Der Rhythmus des Lebens
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Stress

Ach, der Stress! Jeder ist irgendwann von diesem Phänomen betroffen und kennt es gut. Wir wollen uns nun aber damit befassen, was genau es für den Körper bedeutet und wie es sich gelegentlich auf die Gesundheit auswirkt.

Stress ist eine Einheit von emotionalen und physischen Symptomen, die aus innerem oder äußerem Druck entstehen. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet Druck, Spannung aufbauen, etwas verschärfen. Rötungen, Herzklopfen, Zittern der Hände, Kurzatmigkeit bis zu Atembeschwerden sind die klassischen Anzeichen für Stress. Ein Hormon ist die Ursache für diese Störungen: Adrenalin, eine Absonderung der Nebennieren, die eintritt, sobald wir mit einer unerwarteten und überraschenden Situation konfrontiert werden.

Stress wird oft als eines der Hauptübel unserer Zeit angesehen, dabei handelt es sich aber um ein natürliches Anpassungsphänomen der wunderbaren Maschine, die unser Körper ist! All die oben erwähnten physischen Anzeichen werden in unserem „Reptiliengehirn“ ausgelöst (die älteste Sehweise der Evolution), das auf den Modus „Flucht”oder  Kampf“ schaltet, wenn es Gefahr wittert und das im Körper die notwendigen Konditionen schafft, um schnell zu reagieren: Beschleunigung des Herzschlags und vor allem der Atmung! Parallel dazu verringern sich manche Körperfunktionen wie Verdauung, Libido, Schlaf usw., sie legen eine Pause ein, um alle Energie für die bevorstehende Aktion bereitzuhalten.

Eine vernünftige Dosis Stress ist kein Problem an sich, ganz im Gegenteil:  Einigen Studien zufolge begünstigt er geistige Vitalität, Konzentration und das Schöpfen aus wertvollen Ressourcen beim Menschen und sorgt beispielsweise für einen scharfen Verstand. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten und Englisch verstehen, dann empfehlen wir Ihnen die die Veröffentlichung von Kelly McGonigal, The Upside of Stress: Why Stress is good for You, and How to Get Good at it.

Problematisch und störend wird Stress jedoch, wenn er andauert oder über längere Zeit wiederholt auftritt… tatsächlich erhöht sich unser Bedarf an Mikro-Nährstoffen bei Stress um bis zu 30 % (vor allem an Magnesium). Anders ausgedrückt, Stress schöpft enorm aus unseren Reserven. So ist es verständlich, dass Körper und Stoffwechsel auf Dauer darunter leiden.

Was kann man raten, wenn eine Stressphase lange anhält (manchmal unvermeidlich bei bestimmten Berufen, bei der Erkrankung von Angehörigen usw.)? Sicherstellen, dass man genügend Nährstoffzusätze aufnimmt, sich gesund ernährt, grüne Säfte trinkt, tief durchatmet, seine Aktivitäten neu ausrichtet und seine Energie auflädt bei Yoga, Qi Gong, Tai Chi, durch Meditation u.ä. … und vor allem: Mut bewahren!

Schlaf

Viele Menschen leiden heutzutage unter chronischen Schlafstörungen: Einschlafstörungen, nächtliches Aufwachen und Schlaflosigkeit, die zu echten Plagen werden können. Der weit verbreitete und „einfache“ Reflex ist oft die Einnahme von Schlaftabletten in unterschiedlicher Dosierung. Diese Substanzen haben jedoch viele Nachteile, die über die von Medikamenten im Allgemeinen hinausgehen: unvorhersehbare Nebenwirkungen, Sucht, Benommenheit tagsüber, Schwierigkeiten beim Aufwachen… ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der durch Medikamente ausgelöste Schlaf nicht von der gleichen Qualität ist wie der natürliche Schlaf.

Die Ursachen für Schlafprobleme sind vielfältig und sollten in jedem Fall erkundet werden: persönliche Sorgen, zu viel blaues Licht von Bildschirmen vor dem Schlafengehen, zu spätes Sport treiben, übermäßiger Konsum von Reizmitteln wie Kaffee oder Tee, schlechte Aufteilung oder Belüftung des Schlafzimmers, Vorhandensein von störenden elektromagnetischen Feldern, Lärm oder Lichtbelästigung, zu spät eingenommene letzte Mahlzeit, zu fetthaltiges oder zu süßes Abendessen… die Ursachen können sehr unterschiedlich sein!

 In jedem Fall ist es ratsam, vor Beginn einer Behandlung alle möglichen Ursachen zu erforschen und sich anschließend für natürliche Schlaffördermittel zu entscheiden: Phytotherapieätherische  Öle wie Lavendel oder Petitgrain Bigarade mit sehr beruhigender Wirkung, Kräutertees mit Kamille oder Zitronenverbene, entspannende Massagen oder Selbstmassagen, ruhige Lektüre, Fernbleiben von Bildschirmen zwei Stunden vor dem Schlafengehen, Führen eines Tagebuchs, Meditation…

 Ein kleiner Tipp: Einige raten Schlaflosen, im Falle eines nächtlichen Erwachens jedes Mal aufzustehen und diesem Zeitpunkt die unangenehmsten Aufgaben vorzubehalten. So würde das Gehirn das nächtliche Erwachen bald mit einer unangenehmen Emotion verbinden, sodass ein frühzeitiges Aufwachen allmählich verhindert wird. Man sollte es einmal ausprobieren!

Empfängnisverhütung auf natürliche Weise: Symptothermale Methode

Die Empfängnisverhütung bereitet vielen Frauen Kopfzerbrechen. Und leider sind es immer noch sie, die die Verantwortung dafür tragen, sich darum zu kümmern.

Seit man die gefährlichen Nebenwirkungen der Pille kennt (erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauferkrankung, Thrombose, Lungenembolie und Schlaganfall, besonders wenn die Pille mit Tabakkonsum einhergeht – ohne die unangenehmen, aber ungefährlichen Nebenwirkungen wie z. B. Verringerung der Libido zu erwähnen), suchen die Frauen nach natürlicheren Methoden, die Fruchtbarkeit zu steuern. Hierbei sei anzumerken, dass hormonelle Implantate, Vaginalringe, Patches und Spiralen dieselben Begleiterscheinungen wie die Pille haben.

Spermizide und Spiralen auf Kupferbasis sind sehr wirksam, aber haben auch Nachteile. Hierbei sind als erstes die chemischen Bestandteile zu erwähnen, es werden Entzündungen hervorgerufen (genau so funktioniert die Spirale: Eine Entzündung in der Gebärmutter verhindert, dass sich ein befruchtetes Ei einnistet) und es kommt  zu stärkeren Monatsblutungen. Beides ist nicht sehr angenehm.

Präservative bleiben immer noch ein praktisches Mittel und sind zu Anfang einer Beziehung unverzichtbar, aber längere Zeit wird der Gebrauch  frustrierend.

Gibt es denn nichts Natürliches, um vor ungewollten Schwangerschaften sicher zu sein?

Eine Methode, die auf der aufmerksamen Beobachtung seines Körpers und des Zyklus basiert, ist die Symptothermale Methode. Sie vereint alle Kriterien der Zuverlässigkeit (wenn man denn etwas Erfahrung hat), Sicherheit und Natürlichkeit. Diese Methode basiert auf mehreren Kriterien, die in Kombination mit Gewissheit die fruchtbaren und unfruchtbaren Zeiten aufzeigen: Körpertemperatur (nur an bestimmten Momenten des Zyklus  messen, nicht täglich), Prüfung der Schleimabsonderung (dafür ist etwas Übung erforderlich) und eventuell die Position des Gebärmutterhalses (auch dafür muss man sich ein gewisses Know-how aneignen, aber es heißt, dass man es nach drei Zyklen beherrscht!).

Ernährung und Sport

Auch wenn die regelmäßige Ausübung einer sportlichen Tätigkeit unbestreitbar zu einer gesunden Lebensweise beiträgt, ist es ratsam, bei sehr intensiver Betätigung die Ernährung so anzupassen, dass mittel- oder langfristig keine Mängel auftreten. Dabei gelten die allgemeinen Grundsätze einer gesunden Ernährung, allerdings mit größerem Augenmerk auf bestimmte Elemente.

Die Ernährung eines Sportlers muss Folgendes enthalten:

  • eine ausreichende Menge an Proteinen. Bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung sollten mit jeder Mahlzeit, die keine andere Proteinquelle enthält, 1/3 gut gegarte Hülsenfrüchte und 2/3 Getreide kombiniert werden. Mit dieser Mischung werden alle lebenswichtigen Aminosäuren zugeführt. Keimlinge enthalten ebenfalls viele leicht verdauliche und bioverfügbare Proteine. Sie dürfen ohne Einschränkung zugreifen!
  • einen großen Anteil an Kohlenhydraten (letztere sind der Hauptbrennstoff für die Muskeln während des Trainings), insbesondere langsame Kohlenhydrate wie beispielsweise Getreide. Schnelle Kohlenhydrate wie frisches Obst, Trockenfrüchte und Honig sollten eher während und kurz nach dem Sport eingenommen werden, wenn der Körper seinen Blutzuckerspiegel schnell wiederherstellen muss.
  • eine geringe Menge an Lipiden, da diese zu einem Anstieg des Körperfetts und zu einer langsameren Verdauung führen und die Leistung beeinträchtigen können. Wählen Sie Lipide von bestmöglicher Qualität: Ölsaaten, Öle aus erster Kaltpressung, Samen…
  • eine große Menge reines Wasser. Die Muskeln bestehen zu 75 % aus Wasser, das ausgetauscht werden muss.
  • eine große Menge an frischen, biologischen und rohen Lebensmitteln, um ein Maximum an Mikronährstoffen und Ballaststoffen zuzuführen.

Es ist ratsam, mit einer intensiven körperlichen Tätigkeit bis zum Ende der Verdauung zu warten, damit die Energie erhalten bleibt und man gute Leistungen erzielt, die nicht durch die Verdauung beeinträchtigt werden.

Der regelmäßige Verzehr von Obst- und Gemüsesäften und insbesondere von grünen Säften ist von großem Nutzen und versorgt den Körper mit einer angemessenen Dosis wertvoller Mikronährstoffe, die das durch Sport beeinträchtigte Mineralkapital wiederherstellen, insbesondere bei starker Schweißbildung.

Wenn Sie dennoch einen Mangel befürchten, dann zögern Sie nicht, gelegentlich Kuren mit hochwertigen.Elementen

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