Veganismus ist in den letzten Jahren wahrlich geboomt. Noch 2013 hat der „Veggie-Day“-Vorschlag der Grünen einen riesengroßen Shitstorm erzeugt. Und dabei ging es „nur“ um den Verzicht auf Fleisch! Vegan zu leben beinhaltet noch viel mehr. Es bedeutet den Verzicht auf alle Produkte, bei denen Tiere ausgebeutet werden, sei es Milch, Eier oder auch Honig.

Aber was ist der Vorteil, vegan zu leben?

Es gibt gesamtgesellschaftliche Vorteile, wie z.B. Wasser-Einsparungen. Für die Produktion eines Kilo Fleisches sind 16.000 Liter Wasser nötig (zum Vergleich: ein Kilo Weizen benötigt 1.350 Liter). Oder auch die CO2-Bilanz. Die weltweite Tierhaltung gehört mit rund 20 Prozent der Treibhausgasemissionen zu den wichtigsten Verursachern der globalen Erwärmung. Dazu gehören sowohl direkte Emissionen wie z.B. aus dem Magen freigesetztes Methan bei Rindern, vor allem aber Emissionen bei der Futtererzeugung inklusive Abholzungen zur Landumwandlung.

Vor allem Wiederkäuer haben einen extrem hohen CO2-Ausstoß: Pro Kilo Rindfleisch werden umgerechnet 13,3 Kilo CO2 freigesetzt. Zum Vergleich: Die gleiche Menge Mischbrot produziert 0,75 Kilo CO2, Äpfel 0,5 Kilo CO2, und Tomaten 0,2 Kilo CO2.

Und auch was die Ernährungslage in der Welt angeht, ist Veganismus ein großer Vorteil, denn Tiere, die für Nahrung gezüchtet und später getötet werden, müssen bis zu 16 kg Getreide essen, um 1  kg Fleisch aufzubauen, also 16 kg Getreide, das nicht für die menschliche Ernährung zur Verfügung steht!

Ein weiterer Punkt ist die Ethik. Ist es moralisch richtig, Tiere zu töten? Sie in der Massentierhaltung Eier oder Milch produzieren zu lassen?

Wir verhätscheln unsere Haustiere, halten die sogenannten Nutztiere aber wie Sklaven. Ist das menschlich?

Immer wieder wird festgestellt, dass es, sogar im Biobereich, Geflügelhöfe für die Bio-Ei-Produktion eine unsäglich qualvolle Tierhaltung gibt. Und auch solche Initiativen wie „Bruder-Ei“ verschieben das Schreddern der „nicht benötigten“ Hähnchen um einige Wochen, um sie dann für den Grill zu töten.

Nicht zuletzt ist die vegane Lebensweise sogar gesünder als der Konsum von tierischen Produkten! Denn in der konventionellen Landwirtschaft Hormone und Antibiotika eingesetzt, die dann auch vom Menschen aufgenommen werden. Und auch biologisch „erzeugten“ Produkten sind ungesund. Zum einen wegen der Stresshormone, die durch die Haltung und Schlachtung der Tiere entsteht. Zudem enthält Tiereiweiß im Vergleich mit Pflanzeneiweiß deutlich mehr schwefelhaltige Eiweißbausteine, insbesondere die Aminosäure Methionin, was zur Bildung von fixen Säuren im Körper führt. Alles überschüssige Methionin muss zum besonders ungesunden Homocystein abgebaut werden. Zu viel tierisches Eiweiß kann die Nieren mit Säuren belasten, aber auch allmählich zu„Eiweißspeicherkrankheiten“ wie dem Metabolischen Syndrom, Bluthochdruck, Arthrose und Diabetes führen.

Allerdings ist es wichtig, nicht einfach tierische Zutaten aus dem Leben zu streichen, denn dann kann es zu Eisen- oder Vitamin-B-12-Mangel führen. Und auch die Zubereitung veganer Nahrung muss geübt werden, da wir alle mit tierischen Produkten aufgewachsen sind.

Aber mit ein bisschen Wissen und Übung ist veganes Leben leicht und lecker umzusetzen – und sicher auch kein Trend, der bald wieder verschwindet.

Ursula Podeswa, Publizistin

Sprossen und Keime, in der eigenen Küche selbst gezüchtet – da weiß man was man hat und was drin ist: Jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Und das Problem „bio oder nicht“ stellt sich nicht.

Keime und Sprossen als Nahrung, das ist keine Erfindung der Neuzeit, das kennen die Menschen schon seit Jahrtausenden. Bereits vor 5000 Jahren haben die Chinesen Sojasprossen und Weizenkeimlinge gegessen.

Warum aber sind Keime und Sprossen heute so wichtig? In den winzig kleinen Samen schlummert viel Kraft und Energie und wartet auf den Tag X, wenn aus diesen Samenkörnern oder Hülsenfrüchten neues Leben entstehen soll. Und das hat es in sich: Der Vitamin-C-Gehalt in einem Luzerne- (Alfalfa-) Samen steigt in den ersten 72 Stunden des Keimens um 500 Prozent. Der Gehalt an Betacarotin um 300 Prozent. Der Vitamin -C-Gehalt eines keimenden Hafers steigt um 600 Prozent. Aus Keimen und Sprossen tanken wir gigantische Kräfte, wie wir sie in einem landläufigen Gemüse – etwa aus einem Treibhaus -gar nicht vorfinden können.

Und das steckt in den einzelnen Samen:

Weizen:

Seine Keime liefern B-Vitamine und Magnesium für die Nerven. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 2 bis 4 Tage. Schmecken süsslich – aber nur im jungen Stadium gut.

Sonnenblumenkerne:

Diese Keime stärken die Immunkraft, liefern positive Fettsäuren, leichtverdauliches Eiweiß, schützen Blase und Prostata. Einweichdauer 6 Stunden, Keimdauer 2 bis 4 Tage. Sie schmecken leicht nussig.

Kresse:

Ausgekeimt stillt sie schnell den Hunger (viel Chrom), sie enthält Folsäure, Beta-Karotin, Mangan, Kalzium und Kalium. Stärkt Nerven und Herz. Keimdauer 3 bis 6 Tage.

Linsen:

Die Keime versorgen uns mit Eisen, Vitamin C und E, Phosphor und Eisen. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage.

Sojabohne:

Die Sprossen der grünen, kleinen Sojabohne liefern viel Calcium für die Knochen, Phosphor fürs Gehirn und Eisen fürs Blut. Aber auch Vitamin A und C. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 6 Tage.

Kichererbsen:

Als Sprossen haben sie reichlich Magnesium, Kalium, die Vitamine D und E. Einweichzeit 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage.

Kürbiskerne:

Kürbiskern-Sprossen haben reichlich ungesättigte Fettsäuren, die Herz und Kreislauf stärken. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 3 bis 4 Tage. Vorsicht: Bei längerem keimen werden die Keime bitter.

Leinsamen:

Leinsamenkeime sind besonders reich an Fetten sowie Schleim- und Ballaststoffen. Außerdem enthalten sie Proteine, Vitamine und Glykoside. Sie schützen Darm und Magen, helfen bei der Verdauung.

Dinkel:

Das sind mehr Mineralstoffe und Vitamine drin als im besten Weizen. Er hat einen hohen Gehalt an Kieselsäure (Haut, Haare, Denkvermögen), nur 2,7 Prozent Fett aber 12% wertvolles Eiweiss. Einweichdauer 12 Stunden, Keimdauer 2 bis 3 Tage.

So ziehen Sie Ihre Sprossen und Keime selbst:

Man braucht dazu ein Einmach-Glas, eine Schüssel oder eine Kunststoff-Keimbox. In so einer Keimbox geht es am einfachsten. Die Samen und Hülsenfrüchte dürfen ja nicht nass, sondern bloß feucht sein. Daher muss man das Wasser, mit dem man gießt, aus dem Teller, der Schüssel oder dem Glas immer wieder ausleeren. Aus der Keimbox fließt es automatisch ab.

Zunächst besorgt man sich keimfähige Samen, Getreidekörner oder Hülsenfrüchte. Diese werden unter fließendem Wasser in einem Sieb gewaschen und in die Schüssel oder die Keimbox gelegt.

Jetzt beginnt das Keimen, das genau überwacht werden muss, wenn Sie eine Schüssel benutzen, in der Keimbox geschieht alles automatisch und Sie müssen sich um gar nichts kümmern. Es dauert im Durchschnitt 4 bis 5 Tage. Dann haben die Keime und Sprossen die meisten wertvollen Inhaltsstoffe in sich entwickelt. Bis dahin muss man jeden Tag zweimal – nämlich morgens und abends – die Samen, Körner oder Hülsenfrüchte mit frischem Wasser gießen. In der Keimbox rinnt das Wasser ab. In anderen Gefäßen muss es wieder abgegossen werden.

Die ideale Temperatur zum Keimen ist eine Zimmertemperatur von 22 bis 24 Grad Celsius. Da funktioniert es am besten. Die ersten beiden Tage sollten Keime und Sprossen im Dunkeln stehen. Dann holt man sie ins Licht, damit sie auch immunstärkendes Chlorophyll bilden. Die grüne Farbe ist ein wertvoller Bioaktivstoff.

Die Keime und Sprossen mitsamt den Körnern und Samen, die daran hängen, werden aus der Keim-Box herausgenommen. Man darf sie auf keinen Fall gleich so essen oder kosten. Es könnten sich Bakterien oder Pilze beim feuchten Keim-Vorgang entwickelt haben, die für den menschlichen Organismus nicht gesund sind. Daher: Wieder in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich waschen.

Die fertigen Sprossen können roh gegessen, als Salat zubereitet, in Joghurt oder Müsli eingerührt oder aufs Butterbrot gestreut werden.

So gezogenes Gemüse hat mehr gesunde Inhaltsstoffe als normales Gemüse. Zwei gehäufte Esslöffel frische Weizenkeime liefern 66 Milligramm Magnesium. Ein Kopfsalat hingegen nur 22 Milligramm Magnesium, und auch das nur, wenn er ganz frisch ist.

Ursula Podeswa, Publizistin

 

Früher, als ich ein Kind war, hatten wir im im Keller zwei Steingut-Töpfe. Darin wurde im Herbst der Kappes (Weißkohl) zusammen mit Salz gestampft und im Winter hatten wir leckeres Sauerkraut. Das gab es am Sonntag zusammen mit Rouladen und Klößen.

Ich mochte das sehr gern. Was ich nicht wusste: Sauerkraut ist nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund!

In der Vergangenheit wurden viele Nahrungsmittel für den Winter haltbar gemacht. Sei es durch’s einkochen, durch’s einfrieren oder eben auch durch Fermentation.

Dabei gibt es verschiedene Formen der Fermentation. Für die Fermentation von Milch werden zunächst einmal durch Erhitzen alle Bakterien abgetötet und anschließend werden andere Bakterienstämme hinzugefügt, die dann z.B. Joghurt oder Käse “produzieren”.

Beim Gemüse wird meist die “wilde Fermentation” gewählt. Das bedeutet, das Gemüse wird zerkleinert und zerstampft, bis Saft austritt und anschließend mit Salz versetzt. Das Salz verhindert vor allem am Anfang ein Eindringen von Hefe- und Fäulnisbakterien, bis sich genügend Milchsäurebakterien entwickelt haben. Zudem zieht Salz zusätzlich Flüssigkeit aus dem Gemüse. Diese Flüssigkeit enthält Zucker, der wiederum als Futter für die Milchsäurebakterien dient.

Der Fermentationsprozess hat den Vorteil, dass das Gemüse nicht gekocht wird, und dadurch die Inhaltsstoffe, wie z.B. Vitamine erhalten bleiben. Zudem werden manche Stoffe erst durch diesen Prozess bioverfügbar. Ein weiterer Vorteil der Fermentation ist die Menge der Milchsäurebakterien, die unsere Darmflore beleben können.

Schon im 16. Jahrhundert prägte Paracelsus den Satz „Der Tod sitzt im Darm.“ Hippokrates drückte es 300 v.Chr. positiver aus: „Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit“. Gemeint ist eine gesunde Darmflora. Diese wird durch Milchsäurebakterien unterstützt. Das merkt man unter anderem an der verstärkten Verdauung nach dem Genuss von Sauerkraut.

Außerdem spielt die Darmflora eine wichtige Rolle für eine funktionierende Immunabwehr. Denn unsere Darmbakterien mischen kräftig mit, wenn es um unsere körpereigene Abwehr geht.

Unsere Darmflora oder unser „Mikrobiom“ hat verschiedene Aufgaben bei der Abwehr von Krankheitserregern. Zum einen konkurrieren sie mit Krankheitserregern um „Futter“ und Andock-Stationen an der Darmwand. Zusätzlich verbrauchen sie den Sauerstoff, den viele krankmachende Bakterien benötigen. Auf diese Weise können die guten Darmbakterien verhindern, dass sich gefährliche Keime ausbreiten und den Darm überwuchern (sog. Kolonisationsresistenz).

Einige unserer Darmbewohner produzieren außerdem antibakterielle Stoffe, die das Wachstum körperfremder Bakterien eindämmen. Laktobazillen und Bifidobakterien bilden beispielsweise Milchsäure – die auch durch fermentierte Lebensmittel dem Darm zugeführt werden. Diese senkt den pH-Wert im Darm ab, sodass ein saures, darmfreundliches Milieu entsteht. Kurzkettige Fettsäuren, die von den Darmbakterien hergestellt werden, haben eine schützende Wirkung auf die Darmwand, die dazu beiträgt, die sogenannte Darmbarriere zu erhalten.

Zudem trainieren die Darmbakterien unser Immunsystem rund um die Uhr. Das ist wichtig, denn schließlich muss unsere Abwehr ständig aufs Neue zwischen Freund und Feind unterscheiden – nützliche Darmbakterien und Nährstoffe sollen toleriert werden, Krankheitserreger hingegen müssen bekämpft werden. Scheitert dieses „Abwehr-Training“, kann es beispielsweise zu Allergien und Autoimmunerkrankungen kommen: Dann greift das Immunsystem eigentlich harmlose Substanzen (z. B. Inhaltsstoffe von Lebensmitteln) beziehungsweise körpereigene Strukturen an. Unsere winzigen Darmbewohner regen außerdem die Bildung körpereigener Abwehrstoffe an, nämlich der sogenannten Defensine, Zytokine und Antikörper.

Wieviel Salz wird benötigt?

Um Gemüse zu fermentieren ist nicht viel Salz nötig. Es reichen etwa 2%. Das bedeutet, für 1000 Gramm Gemüse benötigt man 20 Gramm Salz.

Wenn man weniger Salz nimmt, kann es sein, dass das Gemüse nicht fermentiert, sondern verfault. Nimmt man zu viel, kann es sein, dass der Gärprozess gar nicht erst beginnt.

Welches Gemüse ist gut zu fermentieren?

Natürlich ist da zunächst einmal der Weißkohl zu nennen, aus dem das Sauerkraut hergestellt wird, das in Deutschland eine lange Tradition hat. Aus Korea kamen vor einigen Jahren verschiedene Kimchi-Rezepte, in denen vor allem Chinakohl verarbeitet wurde. Aber es geht auch z.B. mit Möhren, Rotkohl oder Rote Bete.

Für einen noch feineren Geschmack kann man z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer oder Chili hinzufügen.

Was auch lecker ist und schnell fermentiert, ist Zucchini. Ein wunderbares Rezept ist dieses:

  • 1 große Zucchini

  • 3 Knoblauchzehen

  • 1/2 Zwiebel

  • 25 g Meersalz oder Himalayasalz

  • 500 ml Wasser

Die Zucchini in Sticks schneiden und im Glas aufstellen, die in Ringe geschnittenen Knoblauchzehen und Zwiebeln hinzufügen. Anschließend das Salz im Wasser auflösen und über das Gemüse gießen. Zur Sicherheit das Gemüse mit einem Gewicht beschweren, damit es auch wirklich mit der Salzlake bedeckt ist.

Nach einer Woche bei Zimmertemperatur sollte die Zucchini fermentiert sein. Danach kann sie kühler stehen – z.B. im Keller oder im Kühlschrank.

Guten Appetit!

Ursula Podeswa- Publizistin-

 

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Protein Smoothie für Athleten
Anleitungen
  1. Alles zusammenmixen
Rezept Hinweise

Eigenschaften:

- Spirulina: Proteine

- Banane: Ballaststoffe, Kalium, Kohlenhydrate, Vitamine der B-Gruppe, Magnesium

- Avocado: Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren (Schutz des Herz-Kreislauf-Systems), Vitamin K (reguliert den Blutzuckerspiegel), antioxidative Eigenschaften

- Grüns verhindern Insulinspitzen

- Himbeeren: Vitamin C, Antioxidans

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Regenerierender grüner Saft
Anleitungen
  1. In den Entsafter einsetzen.
Rezept Hinweise

Eigenschaften:

Enthält ++++ Mineralien, reinigt und regeneriert den Darm.

- Gurke: sehr remineralisierend und ausgezeichnetes Diuretikum

- Sellerie: sehr reich an Mineralien, macht das Blut dünner.

- Petersilie: das beste aromatische Kraut, um Blut wieder aufzubauen, wegen seines sehr hohen Eisengehalts. Es wird für Menschen mit chronischer Müdigkeit empfohlen. Verflüssigt das Blut.

- Mangold: reich an Mineralien und Oxalsäure, erleichtert die Darmperistaltik. - Spinat: reich an Chlorophyll (Sauerstoff und reinigt die Darmschleimhaut), Vitamin C, Eisen und Oxalsäure, fördert die Darmperistaltik. - Apfel: ein echter Darmband dank des enthaltenen Pektins, der reinigt und die Nierenfunktion stimuliert. Es hilft auch, die Bitterkeit von grünen Säften zu mildern.

Eigenschaften:

– Orange, Grapefruit, Kiwi, Apfel: Vitamine C und Ballaststoffe.

– Maca-Pulver: hoher Nährwert, stärkt das Immunsystem

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Vitamin Smoothie

Leiden wir alle an Konzentrationsmangel? Jeder von uns kommt irgendwann einmal an den Punkt, an dem er Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren und ganz in der Gegenwart präsent zu sein…

Ich persönlich wiederhole oft die gleichen Dinge. Ich bin vergesslich, in Gedanken irgendwo anders. Manchmal lese ich auch etwas und weiß nicht, um welches Thema es die letzten Seiten gegangen ist… Solche und ähnliche Sachen passieren mir oft. Dabei weiß ich, dass es nicht nur mir so geht.

In den meisten Fällen liegt dies einfach an einer geistigen Erschöpfung. Die Grenze zum Burnout ist manchmal jedoch sehr schmal. Erzählen kann ich darüber einiges, weil ich selbst schon unter einem Burnout gelitten habe. Wie überwindet bzw. vermeidet man aber ein Burnout? Hier ist meine Erfahrung:

Fünf Punkte, auf die man achten sollte

Ruhe

— Sich ausruhen oder langsamer treten, sobald man an sich Anzeichen von Müdigkeit oder einen Mangel an Aufmerksamkeit bzw. Konzentration feststellt.

Ernährung

— Sich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren, die man gut verdauen kann. Wir sind in diesem Punkt alle verschieden. Seien Sie achtsam und finden Sie heraus, auf welche Lebensmittel Sie allergisch reagieren und welche Intoleranzen Sie möglicherweise aufweisen.

Pflanzen

— Pflanzen können uns dabei helfen, einen Prozess in Gang zu bringen, der unser Nervensystem repariert. Ich mag die Pflanzenmischung Nervo1 sehr. Parallel zu einer gesunden Lebensführung sorgt diese Mischung dafür, uns ausgeglichener zu machen und den Prozess der Regeneration zu beschleunigen.

Bewegung

— Sport ist wichtig, auch wenn man nur mäßig Sport treibt. Wenn man sich erschöpft fühlt, sollte man sich kleinere Ziele stecken. Wichtig ist, nicht mitten auf dem Weg aufzugeben. Wenn Sie dies befolgen, werden Sie sich besser fühlen. Versprochen! Zum Extremsportler sollten Sie aber von heute auf morgen auch nicht werden. Alles braucht seine Zeit!

Schlaf

— Achten Sie auf ausreichend  Schlaf. 8 Stunden im Schnitt sind ideal. In Zeiten, in denen man erschöpft ist, kann man sich noch mehr Schlaf genehmigen.

— Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie am Morgen ohne Wecker auf.

— Bei Problemen mit dem Schlaf können Ihnen Massagetherapien helfen.

Stress

— Den Umgang mit Stress kann – und sollte – jeder lernen. Mit Stress umgehen zu können, bringt Vorteile, egal ob man fit ist oder nicht. Meditation, Yoga oder lange Spaziergänge in der Natur. Eine Antistressmethode gibt es für jeden!

Positives Denken

— Ich habe damit angefangen, beim Zubettgehen an drei positive Ereignisse des Tages zu denken. Dabei kann es sich um ganz einfache Dinge handeln, wie z. B. dass ich meine Tochter zum Lachen gebracht habe.

Mein Gleichgewicht habe ich dank all dieser Punkte wiedergefunden. Trotzdem muss ich wachsam bleiben und auf die Zeichen achten, die sich manchmal bemerkbar machen, wenn ich eine Arbeit abgeben oder ein Examen ablegen muss. Ich habe gelernt, mich zu akzeptieren und meine Grenzen zu erkennen. Ein Erfolg! Meine Methode, um mich zu zentrieren. Ich hoffe, ihr findet diese Tipps hilfreich.

Ich wünsche euch einen guten Weg zurück zur Ausgeglichenheit!

Muskeln kräftigt man durch verschiedene körperliche Aktivitäten.

Gleich zu Anfang dieses Artikels möchte ich betonen, dass sich der Körper selbst um die Aufrechterhaltung der Muskeln im ganzen Körper kümmert, so wir ihm dafür geben, was er braucht: Bewegung und eine ausgewogene, geeignete Ernährung.

Unterschieden werden sollte hier zunächst zwischen Sport und körperlicher Aktivität.

 Sport und körperliche Aktivität

Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Art von Bewegung, die man im Laufe eines Tages leistet und bei der man mehr Energie verbraucht als im Ruhezustand. Dazu zählt jede zu einer Erhöhung des Energiebedarfs führende Bewegung der Skelettmuskulatur.

Sport dagegen treibt man mehr oder weniger organisiert in einem festgelegten Rahmen, nach bestimmten Regeln und oft auch innerhalb eines Systems, das auf Wettbewerb abzielt. Im Sport gilt es, Ziele zu erreichen, sich an ein Programm zu halten, wie z. B.: Ich gehe dreimal pro Woche für jeweils zwei Stunden zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio. Wer Sport treibt, hört nicht wirklich auf seinen Körper, sondern eher auf seinen Geist und auf das zu erreichende Ziel.

Wir nehmen uns z. B. vor, 50 Liegestützen zu machen. Wenn wir dann nach 10 unsere Muskeln sowie eine große Wärme spüren, machen wir trotzdem weiter, um unser Ziel einzuhalten. Manchmal sendet uns der Körper kleine Signale, die uns aufgrund von Mikroläsionen in der Muskulatur zum Aufhören bringen sollen, aber wir machen trotzdem, was wir entschieden haben.

Sport kann negative Folgen haben, wenn man ihn unter schlechten Bedingungen ausübt oder sich zu sauer ernährt. Im Hinblick auf die Gesundheit ist Bewegung wichtig, nicht jedoch unbedingt eine sportliche Aktivität mit ihren Zwängen und Regeln.

Sport wird von unserem Geist beeinflusst. Körperliche Bewegung hört mehr auf unsere realen Bedürfnisse. Es soll jedoch nicht darum gehen, jegliche sportliche Aktivität schlecht zu reden.

Vielmehr sollte man jeden Moment seines Lebens dafür benutzen, um sich zu bewegen. Hierzu zählen auch Reparatur- oder Gartenarbeiten.

Unser Körper benötigt eine einfache, gemäßigte körperliche Aktivität sowie bisweilen zur Stärkung eine etwas intensivere Bewegung.

Wer sich zu viel und unter schlechten Bedingungen bewegt, riskiert riskiert schwere Folgen für seine Gesundheit.

 

Bewegung tut dem Organismus gut

Mit körperlicher Aktivität bringen wir Herz-Kreislauf- und Atmungssystem in Schwung, kräftigen und stärken wir unsere Muskeln und tun wir etwas für unsere Gelenke. Gleichzeitig entwickeln wir unsere körperlichen Fähigkeiten (Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer usw.).

Bewegung reguliert ferner tendenziell den Blutzucker und bremst bei Menschen, die von Diabetes betroffen sind, die Insulinresistenz.

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich in jeder Hinsicht besser: körperlich, seelisch und gesellschaftlich. Eine körperliche Aktivität kann sich schon bald zu einer wahren Freude entwickeln, Stress reduzieren und den Kopf leer machen.

Menschen, die aktiv sind, sind sich ihrer Fähigkeiten bewusster und haben mehr Selbstvertrauen. Eine körperliche Aktivität erlaubt es einem, mit der Isolation zu brechen, andere Menschen zu treffen, sich zu motivieren und sich auf jeder Ebene um seine Bedürfnisse zu kümmern (Ernährung, Ruhe, Entspannung usw.).

 Wir sehen also, dass unser Körper und unsere Muskeln körperliche Aktivität benötigen, um sich zu stärken und zu kräftigen.

Wie unser ganzer Körper brauchen auch unsere Muskeln weitere lebenswichtige Dinge, wie z. B. saubere Luft, eine gute Atmung, Ernährung und Verdauung, ausreichend Ruhe, eine gesunde Umgebung, Sonne, reines Wasser, Entspannung, Massagen etc.

Wenn wir all diese Faktoren berücksichtigen, erlauben wir es unserem Körper Muskeln zu erhalten und zu kräftigen.

Ist dies nicht der Fall, bauen unsere Muskeln ab, kommt es zu Mikroläsionen, Rachitis usw. und uns fehlt es v. a. an Energie, um unsere Muskeln anzuspannen, was normalerweise unsere Stärke ausmacht. Stark zu sein hat mit dicken Muskeln nichts zu tun. Stärke hängt von Energie und Nerven der einzelnen Person ab.

Schaden wir unseren Muskeln durch unsere Aktivitäten oder durch unsere Art zu leben, müssen wir sie wiederaufbauen und reparieren.

Hierzu gilt es folgende Punkte einzuhalten:

1) Für gutes „Baumaterial“ sorgen (Ernährung).

2) Lebensmittel gut verdauen und assimilieren (Nervenstärke, Verdauung, starke Verdauungsorgane).

3) Sie korrekt benutzen und sie auf den Weg zur „Baustelle“ bringen (Nervenkraft, leistungsstarkes Lymphsystem).

Punkt 3 ist sehr wichtig. Wenn unsere Zellen sich nämlich in einem Gewebe voller Schlacken befinden, kommen die Nährstoffe, die wir absorbieren, verdauen und assimilieren, nicht bei der Zelle an (auch nicht bei den Muskelzellen).

 

Ernährung:

  • Beginnen sollten wir damit, unsere Verdauung zu respektieren, und nach dem Essen keiner körperlichen Aktivität nachgehen.
  • Viel bringt es außerdem, auf ausgeglichene Mahlzeiten zu setzen, bei denen sämtliche Lebensmittelklassen vertreten sind.
  • Empfehlenswert ist, auf so viel frische, lokal erzeugte und nicht weiterverarbeitete Bio-Lebensmittel wie möglich zu setzen. Ebenso sollte man regelmäßig frische Gemüsesäfte mit einem Esslöffel Gerstengraspulver trinken.
  • Essen sollte man ferner Trockenfrüchte (Feigen, Datteln, Rosinen, Goji-Beeren, weiße Brombeeren, Aprikosen, Bananen usw.) sowie Nüsse und Ölfrüchte (Walnüsse, Pekannüsse, Macadamia-Nüsse, Mandeln, Haselnüsse usw.).

 

Muskelruhe:

  • Für die Muskelregeneration sind im Allgemeinen für die „kleinen Muskeln“ (Trizeps, Bizeps usw.) 48 Stunden und für die „dickeren Muskeln“ (Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur) 72 Stunden nötig.
  • Viele Menschen (und v. a. Sportneulinge) wissen nicht, dass während des Sports auch das Nervensystem arbeitet und es immer wieder zu hohen Anforderungen durch das Gehirn kommt. Die nötigen, wiederholten Muskelkontraktionen werden nämlich durch das Gehirn erzeugt.
  • Die nervliche Erschöpfung verhält sich zunächst unauffällig und wird häufig zu spät bemerkt, nämlich dann, wenn sie bereits sehr ausgeprägt ist und man nicht mehr gegensteuern kann. Hier gilt es also, extrem wachsam zu sein! In der Regel braucht das Nervensystem 48 Stunden, um sich wieder aufzuladen.
  • Kommt es zu einem intensiven Training einer einzigen Muskelgruppe, kann es sein, dass die beteiligten Nerven 96 Stunden Erholung brauchen.

Katabolismus und Anabolismus

Katabolismus und Anabolismus sind Teile des Metabolismus, also des Stoffwechsels. Beide Prozesse bilden die Gesamtheit der chemischen Reaktionen, die es einem Lebewesen ermöglichen, am Leben zu bleiben.

– Der Anabolismus erlaubt es dem menschlichen Körper, sein Gewebe zu regenerieren. Er benutzt hierfür die Elemente, die wir ihm über die Nahrung zuführen, und verbraucht Energie.

– Beim Katabolismus handelt es sich um den umgekehrten Prozess. Er erlaubt es dem menschlichen Körper, komplexe Moleküle umzubauen, um so Energie zu gewinnen.

 

Während durch den Katabolismus Muskeln abgebaut und Proteine sowie Aminosäuren verbraucht werden, kommt es durch den Anabolismus zum Aufbau von Muskelgewebe. Muskelwachstum basiert auf einem Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus. Kommt es zu mehr Anabolismus als zu Katabolismus, bildet der Organismus Muskelgewebe. Dominiert dagegen der Katabolismus, werden Muskeln abgebaut.

Grob gesagt: KATABOLISMUS = AKTIVITÄT UND ABBAU, ANABOLISMUS = RUHE UND WIEDERAUFBAU.

Damit der Körper sich, nachdem er durch Sport stark beansprucht wurde, regenerieren kann, benötigt er Ruhe.

Sie sollten also unbedingt darauf achten, Ruhetage einzubauen. Ruhetage helfen Ihnen, Verletzungen zu vermeiden und während des Sports in einer optimalen Verfassung zu sein. Ihre Ziele erreichen Sie so schneller und besser!

 

Intervallfasten (auch Intermittierendes Essen, Kurzzeitfasten) hilft Ihnen dabei, Ihre Muskeln aufrechtzuerhalten, sie zu stärken und aufzubauen. Mehr hierzu würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber vielleicht möchten Sie ja selbst dazu weitere Recherchen im Netz anstellen? Ansonsten veröffentlichen wir dazu demnächst auch vielleicht noch einen eigenen Beitrag.

 

Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass Pflanzenmischungen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln diesen Prozess in Verbindung mit einer veränderten Lebensweise unterstützen können. Demnächst bieten wir auf Vitalbio auch Pflanzenmischungen für das Hormonsystem an, mit denen es gelingt, mit Maca und Burzeldorn die Produktion von Testosteron und Wachstumshormonen anzukurbeln. Muira Puama (Potenzholz) und Hafer fördern außerdem die Produktion von Kortikosteroiden.

 

Kümmern Sie sich gut um Ihre Muskeln!

Liebe Grüße

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater

Ein Heißgetränk, das an kalten Tagen für gute Stimmung sorgt…

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Heiße Schokolade
Vorbereitung 10 Min
Wartezeit 1 Stunde
Portionen
Vorbereitung 10 Min
Wartezeit 1 Stunde
Portionen
Anleitungen
  1. Cashewnüsse 1 Std. in warmem oder 4 Std. in kaltem Wasser einweichen.
  2. Abtropfen lassen und waschen. Mit den restlichen Zutaten in den Mixbehälter geben. Mischen, bis sich eine homogene Masse ergibt.
  3. In zwei Tassen füllen. Mit einer Prise Espelette-Pfeffer verzieren und sofort trinken.
Rezept Hinweise

Anmerkung: Bei Lithotamnium handelt es sich um eine basisch wirkende Rotalge, die besonders viel Kalzium (Kalziumkarbonat - 75 bis 80 %) sowie bioverfügbares  Magnesium (Magnesiumkarbonat - 10 bis 15 %) enthält.

Birnen und Lauch passen hervorragend zusammen und lassen sich auch zu einer herrlich fruchtigen Suppe verarbeiten. Probieren Sie‘s einfach mal aus!  Obst und Gemüse sind häufig eine hervorragende Kombination. 

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Lauch-Birnen-Süppchen
Kochzeit 10 Min
Portionen
Zutaten
Kochzeit 10 Min
Portionen
Zutaten
Anleitungen
  1. Sämtliche Zutaten in einen Mixer geben und zu einer homogenen Masse vermixen.
  2. Mit etwas gehacktem rohen Lauch dekorieren und servieren.