Beiträge

Wer mit seinem Entsafter einen Saft herstellen möchte, stellt sich vielleicht folgende Fragen:

Wie bereite ich mein Obst und Gemüse vor? Muss ich es waschen oder nicht? Sollte ich es schälen? Kann ich die Blätter mitverwenden? Was mache ich mit den Kernen?

Hier ein paar Informationen zu verschiedenen Zutaten, die man für seine Säfte verwenden kann:

Beim Entsaften sollte man sowohl auf seine eigene Gesundheit als auch auf seinen Entsafter achten. Manchmal können einem bestimmte Wirkstoffe, die sich in Teilen von Früchten und Gemüse befinden, welche man normalerweise nicht isst, als sehr interessant erscheinen. Viele haben daher die Idee, sie in ihren Entsafter zu geben. Zu empfehlen ist dies aber nicht immer. Manches ist für den Slow Juicer zu hart oder enthält zu komplexe Fasern aus Zellulose, die das Gerät beschädigen können.

Was die Gesundheit betrifft, so kann man außer den Schalen von Zitrusfrüchten so ziemlich alles in einen Entsafter geben. (Die Schalen der meisten Zitrusfrüchte enthält ätherische Öle, die die Magenschleimhaut reizen und zu Entzündungen führen können. Orangen, Pampelmusen usw. sollten Sie daher schälen, die weiße Haut aber an der Frucht lassen. Sie tut der Gesundheit und insbesondere dem Lymphsystem richtig gut.)

Ihr Obst und Gemüse sollten Sie folgendermaßen vorbereiten:

Obst für den Entsafter vorbereiten:

Apfel: mit Schale und Kernen
Salatgurke: mit der Schale
Trauben: nur die Beeren mit Haut und Kernen

Wer die kleinen Zweige der Trauben und nicht nur die Beeren selbst in den Entsafter gibt, wird sich danach leider von seinem Gerät verabschieden müssen.

Zitrusfrüchte (Orangen, Pampelmusen): ohne die Schale (bei Zitronen kann sie mitverwertet werden).
Ananas, Melonen: in kleinen Stücken und ohne Schale

Gemüse für den Entsafter vorbereiten:

Wurzelgemüse (Karotten, Rote Beete): mit der Schale
Gemüse mit Blättern, wie z. B. Fenchel, Stangensellerie oder Mangold, können mit ihren Stängeln und Blättern verwertet werden.

Das Kraut von Radieschen, Fenchel oder roter Rübe kann ohne Probleme in den Entsafter und ergibt einen ausgezeichneten Saft. Die Fasern von Karottenkraut sind für Entsafter jedoch zu hart.

Ingwer sowie Kurkuma sollten mit der Schale, die sehr viele Nährstoffe enthält, in den Entsafter gegeben werden.

Zum Reinigen können Sie Ihr Gemüse und Ihr Obst mit Wasser waschen oder eine Gemüsebürste benutzen.

Eine Zutat ist aber noch ganz wichtig: viel, viel Liebe!

Nathalie Gaillard

Naturheilkunde (Schwerpunkt: Ernährungsumstellung), Life Coaching, Webredakteurin und „Rohkost-Bloggerin“

Ein Glas Gemüsesaft direkt aus dem Entsafter und das 15 bis 20 Minuten vor der Mahlzeit, bringt eine Nährstoffzufuhr von hoher Qualität, aber ohne Ballaststoffe. Der Saft kann sowohl durch eine Zentrifuge als auch durch einen Entsafter von den Ballaststoffen getrennt werden.

 

Die Zentrifuge ist, je nach Modell, recht preiswert und allgemein bekannt. Sie erreicht es, durch Zentrifugalkraft Saft und Fruchtfleisch zu trennen. Mit hoher Rotationsgeschwindigkeit bewirkt sie eine Erhitzung der Nahrung, beschädigt die pflanzlichen Stoffe und führt zur Oxydation des Saftes. So verliert der Saft eine Menge seiner Nährstoffe, wie bestimmte Enzyme und Vitamine. Übrigens, wer von Oxydation des Saftes spricht, meint die Veränderung der Farbe, und das, bevor  ein veränderter Geschmack wahrgenommen wird und der Saft sich nicht konservieren lässt (Phasenverschiebung). Außerdem hat diese Maschine einen hohen Lärmpegel und der Saftgewinn lässt, im Gegensatz zum Entsafter,  zu wünschen übrig.

Der Entsafter arbeitet mit einer auf langsame Geschwindigkeit ausgelegten Rotationsschraube, die die Früchte behutsam zerkleinert (Imitation der Kaubewegung), und der Saft wird kalt gewonnen. Die Nährstoffe bleiben erhalten, was sich auf den Geschmack auswirkt: Das kann man nicht mit dem Saft aus der Zentrifuge vergleichen. Das ist der wahre Geschmack von Gemüse / Früchten!  Es gibt vertikale und horizontale Entsafter. Letztere sind eher für faseriges und grünes Gemüse geeignet, also für grüne Säfte, wie sie die Heilpraktiker wegen ihres hohen Anteils an oxydierendem Chlorophyll und regenerierenden Stoffen  fordern. Je nach Anzahl der Rotationsschrauben kann der Ertrag der verarbeiteten Früchte schwanken: Die Entsafter mit Doppelschrauben bringen eine höhere Ausbeute als die Entsafter mit nur einer Schraube, aber hier braucht es mehr Geduld und Kraft, um die Früchte Stück für Stück hineinzudrücken. Der horizontale Entsafter mit einfacher Schraube ist bedienungsfreundlicher. Der  vertikale Entsafter ist noch einfacher zu handhaben, und er nimmt außerdem weniger Platz auf der Arbeitsplatte der Küche ein.

Die Entsafter sind vielseitig, denn sie werden mit verschiedenen Siebeinsätzen geliefert, mit denen der Saft mehr oder weniger gefiltert werden kann, aber auch Zerquetschen für Püree, zur Herstellung von Eis oder Kompott usw. ist damit möglich. Zwar sind Entsafter teurer  als Zentrifugen, sie sind aber schneller zu reinigen.

Für eine optimale Nährstoffversorgung in einen Entsafter zu investieren, lohnt sich für die Gesundheit!

Das digestive System wird nicht beansprucht, dadurch wird Energie gespart und/oder eine Entzündung gehemmt.
Die Aufnahme der Nährstoffe im Blut geht schneller.
Der Nutzen der Nährstoffe ist groß durch eine bessere Verarbeitung im Organismus.
Sie führen zu einer Neubelebung und Mineralienaufnahme, besonders wegen des Energieschubs und der Mineralstoffe.
Ihre basische Kraft schafft es, gegen die Versäuerung des  Organismus zu kämpfen.
Sie führen zu Gewichtsminderung und stärken das Immunsystem.

Der Hauptgrund dafür, Gemüsesaft zu trinken.

    

Rezepte

Nur weil‘s draußen kalt ist, muss man nicht aufhören, Saft zu trinken! Im Winter tun unserem Körper Sonne und Lebensmittel in Rohkostqualität besonders gut. Probieren Sie einfach mal diesen rosaroten Saft… Wir finden ihn herrlich!