Häufig betonen Wassermarken, wie mineralisiert ihr Wasser doch im Gegensatz zu dem der Konkurrenz sei. Ist dies alles also nur ein Marketingtrick? Die Mineralien in Mineralwasser sind in der Tat anorganisch und werden daher im Körper abgelagert. Der Organismus kann sie jedoch nicht aufnehmen.

Wenn es möglich wäre, anorganische Mineralien aufzunehmen, würde es reichen, jeden Tag an einem Kieselstein zu lutschen. Dies ist jedoch nicht der Fall! Unsere Organismen sind nämlich heterotroph, d. h. sie ernähren sich von organischen Stoffen, die in anderen Organismen vorhanden sind (autotrophe Pflanzen für Pflanzenfresser, andere Tiere für Fleischfresser, Insektenfresser usw.). Um uns zu ernähren, essen wir also z. B. nicht die Erde in unserem Garten, sondern Karotten, die autotroph sind und mittels Photosynthese aus Wasser und Kohlendioxid organische Stoffe hergestellt haben. Damit wir Menschen Mineralien aufnehmen können, müssen sie vorher von Pflanzen transformiert worden sein. Gleiches gilt für Tiere. Mit dem Wasser, das wir trinken, führen wir uns also in Wirklichkeit gar keine Mineralien zu.

Die American Medical Association sagt hierzu:

„Seinen Bedarf an Mineralien deckt unser Körper hauptsächlich mit Lebensmitteln, nicht mit Trinkwasser.“

Prof. Schroeder, ein weltweit bekannter Experte für Mineralien und Spurenelemente, schätzt, dass nur etwa 1 % der in Wasser enthaltenen Mineralien von unserem Organismus aufgenommen werden. Der Rest lagert sich in unserem Körper ab, schwächt die Nieren und schädigt sie sogar manchmal sehr… Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Wasser, das wir trinken, hauptsächlich dazu da ist, unseren Wasserverlust durch Schwitzen, Atmen und Ausscheidungen auszugleichen. Mit dem Wasser, das wir ausscheiden, scheiden wir auch Abfallprodukte und Giftstoffe aus. Je reiner das Wasser, desto mehr Elemente kann es transportieren und ausspülen. Je mehr Mineralsalze ein Wasser jedoch hat, desto weniger kann es ausspülen und nimmt außerdem die Nieren sehr in Anspruch.

Für Dr. Allen Banik sind die einzigen Mineralien, die der Körper verwendet, organische Mineralien. Alle anderen Mineralien sind für Banik Substanzen, die dem Organismus fremd sind und die daher eliminiert werden müssen. Für ihn ist destilliertes Wasser das einzige Wasser, das vom Körper absorbiert werden kann, ohne Gewebe zu schädigen.

Eine Frage der Elektrolyse

Auf der Grundlage der Kriterien der Bioelektronik nach Vincent sprach Joseph Országh im Jahr 1995 erstmals von biokompatiblem Wasser. Es handelt sich hierbei um ein Wasser, das anderen Kriterien genügt, als das Wasser das im juristischen Sinn als Trinkwasser bezeichnet wird. Biokompatibles Wasser ist nur schwach mineralisiert, nur leicht sauer und besitzt Oxidationsreduktionspotenzial (Redox-Potenzial).

Damit der Körper die Elektrolyse vornimmt, d. h. elektrische Energie dort in chemische umwandelt, wo er sie benötigt, muss das Wasser so wenig mineralisiert wie möglich sein. Ist das Wasser dagegen mineralisiert, speichert der Organismus nicht verwertbare Mineralien und produziert möglicherweise Elektrolysephänomene, wo er Mineralien gespeichert hat. Es ist daher besser, auf die Intelligenz seines Körpers zu bauen und ihn dort tätig werden zu lassen, wo er die Energie wirklich benötigt.

Wasser sollte außerdem leicht sauer sein. (Wasser in Flaschen jedoch ist alkalisch.) Der pH-Wert von Wasser sollte zwischen 6 und 7 liegen. Alkalisches Wasser jedoch ist stark leitfähig und macht das Blut für elektromagnetische Wellen empfänglich. Wasser mit einer leichten Säure führt außerdem zu einer besseren Verwertung von Nährstoffen.

Zusammenfassung

Die Tatsache, dass Wasser durch Destillation demineralisiert ist, führt bei Ihnen zu keiner Demineralisierung.  Setzen Sie auf Gemüsesäfte! Diese versorgen Ihren Körper mit allen Mineralstoffen, die er braucht. Mit Säften können Sie sich mit lebenswichtigen Stoffen versorgen. Reines Wasser wiederum erlaubt es Ihrem Körper, Giftstoffe auszuspülen.

Sie können auch Quinton-Wasser trinken. Quinton-Wasser versorgt den Körper mit interessanten Mengen an bioverfügbaren Mineralien.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, destilliertes Wasser zu trinken, kann es sinnvoll sein, dieses zu redynamisieren, indem sie es schütteln oder ein paar Tropen Zitronensaft oder etwas Tonerde hineingeben.

Mehr erfährt Ihr hier:

 

 

Teil 1 des Artikels findet ihr HIER!

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Wie wir im ersten Artikel gesehen haben, handelt es sich bei einer Depression um eine unzureichende Durchblutung des Frontallappens. Grund dafür ist der schlechte Zustand unseres Nervensystems sowie unser Lebensstil, welcher zur Vergiftung unseres Blutes und zu Mangelerscheinungen führt, wodurch sich wiederum unsere Hormonproduktion ändert. Will man gegen Depressionen vorgehen, sollte man daher sein Leben ändern.

Wie kommt man zu einem gut funktionierenden Nervensystem?

Die Antwort lautet ganz einfach: durch Ruhe!

Und zwar Ruhe in jeder Beziehung. Gemeint ist damit zum einen, dass man sein Gehirn ausruht, dass man ausreichend schläft und dabei weder von Geräuschen noch von geruchlichen oder visuellen Eindrücken gestört wird. Nachts sollte man daher WLAN als auch Handy abstellen sowie nicht bei Licht und auch nicht vor dem laufenden Fernseher schlafen.

Zu vermeiden sind abends ferner langwierige Verdauungsvorgänge, häufiges, spätes Ausgehen mit Freunden, Fernsehschauen usw.

Je natürlicher und reizarmer die Umgebung, desto besser!  Unsere Verdauung kann sich ausruhen, wenn unsere Ernährung vielseitig und die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, biologisch und lokal erzeugt sind, sie der Jahreszeit entsprechen, zu 80 % aus pflanzlicher Rohkost bestehen und sie nicht verarbeitet wurden. Verzichtet werden sollte außerdem auf Exzesse. Wichtig sind stattdessen die Erfüllung psycho-emotionaler Bedürfnisse sowie Umwelfaktoren.  Reizstoffe, wie Schwarztee, Kaffee, Alkohol und Tabak, sind so weit wie möglich zu vermeiden.

Wichtig ist stattdessen, dass wir uns Dinge genehmigen, die uns zu Vitalität verhelfen. Hierbei handelt es sich v. a. um Ruhe, um wirkliche  Ruhe.

Je mehr wir liebevoll und konsequent darauf achten, dass wir zu genügend Ruhe kommen, desto mehr wird es unser Nervensystem danken. Dazu gesellen sollten sich ferner Veränderungen auf der geistigen, der emotionalen und der körperlichen Ebene. Eine ausgezeichnete Gesundheit und einen Weg aus der Depression finden wir nur so.

Wenn wir mit unserem Nervensystem zu lange schlecht umgegangen sind (es zu sehr beansprucht, vergiftet oder nur unzureichend versorgt haben), führt dies beispielsweise zu Depressionen. Parallel hierzu kann man durch oxidativen Stress eine Myelin-Veränderung sowie Veränderungen der Zellmembranen und der Schwannschen Zellen feststellen. Myelin weist einen hohen Fettgehalt auf und schützt das Nervensystem. Festzustellen sind außerdem chronische Veränderungen der Schleimhäute, was zu ihrer Porosität führt und Moleküle, wie bestimmte Opiopeptide durchlässt, die der Körper dann in den Fettsäuren von Myelin und Schwann-Zellen speichert, was unser Nerven- sowie unser Hormonsystem natürlich wiederum durcheinanderbringt.

 

Um Abhilfe zu schaffen, muss man sich um seinen Organismus kümmern und ihm genügend Ruhe gönnen.

SICH UM SEINEN ORGANISMUS KÜMMERN

 

1) GEIST UND ERNÄHRUNG

 

Wenn Sie jeden Tag einen Esslöffel kaltgepresstes Hanfsamen- oder Rapsöl sowie einen Esslöffel Kokosöl zu sich nehmen, versorgen Sie Ihren Körper mit sämtlichen Fettsäuren (Omega 3, 6 sowie 9 und insbesondere den Fettsäuren EPA und DHA), die er braucht, um seine Schleimhäute und Schutzhüllen zu reparieren. Dies alles wird dazu beitragen, Ihr Nervensystem einzustellen und Ihre Depression zu heilen.

Moleküle, die wir über die Nahrung zuführen, tragen zur Reparatur und zur Selbstregulierung unseres Organismus bei. Menge und Qualität der Tageszufuhr sind von Mensch zu Mensch sicher unterschiedlich und hängen auch vom Leben des einzelnen ab.

Zur Wiederherstellung der Darmflora ist es möglich, Kefir zu trinken. Bei Kefir handelt es sich um ein fermentiertes Getränk auf Milch- oder Fruchtsaftbasis. Wir empfehlen, eher auf Fruchtkefir zu setzen. Kefir ist ein Probiotikum. Menschen, die auf eher saure Produkte sensibel reagieren, sollten jedoch nur wenig Kefir trinken. Eine Alternative zu Kefir stellt ferner die punktuelle bzw. zeitlich begrenzte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln dar. Milchsäure-fermentierte Produkte wie Kefir können zum Gleichgewicht der Darmflora beitragen, sollten aber von Personen, die organische Säuren nur schwer oxidieren können, nur in Maßen verzehrt werden.

 

2) KÖRPERLICHE EBENE

Massagen, Yoga und Dehnungsübungen führen zu einer Drainage der Körpersäfte und verbessern die Durchblutung.

Mit der Inversionsbank, die wir in der Online-Boutique von Vitalbio anbieten, kann man sich langsam an Überkopfübungen gewöhnen und dabei nach eigenem Rhythmus vorgehen. Die Übungen mit der Inversionsbank führen zu einer besseren Durchblutung der Gliedmaßen (Füße, Hände) sowie des Kopfes.

Unsere Inversionsbank gewährleistet viel Stabilität für Überkopfübungen. Besonders vorteilhaft ist, dass sich ihr Neigungswinkel einstellen lässt und sie für eine höchstmögliche Sicherheit sorgt.

Ein solcher Inversionstisch erlaubt es Menschen mit chronischen Müdigkeitserscheinungen bzw. Depressionen, Energiemangel, Fibromyalgie usw., jeden Tag mühelos und ohne großen Aufwand ihre Übungen zu machen. Wer parallel zu den Überkopfübungen auf dem Inversionstisch bestimmte Lebensgewohnheiten ändert und sich gesund ernährt, erhöht den positiven Effekt einer Inversionsbank auf seine Gesundheit.

 

3) EMOTIONALE EBENE

 

Um sein seelisches Wohlbefinden zu stärken, kann man auf Methoden, wie Meditation, bewusste Atmung oder die Herzintelligenz®-Methode, zurückgreifen oder an seiner Persönlichkeitsentwicklung und seinem Umgang mit Gefühlen arbeiten. Allen diesen Techniken ist gemein, dass sie dabei helfen, negative Gefühle zu verarbeiten sowie Energieblockaden und Widerstände anzugehen.

Wer alle oben erwähnten Punkte berücksichtigt, kann aus einer Depression herausfinden und sich vom Winterblues verabschieden. Wie schnell dies möglich ist, hängt davon ab, wie stark sich die jeweilige Person hierbei einbringt und sie sich an die einzelnen Punkte hält.

Am besten stellen Sie sich nun folgende Frage:

„Was setze ich ab sofort um?“

  • Entscheiden Sie sich dafür, Ihr Leben von heute auf morgen komplett zu verändern, in eine andere Stadt zu ziehen, die Arbeit zu wechseln, sich eine andere Wohnung zu nehmen, in der Natur zu leben, eine wirklich gesunde Umgebung zu wählen?
  • Hören Sie sofort damit auf, schädliches, stark verarbeitetes Industrie-Food zu essen? Ernähren Sie sich ab sofort überwiegend vegetarisch, biologisch und von lokal erzeugten Lebensmitteln? Setzen Sie ab sofort auf Einfachheit und sind Sie bereit, ein bestimmtes Maß an Rohkost zu essen?
  • Werden Sie für Ihren Körper Bedingungen schaffen, die ihn ab sofort bei bester Gesundheit halten?

Die Entscheidung steht jeder und jedem von uns offen und wird zum einen von der jeweiligen Motivation, aber auch von den jeweiligen Lebensumständen abhängen. Je weniger unser Leben von Tiefe und Realität geprägt ist, desto mehr müssen wir zu Lösungen greifen, die Symptome behandeln. Umso länger warten wir auch auf ein besseres Wohlbefinden.

Nehmen wir notwendige Veränderungen dagegen vor, benötigen wir Scheinlösungen. Vielen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, all dies zu lesen! Nur mit Wissen gelingt es uns, Willkür, Ängste und Depressionen hinter uns zu lassen.

Alles Liebe von

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater