Anlässlich der gegenwärtigen Eindämmungsmaßnahmen möchten wir eine Bestandsaufnahme des Coronavirus (COVID-19) vornehmen und darüber nachdenken, wie wir uns mithilfe der Naturheilkunde dagegen wappnen können.

Zunächst einmal möchten wir daran erinnern, dass man in der Naturheilkunde, ganz gleich, um welche „Krankheit“ es sich handelt, nicht versucht, die Symptome zu maskieren, sondern vielmehr die Ursache herauszufinden und diese anschließend zu beseitigen. Daher die Begriffe Toxämie, Terrain und Immunsystem. In Zeiten einer Pandemie sollte man sich darüber bewusst sein, was ein Immunsystem ist und wie wichtig es ist, es zu stärken.

80 % des Immunsystems befinden sich im gesamten Bereich der Darmschleimhaut. Die Leber, die Milz, das Knochenmark und das endokrine System enthalten ebenfalls Immunzellen. Wenn diese Organe und Drüsen geschwächt sind, ist auch das Immunsystem geschwächt.

Wesentliche zu vermeidende Dinge

– Faktoren, die den Schlaf beeinträchtigen und das Nervensystem schwächen (Stress, elektromagnetische Wellen usw.).

– Schädigung der Darmflora durch ungesunde Ernährung oder zu viel Zucker. Außerdem ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, gut zu kauen und die Mahlzeiten in ruhiger Atmosphäre einzunehmen.

– Diäten, die zu einem Mangel an Eiweiß, Spurenelementen, den Vitaminen C und E führen und damit eine Schwächung des Immunsystems verursachen. Ein Mangel an Fettsäuren (Omega 3 und 6) kann zudem wiederkehrende Infektionen und Entzündungen begünstigen.

– Tabak, Drogen, Alkohol und übermäßige Einnahme von Medikamenten.

Das Immunsystem: ein kurzer Überblick und Verweis auf eine amerikanische Studie

– „Gewohnheiten sind die Voraussetzung für Vitalität“: Die Regelmäßigkeit der täglichen Aktivitäten hilft, das Immunsystem zu harmonisieren.

– Es ist wichtig, eine positive Geisteshaltung zu bewahren, die Ereignisse rationell zu betrachten und übermäßige Ängste und Befürchtungen, die das Immunsystem schwächen können, zu vermeiden. Angesichts der Vielzahl von Informationen, die im Internet und im Fernsehen verbreitet werden, sollte man Urteilsfähigkeit aufbringen.

Eine amerikanische Studie hat das Immunsystem einer Gruppe junger Menschen vor und nach dem Anschauen eines stresserzeugenden Videos analysiert. Nach dem Film stellten sie eine Schwächung fest. Umgekehrt zeigte sich das Immunsystem einer Gruppe von Menschen gestärkt, nachdem sie einen Film über Mutter Theresa angeschaut hatten. Dies führte zu der Schlussfolgerung, dass sich das Immunsystem durch positive Emotionen und Empathie verbessert.

Wie man das Immunsystem stärken kann: Acht einfach umzusetzende Tipps

frische Obst- und Gemüsesäfte konsumieren

den Kontakt mit der Natur fördern (natürlich unmöglich in der gegenwärtigen Situation der Eindämmung, aber man sollte darüber nachdenken, es über das gesamte Jahr hinweg zu tun)

regelmäßige, nicht übermäßige körperliche Betätigung

Atemtechniken, Yoga, Gebet, positives Denken …

ausreichenden und guten Schlaf sicherstellen und möglichst gegen 21.00-22.00 Uhr zu Bett gehen, je nach Jahreszeit

eine gesunde und physiologische Ernährung einhalten

kalte Duschen nehmen

Fasten oder Einzeldiäten praktizieren. Die normalerweise durch die Verdauung verbrauchte Energie wird für Entgiftungsprozesse genutzt und stärkt dadurch das Immunsystem.

Zur Stärkung des Immunsystems zu bevorzugende Inhaltsstoffe und Nahrungsergänzungsmittel

In Säften: Bete, Rübe, Fenchel, Petersilie … Im Allgemeinen sollte dunkelgrünes Gemüse mit hohem Chlorophyllgehalt bevorzugt werden, ebenso wie Kohl, der Quercetin enthält, das von einigen Ärzten als Gegengift gegen das Virus angesehen wird.

Früchte: Beeren, Granatapfel, Heidelbeere.

Nahrungsergänzungsmittel: Vitamin C (natürlich), Vitamin B3, Vitamin E, Quercetin, Propolis, Shiitake, Grapefruitsamen, magnesiumreiche Ergänzungsmittel.

Außerdem: ätherische Öle

Zur Diffusion: Eucalyptus radiata, Rosenholz

Zum Einreiben der Handgelenke und Handflächen: Zitrone (Vorsicht, setzen Sie sich nicht der Sonne aus, da die Gefahr einer Photosensibilisierung besteht), Ravintsara, Lavendel, Saro …

Zur Einnahme: Oregano-Tabletten

Abschließend sei noch einmal daran erinnert, wie wichtig grundlegende Hygienevorschriften nicht nur in Zeiten von Epidemien sind, um den Darm zu schonen und Stress zu bewältigen, da dieser Cortisol erzeugt, welches für die Schwächung des Immunsystems verantwortlich ist.

Und das letzte Wort hat Antoine Béchamp, ein Forscher aus der Zeit von Louis Pasteur:

„Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles.“

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