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WIE ES DIE MEDIEN OFT WIEDERHOLEN, IST ES GEFÄHRLICH, SICH DER SONNE AUSZUSETZEN… ABER NUR IN HOHER DOSIS! IN WIRKLICHKEIT TRÄGT EINE VERNÜNFTIGE SONNENEXPOSITION  SOWOHL ZUM WOHLBEFINDEN DES KÖRPERS ALS AUCH DES GEISTES BEI.

Die Reaktion unserer Haut auf die Sonnenbestrahlung hängt gewiss einerseits von unseren Genen, andererseits von der Dosis und dem Zeitpunkt der Exposition ab. Sie hängt aber auch von unserem Lebensstil und der Ansammlung innerer Giftstoffe ab, d.h. die „Verschmutzung“ durch organische Flüssigkeiten (Blut, Lymphflüssigkeit, innere und äußerliche Zellularflüssigkeiten). Zu einem gewissen Grad an Verunreinigung kommt normalerweise ein nervlicher Erschöpfungszustand.

Wir sollten uns auch daran erinnern, dass die alten Yogis sowie viele andere Kulturen wie etwa die Indianer, die Sonne genutzt haben, um alle Arten von Krankheiten zu heilen und ihre Gesundheit zu verbessern. Atapa Snana bedeutet in Yogi-Sprache die Wissenschaft von der Heilkraft des Sonnenbades. Für die alten Griechen und Römer war Apollo der Gott der Medizin  und Heilkraft sowie der Sonne und des Lichts – aber Apollo konnte sowohl Krankheit bringen als auch Heilmittel. Bei den Indianern hatte die Sonne noch eine besondere Bedeutung, insbesondere um die Sonnenwende herum. Für sie steckte der „große Geist“, d.h. die Kraft des Universums, in fast allem, was rund war: „Alles, was die Macht des Universums darstellt, ist kreisförmig. Der Himmel ist rund, und ich habe gehört, dass die Erde rund ist wie ein Ball und dass alle Sterne es auch sind.  Die Vögel legen ihr Nest in runder Form an, weil sie dieselbe Religion wie wir haben. Die auf- und untergehende Sonne beschreibt eine Kreisbahn, der Mond ebenso, und beide sind rund. Selbst die Jahreszeiten beschreiben einen Kreislauf und kehren immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ein Menschenleben stellt auch einen Kreislauf dar, von der Kindheit zurück zur Kindheit. Und so ist es mit allen Dingen, bei denen Energie im Spiel ist.“ Hehaka Sapa, oder Black Elk, indianischer Oglala, Zweig der Dakotas (Sioux)      

Sogar in einigen Thermalbädern wird Sonne kurmäßig angewendet: Man spricht von Heliotherapie, einer Praxis, die auf Sonnenbestrahlung zur Heilung bestimmter Erkrankungen ausgelegt ist. Tatsächlich besserte sich der Gesundheitszustand von fast drei Personen von vier durch die Strahlung. Die Sonne besitzt eine Vitalkraft für das menschliche Wesen. Ihre Strahlen sind unverzichtbar für das menschliche Leben, wie sie es für die Pflanzen sind, um die Photosynthese herzustellen. 

Hier einige der guten Seiten dieses majestätischen Himmelskörpers, die unseren Tagesablauf beeinflussen:

1/ Die Haut schützen und die Knochen stärken

Das Sonnenlicht besteht aus vielen Strahlenbündeln unterschiedlicher Wellenlängen, die fähig sind, bestimmte Schichten zu durchdringen oder nicht. Nicht alle haben den gleichen Effekt auf die Haut: manche sind wohltuend, andere schädlich. Die Ultraviolettstrahlen der Sonne (UV) spalten sich in drei Strahlenarten auf: UVA, UVB und UVC.  Die UVC sind Kurzwelle-Strahlen (190 bis 290 nm), sie haben sehr viel Energie, aber nur wenige davon dringen bis zur Erde vor. Bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre wird das Ozon gestoppt (fotochemische Reaktion). Diese greifen uns also nicht an. Die UVB sind Mittelwelle-Strahlen (290 bis 320 nm), sie kommen auf der Haut an und dringen in das Epiderm ein, die oberste Hautschicht. Sie sind der Grund für Sonnenbrand. Die Hautsynthese des Vitamins D wird durch einen Vorbotenstoff  aktiviert, der in den Epidermzellen vorhanden ist, der 7-Dehydrocholestorol unter UVB-Einwirkung. Vitamin D ist erforderlich zu Bildung von Kalzium, das sich wiederum in den Knochen ablagert. Unterversorgung mit Kalzium im Kindesalter führt zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteoporose. Kalzium ist auch für die Muskelarbeit erforderlich, die Übertragung aktiven Potentials auf die Herztätigkeit und den Blutdruck. Ein zu niedriger Kalziumspiegel kann der Grund für manche Erkrankung sein wie z. B. Epilepsie, Niereninsuffizienz und Schilddrüsenüberfunktion.

Bei den UVA-Strahlen haben wir es mit den längsten Wellen zu tun (320 bis 340 nm für die kürzesten UVA-Strahlen, 340 bis 400 nm für die längsten). Sie dringen tief in die Haut ein und erreichen das Hypoderm. Sie sind es, die das DNA schädigen, Falten hervorrufen und die Haut vorzeitig altern lassen.

UVA-  und UVB-Strahlen in hoher Dosis in kurzer Zeit können zu Krebs und anderen Hautkrankheiten führen. Die Produktion von Melanin, jenem Stoff, der die Bräunung der Haut bewirkt, ist für den Körper ein Schutzfaktor, der die DNA  unserer Zellen gegen oxydativen Stress wappnet. Je mehr Melanin man produziert, desto besser ist man geschützt. Korrekt angewendet kann UVA und UVB entzündungshemmende Wirkung auf Akne, Ekzeme und Schuppenflechte haben. Über Letztere äußert sich Professor Jean-Jacques Bonerandi, Chefarzt der dermatologischen Abteilung des Timone-Hospitals in Marseille: „Das ist eine sehr besondere Erkrankung wegen ihres Auftretens, und es ist nicht möglich, sie gänzlich zu bekämpfen, sodass man immer die schwere des einzelnen Falles im Auge behalten muss. Aber die Sonne bleibt die beste Therapie zur Behandlung.“

Abbildung (image de la peau)

Quelle : https://cetaphil.com https.sg/breaking-down-uv-rays/     

2/ Die innere Uhr regulieren und zu einem guten Schlaf gelangen


Die Menschen gelten als tagaktive Wesen, d.h. dass wir am Tage aktiv sind und nicht in der Nacht, also mit dem Sonnen-Rhythmus. Das Licht ist verantwortlich für unseren guten Bio-Rhythmus, genannt circadianer Rhythmus, weil ein Zyklus 24 Stunden dauert. Die Aufwach- und Wachphasen wechseln sich ab, senden Signale an unseren Körper, der dann das eine oder andere Hormon ausschüttet, die Körpertemperatur, den Blutdruck hebt oder senkt. Ohne Sonne also keine Informationen an den Körper und somit generelle Störungen!

Wenn wir uns dem morgendlichen Sonnenlicht aussetzen, beginnt unsere nächtliche Melatonin-Produktion früher, was dazu führt, dass wir abends besser einschlafen. Der Melatonin-Anstieg durch die frühmorgendliche Lichteinwirkung hat sich als wirkungsvoll gegen Schlafstörungen, vorperiodisches Syndrom und jahreszeitbedingte Depression erwiesen [1]. Anders gesagt, wenn Sie an Schlafstörungen leiden, setzen Sie sich der aufgehenden und untergehenden Sonne aus. Schlafen Sie unter freiem Himmel oder lassen Sie die Fensterläden offen oder wenigstens halb offen. Die Jahreszeit und die gebotene Lichteinstrahlung spielt bei der Melatonin-Produktion ebenfalls eine Rolle: Es wird im Winter länger produziert als im Sommer.

3/ Endorphine absondern, die Moral heben, Depression und Hyperaktivität mindern   

Haben Sie schon gemerkt, wie wohl Sie sich fühlen, wenn Sie in der Sonne sind? Die menschlichen Keratinozyten steigern, bei Einwirkung von UVB-Strahlen, auffällig den Ausdruck und die Produktion von Beta-Endorphinen, ein opioid-endogenes Peptid, das nicht nur ein Wohlgefühl erzeugt (das kommt auch bei Personen vor, die regelmäßig laufen), sondern ebenfalls Schmerzen lindern und einen entspannten Zustand herstellen kann [2]. Die Entbehrung von Sonnenlicht geht Hand in Hand mit Depression, Konzentrationsstörung und Hyperaktivität (ADHS).  Bei sensiblen Menschen kann das im Winter zu saisonalen Depressionen führen.

Sie sind schlecht gelaunt, Sie regen sich über alles auf, ihre Kinder sind hyperaktiv: machen Sie Fußmärsche, allein oder mit der Familie, in der freien Natur und gehen Sie wenigstens 15 Minuten am Tag in die Sonne!

4/ Fettsucht bekämpfen      

Fettsucht ist an eine gewisse Anzahl von chronischen Leiden gebunden, die zu einem morbiden Zustand führen können: metabolische Syndrome, Diabetes 2, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, Krebs, Arthrose, Schlaganfall, Retinopathie, Nephropathie, nicht durch Alkohol bedingte Fettleber und Schlafapnoe-Syndrom. Gesunde Ernährung, Bewältigung von Stress und Emotionen, gute Darmflora und angepasste körperliche Aktivität sind natürlich unerlässlich, aber eine gemäßigte Sonnen- und UV-Bestrahlung ist eine zusätzliche Form, Fettleibigkeit und kardio-metabolischen Störungen vorzubeugen, wie sich gezeigt hat[3].

Wie kann man aber wissen, ob man sich ausreichend exponiert?      

Für gesunde Personen gilt: Setzen Sie sich in die Mittagssonne, und zwar 10 bis 15 Minuten bei heller Haut und 15 bis 30 Minuten bei dunkler Haut (mindestens 40 % der Haut unbekleidet, am besten ganz nackt!). Empfindliche Personen oder solche, die Medikamente einnehmen, die die Fotosensibitilät erhöhen, sollten mit kleiner Dosierung beginnen und zuvor bei ihrem Arzt Rat einholen wenn nötig.  Viele andere Fachleute weisen darauf hin, dass man auch eine Dosis von 2000UI  Vitamin D pro Tag einnehmen kann, um einem Defizit entgegen zu wirken. Ohne Sonne und im Winter kann die Dosis auf 4000 UI pro Tag erhöht werden [4]. Nehmen Sie vorzugsweise ein natürliches Vitamin D3, wenn möglich auf pflanzlicher Basis (Flechten).

Zögern Sie also nicht mehr, von der Sonne zu profitieren, aber achten Sie auch auf Ihre Wahrnehmungen: Wenn Sie die Exposition als unangenehm empfinden, geben Sie sie auf und suchen Sie den für Sie optimalen Zeitpunkt. Tut Ihnen die Sonneneinstrahlung aber gut, dann profitieren Sie davon!

[1] “Benefits of  Sunlight, A Bright Spot for Human Health”, M.Nathaniel Mead. Environmental Health Pespectives. VOLUME 116 | NUMBER 4 | April 2008

[2] “Biological Effects of Sunlight, Ultraviolet Radiation, Visible Light, Infrared Radiation and Vitamin D for Health.” MICHAEL HOLICK, ANTICANCER RESEARCH 2016, 36: 1345-1356.

[3] “Sun Exposure and Its Effects on Human Health: Mechanism through Which Sun Exposure Could Reduce the Risk of Developing Obesity and Cardiometabolic Dysfunction”, M.Nathaniel Mead. Environmental Health Perspectives. VOLUME 116 | NUMBER 4 | APRIL 2008

 

Teil 1 des Artikels findet ihr HIER!

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN

Wie wir im ersten Artikel gesehen haben, handelt es sich bei einer Depression um eine unzureichende Durchblutung des Frontallappens. Grund dafür ist der schlechte Zustand unseres Nervensystems sowie unser Lebensstil, welcher zur Vergiftung unseres Blutes und zu Mangelerscheinungen führt, wodurch sich wiederum unsere Hormonproduktion ändert. Will man gegen Depressionen vorgehen, sollte man daher sein Leben ändern.

Wie kommt man zu einem gut funktionierenden Nervensystem?

Die Antwort lautet ganz einfach: durch Ruhe!

Und zwar Ruhe in jeder Beziehung. Gemeint ist damit zum einen, dass man sein Gehirn ausruht, dass man ausreichend schläft und dabei weder von Geräuschen noch von geruchlichen oder visuellen Eindrücken gestört wird. Nachts sollte man daher WLAN als auch Handy abstellen sowie nicht bei Licht und auch nicht vor dem laufenden Fernseher schlafen.

Zu vermeiden sind abends ferner langwierige Verdauungsvorgänge, häufiges, spätes Ausgehen mit Freunden, Fernsehschauen usw.

Je natürlicher und reizarmer die Umgebung, desto besser!  Unsere Verdauung kann sich ausruhen, wenn unsere Ernährung vielseitig und die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, biologisch und lokal erzeugt sind, sie der Jahreszeit entsprechen, zu 80 % aus pflanzlicher Rohkost bestehen und sie nicht verarbeitet wurden. Verzichtet werden sollte außerdem auf Exzesse. Wichtig sind stattdessen die Erfüllung psycho-emotionaler Bedürfnisse sowie Umwelfaktoren.  Reizstoffe, wie Schwarztee, Kaffee, Alkohol und Tabak, sind so weit wie möglich zu vermeiden.

Wichtig ist stattdessen, dass wir uns Dinge genehmigen, die uns zu Vitalität verhelfen. Hierbei handelt es sich v. a. um Ruhe, um wirkliche  Ruhe.

Je mehr wir liebevoll und konsequent darauf achten, dass wir zu genügend Ruhe kommen, desto mehr wird es unser Nervensystem danken. Dazu gesellen sollten sich ferner Veränderungen auf der geistigen, der emotionalen und der körperlichen Ebene. Eine ausgezeichnete Gesundheit und einen Weg aus der Depression finden wir nur so.

Wenn wir mit unserem Nervensystem zu lange schlecht umgegangen sind (es zu sehr beansprucht, vergiftet oder nur unzureichend versorgt haben), führt dies beispielsweise zu Depressionen. Parallel hierzu kann man durch oxidativen Stress eine Myelin-Veränderung sowie Veränderungen der Zellmembranen und der Schwannschen Zellen feststellen. Myelin weist einen hohen Fettgehalt auf und schützt das Nervensystem. Festzustellen sind außerdem chronische Veränderungen der Schleimhäute, was zu ihrer Porosität führt und Moleküle, wie bestimmte Opiopeptide durchlässt, die der Körper dann in den Fettsäuren von Myelin und Schwann-Zellen speichert, was unser Nerven- sowie unser Hormonsystem natürlich wiederum durcheinanderbringt.

 

Um Abhilfe zu schaffen, muss man sich um seinen Organismus kümmern und ihm genügend Ruhe gönnen.

SICH UM SEINEN ORGANISMUS KÜMMERN

 

1) GEIST UND ERNÄHRUNG

 

Wenn Sie jeden Tag einen Esslöffel kaltgepresstes Hanfsamen- oder Rapsöl sowie einen Esslöffel Kokosöl zu sich nehmen, versorgen Sie Ihren Körper mit sämtlichen Fettsäuren (Omega 3, 6 sowie 9 und insbesondere den Fettsäuren EPA und DHA), die er braucht, um seine Schleimhäute und Schutzhüllen zu reparieren. Dies alles wird dazu beitragen, Ihr Nervensystem einzustellen und Ihre Depression zu heilen.

Moleküle, die wir über die Nahrung zuführen, tragen zur Reparatur und zur Selbstregulierung unseres Organismus bei. Menge und Qualität der Tageszufuhr sind von Mensch zu Mensch sicher unterschiedlich und hängen auch vom Leben des einzelnen ab.

Zur Wiederherstellung der Darmflora ist es möglich, Kefir zu trinken. Bei Kefir handelt es sich um ein fermentiertes Getränk auf Milch- oder Fruchtsaftbasis. Wir empfehlen, eher auf Fruchtkefir zu setzen. Kefir ist ein Probiotikum. Menschen, die auf eher saure Produkte sensibel reagieren, sollten jedoch nur wenig Kefir trinken. Eine Alternative zu Kefir stellt ferner die punktuelle bzw. zeitlich begrenzte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln dar. Milchsäure-fermentierte Produkte wie Kefir können zum Gleichgewicht der Darmflora beitragen, sollten aber von Personen, die organische Säuren nur schwer oxidieren können, nur in Maßen verzehrt werden.

 

2) KÖRPERLICHE EBENE

Massagen, Yoga und Dehnungsübungen führen zu einer Drainage der Körpersäfte und verbessern die Durchblutung.

Mit der Inversionsbank, die wir in der Online-Boutique von Vitalbio anbieten, kann man sich langsam an Überkopfübungen gewöhnen und dabei nach eigenem Rhythmus vorgehen. Die Übungen mit der Inversionsbank führen zu einer besseren Durchblutung der Gliedmaßen (Füße, Hände) sowie des Kopfes.

Unsere Inversionsbank gewährleistet viel Stabilität für Überkopfübungen. Besonders vorteilhaft ist, dass sich ihr Neigungswinkel einstellen lässt und sie für eine höchstmögliche Sicherheit sorgt.

Ein solcher Inversionstisch erlaubt es Menschen mit chronischen Müdigkeitserscheinungen bzw. Depressionen, Energiemangel, Fibromyalgie usw., jeden Tag mühelos und ohne großen Aufwand ihre Übungen zu machen. Wer parallel zu den Überkopfübungen auf dem Inversionstisch bestimmte Lebensgewohnheiten ändert und sich gesund ernährt, erhöht den positiven Effekt einer Inversionsbank auf seine Gesundheit.

 

3) EMOTIONALE EBENE

 

Um sein seelisches Wohlbefinden zu stärken, kann man auf Methoden, wie Meditation, bewusste Atmung oder die Herzintelligenz®-Methode, zurückgreifen oder an seiner Persönlichkeitsentwicklung und seinem Umgang mit Gefühlen arbeiten. Allen diesen Techniken ist gemein, dass sie dabei helfen, negative Gefühle zu verarbeiten sowie Energieblockaden und Widerstände anzugehen.

Wer alle oben erwähnten Punkte berücksichtigt, kann aus einer Depression herausfinden und sich vom Winterblues verabschieden. Wie schnell dies möglich ist, hängt davon ab, wie stark sich die jeweilige Person hierbei einbringt und sie sich an die einzelnen Punkte hält.

Am besten stellen Sie sich nun folgende Frage:

„Was setze ich ab sofort um?“

  • Entscheiden Sie sich dafür, Ihr Leben von heute auf morgen komplett zu verändern, in eine andere Stadt zu ziehen, die Arbeit zu wechseln, sich eine andere Wohnung zu nehmen, in der Natur zu leben, eine wirklich gesunde Umgebung zu wählen?
  • Hören Sie sofort damit auf, schädliches, stark verarbeitetes Industrie-Food zu essen? Ernähren Sie sich ab sofort überwiegend vegetarisch, biologisch und von lokal erzeugten Lebensmitteln? Setzen Sie ab sofort auf Einfachheit und sind Sie bereit, ein bestimmtes Maß an Rohkost zu essen?
  • Werden Sie für Ihren Körper Bedingungen schaffen, die ihn ab sofort bei bester Gesundheit halten?

Die Entscheidung steht jeder und jedem von uns offen und wird zum einen von der jeweiligen Motivation, aber auch von den jeweiligen Lebensumständen abhängen. Je weniger unser Leben von Tiefe und Realität geprägt ist, desto mehr müssen wir zu Lösungen greifen, die Symptome behandeln. Umso länger warten wir auch auf ein besseres Wohlbefinden.

Nehmen wir notwendige Veränderungen dagegen vor, benötigen wir Scheinlösungen. Vielen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, all dies zu lesen! Nur mit Wissen gelingt es uns, Willkür, Ängste und Depressionen hinter uns zu lassen.

Alles Liebe von

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater