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Sobald im Frühjahr das erste Grün an Büschen, Bäumen oder auf der Wiese zu sehen ist, kann man diese auch im Smoothie verarbeiten. Aber was tun, wenn im Herbst das Grün vorschwindet oder im Winter gar alles unter einer dichten Schneedecke verborgen ist?

Glücklicherweise gibt es ja in unserem Land das ganze Jahr hindurch viele verschiedene Sorten Obst, Gemüse und Kräuter. Und doch solltest Du darauf achten, dass es saisonal ist.

Jetzt im Herbst sind es z.B. Äpfel oder Birnen. Du kannst beim Spaziergang die oberen Spitzen von Brennesseln und auf der Wiese Gänseblümchen sammeln.

Dasselbe gilt für Apfelsinen, Mandarinen oder Bananen. Sie sind zwar nicht regional, aber in unseren Breiten mit nicht so ganz großem ökologischem Aufwand für uns erreichbar.

Feldsalat, Endivie oder auch Postelein ist eine gute Idee für die grüne Zutat.

Wenn Du Sprossen auf dem Fensterbrett ziehst, kannst Du sie natürlich auch etwas länger stehen lassen, so dass sie grüne Blätter bilden. Auch diese sind eine schöne Zutat für den grünen Smoothie.

Ein guter und völlig unterschätzter Vitamin C Lieferant ist die Hagebutte! Wenn Du einen Garten hast, kannst Du von Deinen Rosensträuchern vielleicht jetzt noch Hagebutten pflücken und in deinem Smoothie verarbeiten. Aber es gibt ihn auch vermahlen als Pulver. Übrigens ist Hagebuttenpulver bei Gelenkproblemen hervorragend geeignet, da es die Kollagenbildung fördert und dabei hilft, Knorpelgewebe wieder aufzubauen.

Natürlich bekommst Du jetzt auch Grünkohl, der eine schöne Ergänzung für den Smoothie ist.

Sobald es kälter wird, solltest Du das Wasser ein wenig anwärmen, dann ist der Smoothie bekömmlicher. Und Du kannst wärmende Gewürze verwenden, wie z.B. Zimt, Kardamom, Chili oder Ingwer.

Hier geht’s zum praktischen Teil:

  • 1 Handvoll Postelein

  • 1 Handvoll Brennesselspitzen

  • 1 Handvoll Gänseblümchen

  • 2 Bananen geschält

  • 1 Apfel mittelgroß

  • 1 Birne

  • 1 Orange + ein Stück Schale, damit solltest Du vorsichtig sein, da sie sehr intensiv schmeckt.

  • 1 Stück Ingwer frisch, mit Schale, ca. 2 cm lang

  • Zimt und Kardamom nach Geschmack

  • ca. 300 ml Wasser abhängig vom Konsistenzwunsch

Wohl bekomm’s

Ursula Podeswa

Publizistin

 

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