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Leiden wir alle an Konzentrationsmangel? Jeder von uns kommt irgendwann einmal an den Punkt, an dem er Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren und ganz in der Gegenwart präsent zu sein…

Ich persönlich wiederhole oft die gleichen Dinge. Ich bin vergesslich, in Gedanken irgendwo anders. Manchmal lese ich auch etwas und weiß nicht, um welches Thema es die letzten Seiten gegangen ist… Solche und ähnliche Sachen passieren mir oft. Dabei weiß ich, dass es nicht nur mir so geht.

In den meisten Fällen liegt dies einfach an einer geistigen Erschöpfung. Die Grenze zum Burnout ist manchmal jedoch sehr schmal. Erzählen kann ich darüber einiges, weil ich selbst schon unter einem Burnout gelitten habe. Wie überwindet bzw. vermeidet man aber ein Burnout? Hier ist meine Erfahrung:

Fünf Punkte, auf die man achten sollte

Ruhe

— Sich ausruhen oder langsamer treten, sobald man an sich Anzeichen von Müdigkeit oder einen Mangel an Aufmerksamkeit bzw. Konzentration feststellt.

Ernährung

— Sich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren, die man gut verdauen kann. Wir sind in diesem Punkt alle verschieden. Seien Sie achtsam und finden Sie heraus, auf welche Lebensmittel Sie allergisch reagieren und welche Intoleranzen Sie möglicherweise aufweisen.

Pflanzen

— Pflanzen können uns dabei helfen, einen Prozess in Gang zu bringen, der unser Nervensystem repariert. Ich mag die Pflanzenmischung Nervo1 sehr. Parallel zu einer gesunden Lebensführung sorgt diese Mischung dafür, uns ausgeglichener zu machen und den Prozess der Regeneration zu beschleunigen.

Bewegung

— Sport ist wichtig, auch wenn man nur mäßig Sport treibt. Wenn man sich erschöpft fühlt, sollte man sich kleinere Ziele stecken. Wichtig ist, nicht mitten auf dem Weg aufzugeben. Wenn Sie dies befolgen, werden Sie sich besser fühlen. Versprochen! Zum Extremsportler sollten Sie aber von heute auf morgen auch nicht werden. Alles braucht seine Zeit!

Schlaf

— Achten Sie auf ausreichend  Schlaf. 8 Stunden im Schnitt sind ideal. In Zeiten, in denen man erschöpft ist, kann man sich noch mehr Schlaf genehmigen.

— Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie am Morgen ohne Wecker auf.

— Bei Problemen mit dem Schlaf können Ihnen Massagetherapien helfen.

Stress

— Den Umgang mit Stress kann – und sollte – jeder lernen. Mit Stress umgehen zu können, bringt Vorteile, egal ob man fit ist oder nicht. Meditation, Yoga oder lange Spaziergänge in der Natur. Eine Antistressmethode gibt es für jeden!

Positives Denken

— Ich habe damit angefangen, beim Zubettgehen an drei positive Ereignisse des Tages zu denken. Dabei kann es sich um ganz einfache Dinge handeln, wie z. B. dass ich meine Tochter zum Lachen gebracht habe.

Mein Gleichgewicht habe ich dank all dieser Punkte wiedergefunden. Trotzdem muss ich wachsam bleiben und auf die Zeichen achten, die sich manchmal bemerkbar machen, wenn ich eine Arbeit abgeben oder ein Examen ablegen muss. Ich habe gelernt, mich zu akzeptieren und meine Grenzen zu erkennen. Ein Erfolg! Meine Methode, um mich zu zentrieren. Ich hoffe, ihr findet diese Tipps hilfreich.

Ich wünsche euch einen guten Weg zurück zur Ausgeglichenheit!

Muskeln kräftigt man durch verschiedene körperliche Aktivitäten.

Gleich zu Anfang dieses Artikels möchte ich betonen, dass sich der Körper selbst um die Aufrechterhaltung der Muskeln im ganzen Körper kümmert, so wir ihm dafür geben, was er braucht: Bewegung und eine ausgewogene, geeignete Ernährung.

Unterschieden werden sollte hier zunächst zwischen Sport und körperlicher Aktivität.

 Sport und körperliche Aktivität

Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Art von Bewegung, die man im Laufe eines Tages leistet und bei der man mehr Energie verbraucht als im Ruhezustand. Dazu zählt jede zu einer Erhöhung des Energiebedarfs führende Bewegung der Skelettmuskulatur.

Sport dagegen treibt man mehr oder weniger organisiert in einem festgelegten Rahmen, nach bestimmten Regeln und oft auch innerhalb eines Systems, das auf Wettbewerb abzielt. Im Sport gilt es, Ziele zu erreichen, sich an ein Programm zu halten, wie z. B.: Ich gehe dreimal pro Woche für jeweils zwei Stunden zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio. Wer Sport treibt, hört nicht wirklich auf seinen Körper, sondern eher auf seinen Geist und auf das zu erreichende Ziel.

Wir nehmen uns z. B. vor, 50 Liegestützen zu machen. Wenn wir dann nach 10 unsere Muskeln sowie eine große Wärme spüren, machen wir trotzdem weiter, um unser Ziel einzuhalten. Manchmal sendet uns der Körper kleine Signale, die uns aufgrund von Mikroläsionen in der Muskulatur zum Aufhören bringen sollen, aber wir machen trotzdem, was wir entschieden haben.

Sport kann negative Folgen haben, wenn man ihn unter schlechten Bedingungen ausübt oder sich zu sauer ernährt. Im Hinblick auf die Gesundheit ist Bewegung wichtig, nicht jedoch unbedingt eine sportliche Aktivität mit ihren Zwängen und Regeln.

Sport wird von unserem Geist beeinflusst. Körperliche Bewegung hört mehr auf unsere realen Bedürfnisse. Es soll jedoch nicht darum gehen, jegliche sportliche Aktivität schlecht zu reden.

Vielmehr sollte man jeden Moment seines Lebens dafür benutzen, um sich zu bewegen. Hierzu zählen auch Reparatur- oder Gartenarbeiten.

Unser Körper benötigt eine einfache, gemäßigte körperliche Aktivität sowie bisweilen zur Stärkung eine etwas intensivere Bewegung.

Wer sich zu viel und unter schlechten Bedingungen bewegt, riskiert riskiert schwere Folgen für seine Gesundheit.

 

Bewegung tut dem Organismus gut

Mit körperlicher Aktivität bringen wir Herz-Kreislauf- und Atmungssystem in Schwung, kräftigen und stärken wir unsere Muskeln und tun wir etwas für unsere Gelenke. Gleichzeitig entwickeln wir unsere körperlichen Fähigkeiten (Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer usw.).

Bewegung reguliert ferner tendenziell den Blutzucker und bremst bei Menschen, die von Diabetes betroffen sind, die Insulinresistenz.

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich in jeder Hinsicht besser: körperlich, seelisch und gesellschaftlich. Eine körperliche Aktivität kann sich schon bald zu einer wahren Freude entwickeln, Stress reduzieren und den Kopf leer machen.

Menschen, die aktiv sind, sind sich ihrer Fähigkeiten bewusster und haben mehr Selbstvertrauen. Eine körperliche Aktivität erlaubt es einem, mit der Isolation zu brechen, andere Menschen zu treffen, sich zu motivieren und sich auf jeder Ebene um seine Bedürfnisse zu kümmern (Ernährung, Ruhe, Entspannung usw.).

 Wir sehen also, dass unser Körper und unsere Muskeln körperliche Aktivität benötigen, um sich zu stärken und zu kräftigen.

Wie unser ganzer Körper brauchen auch unsere Muskeln weitere lebenswichtige Dinge, wie z. B. saubere Luft, eine gute Atmung, Ernährung und Verdauung, ausreichend Ruhe, eine gesunde Umgebung, Sonne, reines Wasser, Entspannung, Massagen etc.

Wenn wir all diese Faktoren berücksichtigen, erlauben wir es unserem Körper Muskeln zu erhalten und zu kräftigen.

Ist dies nicht der Fall, bauen unsere Muskeln ab, kommt es zu Mikroläsionen, Rachitis usw. und uns fehlt es v. a. an Energie, um unsere Muskeln anzuspannen, was normalerweise unsere Stärke ausmacht. Stark zu sein hat mit dicken Muskeln nichts zu tun. Stärke hängt von Energie und Nerven der einzelnen Person ab.

Schaden wir unseren Muskeln durch unsere Aktivitäten oder durch unsere Art zu leben, müssen wir sie wiederaufbauen und reparieren.

Hierzu gilt es folgende Punkte einzuhalten:

1) Für gutes „Baumaterial“ sorgen (Ernährung).

2) Lebensmittel gut verdauen und assimilieren (Nervenstärke, Verdauung, starke Verdauungsorgane).

3) Sie korrekt benutzen und sie auf den Weg zur „Baustelle“ bringen (Nervenkraft, leistungsstarkes Lymphsystem).

Punkt 3 ist sehr wichtig. Wenn unsere Zellen sich nämlich in einem Gewebe voller Schlacken befinden, kommen die Nährstoffe, die wir absorbieren, verdauen und assimilieren, nicht bei der Zelle an (auch nicht bei den Muskelzellen).

 

Ernährung:

  • Beginnen sollten wir damit, unsere Verdauung zu respektieren, und nach dem Essen keiner körperlichen Aktivität nachgehen.
  • Viel bringt es außerdem, auf ausgeglichene Mahlzeiten zu setzen, bei denen sämtliche Lebensmittelklassen vertreten sind.
  • Empfehlenswert ist, auf so viel frische, lokal erzeugte und nicht weiterverarbeitete Bio-Lebensmittel wie möglich zu setzen. Ebenso sollte man regelmäßig frische Gemüsesäfte mit einem Esslöffel Gerstengraspulver trinken.
  • Essen sollte man ferner Trockenfrüchte (Feigen, Datteln, Rosinen, Goji-Beeren, weiße Brombeeren, Aprikosen, Bananen usw.) sowie Nüsse und Ölfrüchte (Walnüsse, Pekannüsse, Macadamia-Nüsse, Mandeln, Haselnüsse usw.).

 

Muskelruhe:

  • Für die Muskelregeneration sind im Allgemeinen für die „kleinen Muskeln“ (Trizeps, Bizeps usw.) 48 Stunden und für die „dickeren Muskeln“ (Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur) 72 Stunden nötig.
  • Viele Menschen (und v. a. Sportneulinge) wissen nicht, dass während des Sports auch das Nervensystem arbeitet und es immer wieder zu hohen Anforderungen durch das Gehirn kommt. Die nötigen, wiederholten Muskelkontraktionen werden nämlich durch das Gehirn erzeugt.
  • Die nervliche Erschöpfung verhält sich zunächst unauffällig und wird häufig zu spät bemerkt, nämlich dann, wenn sie bereits sehr ausgeprägt ist und man nicht mehr gegensteuern kann. Hier gilt es also, extrem wachsam zu sein! In der Regel braucht das Nervensystem 48 Stunden, um sich wieder aufzuladen.
  • Kommt es zu einem intensiven Training einer einzigen Muskelgruppe, kann es sein, dass die beteiligten Nerven 96 Stunden Erholung brauchen.

Katabolismus und Anabolismus

Katabolismus und Anabolismus sind Teile des Metabolismus, also des Stoffwechsels. Beide Prozesse bilden die Gesamtheit der chemischen Reaktionen, die es einem Lebewesen ermöglichen, am Leben zu bleiben.

– Der Anabolismus erlaubt es dem menschlichen Körper, sein Gewebe zu regenerieren. Er benutzt hierfür die Elemente, die wir ihm über die Nahrung zuführen, und verbraucht Energie.

– Beim Katabolismus handelt es sich um den umgekehrten Prozess. Er erlaubt es dem menschlichen Körper, komplexe Moleküle umzubauen, um so Energie zu gewinnen.

 

Während durch den Katabolismus Muskeln abgebaut und Proteine sowie Aminosäuren verbraucht werden, kommt es durch den Anabolismus zum Aufbau von Muskelgewebe. Muskelwachstum basiert auf einem Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus. Kommt es zu mehr Anabolismus als zu Katabolismus, bildet der Organismus Muskelgewebe. Dominiert dagegen der Katabolismus, werden Muskeln abgebaut.

Grob gesagt: KATABOLISMUS = AKTIVITÄT UND ABBAU, ANABOLISMUS = RUHE UND WIEDERAUFBAU.

Damit der Körper sich, nachdem er durch Sport stark beansprucht wurde, regenerieren kann, benötigt er Ruhe.

Sie sollten also unbedingt darauf achten, Ruhetage einzubauen. Ruhetage helfen Ihnen, Verletzungen zu vermeiden und während des Sports in einer optimalen Verfassung zu sein. Ihre Ziele erreichen Sie so schneller und besser!

 

Intervallfasten (auch Intermittierendes Essen, Kurzzeitfasten) hilft Ihnen dabei, Ihre Muskeln aufrechtzuerhalten, sie zu stärken und aufzubauen. Mehr hierzu würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber vielleicht möchten Sie ja selbst dazu weitere Recherchen im Netz anstellen? Ansonsten veröffentlichen wir dazu demnächst auch vielleicht noch einen eigenen Beitrag.

 

Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass Pflanzenmischungen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln diesen Prozess in Verbindung mit einer veränderten Lebensweise unterstützen können. Demnächst bieten wir auf Vitalbio auch Pflanzenmischungen für das Hormonsystem an, mit denen es gelingt, mit Maca und Burzeldorn die Produktion von Testosteron und Wachstumshormonen anzukurbeln. Muira Puama (Potenzholz) und Hafer fördern außerdem die Produktion von Kortikosteroiden.

 

Kümmern Sie sich gut um Ihre Muskeln!

Liebe Grüße

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater

Im Internet, auf Websites, in Artikeln, Foren, Videos und auch Büchern kann man hierzu alles Mögliche lesen.

Während manche meinen, eine vegane Lebensweise sei nichts für Menschen und schade unserer Gesundheit, sind andere der Ansicht, dass es sich dabei um eine Art der Ernährung handelt, die für uns optimal ist.

Beide Behauptungen lassen sich jeweils durch Beispiele stützen. Von manchen hat sich der Gesundheitszustand ein, zwei oder mehrere Jahre nach dem Beginn ihrer veganen Ernährung verschlechtert. Bei anderen hat er sich wiederum verbessert.

Man darf sich also völlig zurecht die Frage stellen, wie gesund vegan ist.

Schauen wir uns das Ganze in diesem Artikel an!

Nicht richtig ist es meiner Meinung nach, Menschen nach ihrem Ernährungsstil in verschiedene Gruppen einzuteilen. Dies schafft Unmut und führt bisweilen sogar zu Hass.

Das Wort „vegan“ allein sagt noch nicht viel aus. So verstehen wir darunter nicht unbedingt dasselbe. (Dies trifft im Prinzip auf jede Art der Ernährung oder der Diät zu.)

Daher zunächst ein paar Informationen zu veganer Ernährung:

Vegane Ernährung verzichtet auf sämtliche Produkte tierischen Ursprungs (auch Produkte, wie Eier und Milch).

Während manche Veganer hauptsächlich Getreide, Hülsenfrüchte und gekochtes Gemüse essen, setzen andere vorwiegend auf Gemüse oder Obst und verzichten vollständig auf Getreide. Manche essen alles in gekochter Form, andere nur Rohkost oder beides.

Veganer ernähren sich also ganz unterschiedlich. Es ist daher nicht möglich zu sagen, vegane Ernährung ist für die Gesundheit schlecht oder gut.

Unsere Gesundheit hängt außerdem nicht nur von der Ernährung, sondern auch noch von anderen Faktoren ab.

Einer ist z. B. die Verdauung.

Wir können uns so gut ernähren, wie wir wollen. Wenn wir nicht auf unsere Verdauung achten, bekommen wir mit unserer Gesundheit auf jeden Fall Probleme. Eine schlechte Verdauung führt zu Dysbiosen, also einem Ungleichgewicht der Darmflora. Die Darmflora ist zum Großteil für unser Immunsystem sowie für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich. (Werden Nährstoffe nur schlecht absorbiert, kommt es zu Mangelerscheinungen.)  

Zu einer schlechten Verdauung führen z. B.:

Ein schlechtes Kauen der Lebensmittel (wir sollten alles 30-mal kauen); ungeeignete Kombinationen von Lebensmitteln (eine Kombination von sauren Lebensmitteln und Stärke bzw. Getreide verursacht z. B. bei der Speichel-Amylase, die für die Verdauung von Mehrfachzucker zuständig ist, eine Enzymblockade), ein Zuviel an Lebensmitteln, ein Zuviel an Wasser während der Mahlzeiten (hierdurch wird der Magensaft zu sehr verdünnt, worunter wiederum die Verdauung leidet); eine Nichteinhaltung von Verdauungszeiten (ein Verdauungsvorgang, der unterbrochen wird, erzeugt Dysbiosen); Essen zwischen den Mahlzeiten (ebenfalls eine Ursache von Dysbiosen); Essen bei Lärm oder zu wenig geeigneten Uhrzeiten (man sollte z. B. nicht zu spät abends essen); körperliche Aktivitäten, obwohl der Verdauungsvorgang noch nicht abgeschlossen ist…

Alle diese Beispiele können zu Dysbiosen bzw. zu einem Ungleichgewicht der Darmflora führen. Sich für seine Verdauung zu interessieren ist also sehr wichtig!

 

Individuelle Faktoren sind:

Blut, Plasma, Lymphe, Zustand der Organe, Instertitialflüssigkeit (Gewebsflüssigkeit) sowie die Lebensweise des Einzelnen.

Beispiele:

Wer empfindliche Därme hat, deren Schleimhäute entzündet sind, verträgt (je nach Grad der Entzündung) Rohkost schlecht. Dies ist auch der Fall bei Menschen mit einer eher trägen Verdauung. Solche Personen sollten also auf Rohkost verzichten, bis sich dies verändert hat.  

Menschen, die von einer starken Candidose betroffen sind, also in den Därmen zu viele Pilze haben, sollten nur wenig Zucker zu sich nehmen, da sich die Situation sonst verschlechtern kann.

Chronischer Stress und Acidose begünstigen einen verstärkten Abbau von Gewebe, Zellen und Nervensystem. Beides erhöht den Bedarf an Aminosäuren sowie an Fettsäuren, wie z. B. EPA und DHA.
Leiden Personen nicht nur unter chronischem Stress, sondern auch unter einem schlecht funktionierenden Verdauungssystem, sollten sie nicht unbedingt auf Proteine pflanzlichen Ursprungs setzen.
Aminosäuren pflanzlichen Ursprungs unterscheiden sich stark von denen tierischen Ursprungs, da sie sich in einer Art Schutzhülle (einer Membran aus Zellulose) befinden. Aminosäuren tierischen Ursprungs weisen dagegen eine höhere Bioverfügbarkeit auf. Eine Person mit großen Verdauungsschwierigkeiten wird es nicht schaffen, Pflanzen die Gesamtheit ihrer Aminosäuren zu entziehen, was dann wiederum zu Mangelerscheinungen führt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Aminosäuren tierischen Ursprungs besser sind als Aminosäuren pflanzlichen Ursprungs. Letztere machen jedoch eine größere Verdauungsleistung nötig als tierische Proteine.

Wer extrem poröse Därme hat, kann glutenhaltiges Getreide, wie Weizen, Roggen, Hafer usw., nicht essen. Andernfalls kann es zu einem emotionalen Ungleichgewicht kommen.

Wer unter einer schlechten Sauerstoffversorgung der Lunge leidet, sollte nur säurearmes Obst essen und anderes meiden. Schwache Säuren wirken sich nämlich auf die Lunge aus. Befolgt man dies nicht, kann es zu einer Übersäuerung des Organismus kommen.
Ernährung sollte sich also immer nach den individuellen Voraussetzungen richten.

 

Ein dritter Faktor sind die Lebensmittel selbst.

Im Rahmen einer veganen Ernährungsweise kommt es bei der Wahl der Lebensmittel häufig zu Irrtümern.

Wenn man zu viele Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index isst, kann dies zu einer Störung der Bauchspeicheldrüse führen. Dies wiederum ist die Ursache für Krankheiten wie Diabetes. Ferner sind Kreislaufprobleme möglich.
Wer als Veganer hauptsächlich auf Produkte aus der Industrie und damit auf viel Chemie setzt, belastet seinen Körper. Unser Organismus ist nicht dafür da, tote Lebensmittel ohne Enzyme und voller giftiger Moleküle zu essen! Beispiel: Transformierter Basmati-Reis, d. h., Reis, der über keine Cellulosemembran mehr verfügt, hat einen höheren glykämischen Index als Vollkornreis, der nicht transformiert ist und seine Membran noch hat. Dies liegt daran, dass die Fasern noch vorhanden sind und daher einen Großteil der Kohlenhydrate absorbieren können.

Unser Körper braucht frische, nicht verarbeitete Lebensmittel, also Obst und Gemüse. Wenn wir ihn nur mit verarbeiteten Lebensmitteln ernähren, dürfen wir uns über Mangelerscheinungen und Probleme nicht wundern.

Sehr wichtig ist außerdem die Qualität der Lebensmittel. Was Obst und Gemüse betrifft, sollten wir uns für biologisch erzeugte Lebensmittel mit vielen Nährstoffen entscheiden.

Je nachdem, was man als Veganer isst und ob diese Lebensmittel auf den eigenen Körper abgestellt sind, kann eine vegane Ernährung sehr gesundheitsfördernd sein.

 

Der vierte Punkt ist unsere Einstellung.  

Im letzten Abschnitt meines Artikels möchte ich mich zur starren, wenig flexiblen Einstellung äußern, die man bei manchen Veganern beobachten kann.

Eine solche Einstellung trifft bei anderen Menschen häufig auf Unverständnis und kann so für einen selbst zu einem großen Stress werden.
Stress aber führt zu einer Überproduktion von Kortisol, wodurch es wiederum zu einer Übersäuerung des Organismus oder aber zu einem hohen Blutzuckerspiegel kommen kann. (Bei Kortisol handelt es sich um ein Hormon mit einer blutzuckersteigernden Wirkung.)
Kommt es zu einer verstärkten Erzeugung von Kortisol, beeinflusst dies außerdem die Produktion anderer Hormone, beispielsweise Schilddrüsenhormone. Schilddrüsenfehlfunktionen sind die Folge.

Starre, dogmatische Einstellungen isolieren ferner und verhindern soziale Kontakte und Beziehungen zu anderen Menschen, was sich natürlich auf den Gesundheitszustand des Einzelnen auswirkt.

Einsamkeit macht uns nicht nur krank, sie bringt uns um. Das Sterblichkeitsrisiko von einsamen Menschen ist in etwa genauso hoch wie das von Rauchern. Einsamkeit ist ferner zweimal gefährlicher als Übergewicht.

Soziale Isolation fährt das Immunsystem herunter und erhöht Entzündungen, was wiederum zu Arthritis, zu Typ-2-Diabetes sowie zu Herzerkrankungen führen kann. Einsamkeit bricht Herzen…

 

ZUSAMMENFASSUNG:

Obwohl ich in diesem Artikel nur wenige Punkte ansprechen und nur einige Beispiele angeben konnte, wird doch deutlich, dass man nicht so pauschal sagen kann, dass es gut oder schlecht ist, sich vegan zu ernähren. (Dies trifft im Übrigen auch auf andere Ernährungsweisen zu.)

Ob wir durch eine vegane Ernährung gesünder oder kränker werden, hängt von unserer Art zu essen, von den Lebensmitteln, die wir zu uns nehmen, von eventuellen Vorerkrankungen sowie davon ab, ob wir unsere Verdauung respektieren oder nicht.

Wenn es zu gesundheitlichen Problemen kommt, dann liegt das nicht an einem Ernährungsstil. Der Ernährungsstil ist auch nicht entscheidend, wenn man gesünder werden will. Wichtig sind vielmehr die vorher erwähnten Punkte und die konkrete Umsetzung des Ernährungsstils.

Bevor man sich für eine bestimmte Ernährung entscheidet, sollte man daher seinen Körper kennen und bestimmte Dinge über das Funktionieren des menschlichen Körpers wissen.

Danke fürs Lesen!

Euer Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater

Karen Ranzi ist Referentin, Coach für Rohkost-Ernährung, Rohkost-Chefköchin, Logopädin und Autorin des Buches Creating Healthy Children: Through Attachment Parenting and Raw Foods.

Würden Sie uns den Verlauf Ihrer Ernährungsweise schildern?

Ich begann 1994 roh zu essen, als mein Sohn noch ein Baby war und an Asthma, chronischen HNO-Infektionen und Nahrungsmittelallergien litt. Nachdem ich mehrere Ärzte aufgesucht hatte, und zwar sowohl Schulmediziner als auch Alternativmediziner, dachte ich an meine Großmutter und daran, wie sie ein paar Jahrzehnte zuvor geheilt war.

Meine Großmutter väterlicherseits, Célia, war in den frühen 1920er Jahren sehr schwer an Asthma und an einem Emphysem erkrankt. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert und die Ärzte gaben ihr nur sechs Monate Zeit zu leben …

Einer ihrer Brüder schrieb ihr und riet ihr, Vegetarierin zu werden und sich nach und nach auf die Ernährung mit Obst und Gemüse umzustellen. Sie las gleichzeitig das Buch von Arnold Ehret The Mucusless Diet Healing System und schlug den Weg des Überlebens und der Gesundheit ein. Meine Großmutter Célia überraschte alle Ärzte damit, dass sie weitere 45 Jahre lebte.

Meine Mutter hatte meinem Vater anfangs versprochen, uns als Vegetarier aufzuziehen, aber da sie nicht daran glaubte und Angst vor Mangelerscheinungen hatte, gab sie uns Fleisch und viele gekochte Lebensmittel. Ich war als Kind oft krank und nahm häufig Medikamente ein.

Es gab viele Diskussionen rund um Essen und Medizin zwischen meiner Mutter und meiner Großmutter. Unter vier Augen riet mir meine Großmutter, keine Tiere zu essen, sondern vor allem Obst und Gemüse. Als ich acht Jahre alt war, wirkten sie und mein Vater exzentrisch und sogar fanatisch auf mich, weil sie anders aßen, nie zum Arzt gingen, nie Medikamente nahmen und sehr spezielle Vorstellungen von der Funktionsweise des Körpers hatten. Sie hatten außerdem einen ausgeprägten Respekt vor Tieren und der Natur, den niemand sonst zu haben schien.

Mit 17 Jahren wurde ich aus ethischen Gründen Vegetarierin, weil ich glaube, dass der Mensch nicht das Recht hat, Tiere zu töten und zu essen. Erst viel später, als mein zweites Kind krank wurde, machte ich mir Sorgen um den gesundheitlichen Aspekt. Nach drei Jahren erfolgloser Besuche bei verschiedenen Ärzten erinnerte ich mich an die Geschichten meiner Großmutter und begann, nach Erfahrungsberichten von Rohköstlern zu suchen. Ich fand einen Verein in Manhattan und dort bekam ich die Unterstützung, die ich brauchte, um den Anfang zu machen. Mein Sohn war damals drei Jahre alt und meine Tochter fünfeinhalb Jahre alt. Ich fing an, ihnen grüne Säfte, Smoothies, Obst, Gemüse, Nüsse und Kerne zu geben. Mein Sohn hat sich nach etwa 11 Monaten von seinen chronischen Krankheiten erholt. Es war eine unglaubliche und spektakuläre Heilung, die unser Leben völlig verändert hat.

Nach dieser Erfahrung wollte ich keine gekochten Lebensmittel mehr zu mir nehmen, also haben wir am Ende roh und vegan gegessen. Ich stand im Zentrum des Universums meiner Kinder und sie folgten meinem Beispiel, außer in den Ferien, wo sie manchmal gekochte Lebensmittel aßen.

Als Teenager mussten sie sich „anpassen“, sodass sich ihre Ernährungsgewohnheiten änderten, aber sie blieben stets Vegetarier. Nachdem meine Tochter an der Universität krank wurde, ist sie seitdem wieder Rohköstlerin geworden. Ich bin seit 1994 eine 100%ige Rohköstlerin und habe keinen Wunsch, anders zu leben.

Was empfehlen Sie für eine Schwangerschaft mit Rohkost und eine optimale Geburt? Für Stillen mit Rohkost?

Viele Frauen, auch Rohköstlerinnen, haben die Befürchtung, während der Schwangerschaft nicht ausreichend Proteine zu essen. Aber es gibt überhaupt keine Probleme wegen Proteinmangel!

Nach der Geburt sollten Sie Ihr Kind jedoch bis zum Ende des ersten Lebensjahres stillen, um zu gewährleisten, dass es alle Proteine und Fettsäuren bekommt, die es braucht. Auch Rohkost kann das Stillen nicht ersetzen.

Ich stehe in Kontakt mit Hebammen, die Rohkost-Schwangerschaften verfolgen, und ich bekomme immer mehr Feedback zu diesem Thema. Die Geburten dieser Frauen verlaufen in der Regel schneller und unkomplizierter.

Die Mutter muss in jeder Hinsicht auf sich selbst achten: körperlich, geistig und seelisch. Die Nahrung, die eine schwangere Frau zu sich nimmt, ist die Grundlage für die Gesundheit des zukünftigen Lebens. Was sie isst und fühlt hat Einfluss auf die Entwicklung des Kindes.

Ich empfehle keiner Frau, während ihrer Schwangerschaft zu 100 % auf Rohkost umzusteigen, denn die zuvor angesammelten und in der Lymphe abgelagerten Giftstoffe würden dann plötzlich wieder ins Blut zurückgeführt. Allerdings würde die Aufnahme von 70 bis 80 % Rohkost in Ergänzung mit gekochtem Gemüse eine gute Nährstoffzufuhr für die Mutter und das Baby gewährleisten.

Es ist wichtig, dass eine schwangere Roshköstlerin auf abwechslungsreiche Weise Obst, grünes Blattgemüse und sonstige Gemüse, Nüsse und Kerne (wenn möglich gekeimt) isst…. Algen können auch von Interesse sein. Smoothies und grüne Säfte sind hervorragend aufgrund ihrer Mineralstoffzufuhr und ich empfehle, sie jeden Tag zu trinken.

Bestimmte Arten der Rohkost-Ernährung sind nicht angemessen, und es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle rohen Lebensmittel unter allen Umständen förderlich sind.

Ich rate ab von „rohen“ und zugleich raffinierten oder dehydrierten Produkten. Sie sind giftig und sollten nicht in Rezepten verwendet werden. Kakao ist ein Reizmittel, das nicht oder nur gelegentlich verwendet werden sollte.

Alle Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, Proteine usw. sind in großen Mengen in Obst, Gemüse, Nüssen und Kernen enthalten. Obst liefert uns die meiste Energie und den Zucker, den wir wirklich zum Leben brauchen. Gemüse alkalisiert unseren Körper und vor allem grüne Blätter versorgen uns mit vielen Mineralien.

Ich empfehle zudem ein tägliches Trainingsprogramm. Dies ist kein guter Zeitpunkt, um ruhig sitzen zu bleiben! Ich sprang auf mein Trampolin und wanderte bis zum letzten Monat meiner Schwangerschaft. Sogar während des letzten Monats machte ich lange Spaziergänge, um mich zu stärken und mich auf die Geburt vorzubereiten.

Man muss auch genügend Schlaf bekommen, Zeit im Freien in der Sonne verbringen, Stress vermeiden und positive Beziehungen pflegen. Eine glückliche und ausgeglichene Beziehung zum Partner ist eines der wichtigsten Dinge für die Schwangerschaft, die Geburt und das spätere Familienleben.

Für die körperliche und seelische Gesundheit des Kindes empfehle ich das Stillen über einen längeren Zeitraum. Der Mensch ist ein Säugetier, das Zeit zum Wachstum braucht. Man sollte ein Jahr lang ausschließlich stillen und mindestens ein weiteres Jahr lang mit Beikost weiterhin stillen.

Als ich Rohköstlerin wurde, stillte ich noch mein zweites Kind. Ich hatte plötzlich einen Überfluss an Milch und hätte andere Babys mit ernähren können. Für die Stillzeit empfehle ich wasserreiche Lebensmittel wie Wassermelonen, Gurken und Kokoswasser, um die Milchproduktion zu steigern. Auch gekeimte Bockshornkleesamen sind sehr wirkungsvoll.

Feste Nahrung kann am Ende des ersten Jahres nach dem Geschmack und dem Zahnbestand des Kindes eingeführt werden. Ein Kind sollte nichts zu kauen bekommen, bis es genügend Zähne hat. Kinder, die zu früh mit dem Essen beginnen, entwickeln oft Allergien.

Zu Beginn ist es das Beste, wenn sie Mahlzeiten aus einer einzigen zuckerreichen Obstsorte essen, wie Banane, Birne, Mango, Pfirsich oder Melone, die in kleine Stücke geschnitten werden. Nach dem ersten Jahr empfehle ich die Einführung von grünem Blattgemüse für die Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren. Wenn sie zu schwer zu kauen sind, können Sie sie als Saft zubereiten.

Wie kann man größere Kinder an lebendige Nahrung heranführen?

In diesem Bereich beobachte ich die deutlichste Verbesserung im Hinblick auf Gesundheit, Gewicht, Konzentration und Psyche. Ich konzentriere mich zunächst auf Zwischenmahlzeiten, indem ich industrielle Lebensmittel durch Obst und Gemüse mit etwas Sauce ersetze. Wenn Kinder dazu ermuntert werden können, Obst zu essen, das voller Ballaststoffe und Wasser ist, werden sie ihren Körper realkalisieren und ihren Darm regenerieren. Aber die Kinder werden die Vorteile nur dann wirklich spüren, wenn sie parallel dazu keine raffinierten oder industriellen Lebensmittel essen, die die Entgiftung behindern.

Kinder mögen Soßen und das ist eine gute Gelegenheit, sie dazu zu bringen, Gemüse zu essen. Ich habe etliche Kinder gesehen, die grünes Blattgemüse (Kohl, Salat, Spinat …) und andere Gemüse essen und dabei die Soßen einfach genießen!

Je mehr die Kinder rohes Obst und Gemüse essen, desto lieber mögen sie es. Das Ziel besteht darin, raffinierte, industrielle Lebensmittel und tierische Produkte zu streichen. Lassen Sie immer Obst und Gemüse in attraktiven Körben oder bunten Schalen zur Verfügung stehen, Kinder sind empfänglich für die Präsentation und bemerken schnell, welche Lebensmittel ihnen gut tun.

Als Lehrerin und Logopädin habe ich mit vielen Kindern gearbeitet, bei denen eine Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert wurde. Sie haben Probleme mit der Gegenwart, dem Denken, dem Zuhören und leiden aufgrund ihrer Hyperaktivität häufig an Konzentrationsschwäche. Ich habe oft festgestellt, dass bei überwachten Ernährungsumstellungen, insbesondere beim Verzicht auf industrielle und raffinierte Lebensmittel, die mit Zusatzstoffen wie Aspartam oder Glutamat beladen sind, eine Heilung möglich ist.

Bei diesen Kindern und bei Autisten habe ich wirklich deutliche Verbesserungen der Lernfähigkeit, der Konzentration, der Kommunikation und natürlich der allgemeinen Gesundheit beobachtet. Ihre Eltern haben die Wirksamkeit dieser Ernährungsweise miterlebt. Dies ist sicherlich eine bessere Methode als die Verabreichung von Medikamenten …

Ich mag lebendige Nahrung, ich habe immer viel Energie und ich könnte mir nicht vorstellen, wie vorher zu leben!

Sie ist subtil, zugleich körperlich und geistig, und kann uns dazu bringen, Berge zu versetzen oder uns im Gegenteil am Boden festzunageln, wenn sie uns im Stich lässt. Sie ist unsere vitale Energie, die Lebenskraft, die uns antreibt und uns erlaubt, uns voll zu entfalten.

Woher kommt sie? Wie kann man sie stärken und erhalten? Hier sind 5 Tipps, um den Weg zur Vitalität zu finden.

Wir schöpfen unsere Energie aus unserer Nahrung, unserem Schlaf, dem Sauerstoff, den wir atmen, und unserer Ausscheidungskapazität. Auch unsere Umwelt und die Art und Weise, wie wir uns auf sie einstellen oder nicht, spielen eine wichtige Rolle für unsere Energiereserven.

1. Unsere Ernährung

Wenn die Nahrung auch eine unserer wichtigsten Vitalitätsquellen ist, so entsteht beim Essen außerdem ein spezifischer Energieverbrauch, der als nahrungsinduzierte Thermogenese oder postprandialer Energieaufwand bezeichnet wird. Der mit der Nahrungsaufnahme verbundene Energieverbrauch macht etwa 10 bis 15 % unseres Gesamtverbrauchs über vierundzwanzig Stunden aus.

Dies hängt natürlich von der Art der jeweiligen Nahrung ab. Eine reichhaltige und üppige Mahlzeit aus tierischen Proteinen und komplexen Kohlenhydraten zum Beispiel ist viel schwieriger zu verdauen und verursacht einen höheren Energieaufwand als eine Mahlzeit aus frischem Obst oder Rohkost. Wer hat sich nach einer üppigen oder schlecht abgestimmten Mahlzeit noch nie schläfrig gefühlt?

Um unsere Energie zu stimulieren, ist es daher wichtig, zunächst den Energieaufwand bei der Verdauung zu begrenzen. Raffinierte, ultra-verarbeitete Lebensmittel, Konservierungs- und Farbstoffe sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Auch auf die Kombination von Nahrungsmitteln ist zu achten. Bestimmte Lebensmittelkategorien sind unverdaulich, wenn sie zusammen eingenommen werden. Ein Beispiel dafür ist frisches Obst, das unbedingt allein gegessen werden sollte – vor einer Mahlzeit oder mindestens zwei Stunden danach. Andernfalls wird die Verdauung verlangsamt, was zu einem erheblichen Energieaufwand für den Organismus führt und Gärung verursacht.

Um unsere Energie zu stimulieren und zu erhalten, sollten wir rohen, frischen und lebendigen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs den Vorrang geben, die auf natürliche Weise Verdauungsenzyme und die Energie derjenigen Elemente enthalten, die sie wachsen und reifen lassen.

Mit einem Entsafter gewonnene Gemüsesäfte sind ebenfalls ein sehr interessanter Vitalitätslieferant und bringen das Verdauungssystem zur Ruhe.

2. Schlaf, Wohlbefinden und Nebennieren

Um unsere schlummernde Lebensenergie zu wecken, ist es wichtig, dem Körper zu ermöglichen, sich durch ausreichende Ruhe zu regenerieren.

Mit Ruhe meine ich erholsamen Nachtschlaf, aber auch Ruhephasen am Tag, die es unserem Energiespeicher ermöglichen, sich insbesondere über die Nebennierendrüsen zu versorgen.

Die Nebennierendrüsen sind gewissermaßen die Batterien des Organismus. Sie sind es, die unter anderem das Stresshormon Cortisol und Adrenalin produzieren. Bei Müdigkeit neigen wir dazu, Reizmittel wie Tee, Kaffee und sogar Zucker zu konsumieren, die die Nebennieren stimulieren und uns den berühmten nötigen „Schub“ geben sowie das Gefühl, nicht mehr müde zu sein. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Indem wir die Nebennieren stimulieren, erschöpfen wir sie allmählich, was sehr oft zu chronischer Müdigkeit oder gar Erschöpfung führt. Andererseits muss der Körper anschließend das Koffein (Thein ist genau das gleiche Molekül) abbauen, das er als Gift erkennt, was einen zusätzlichen Energieaufwand erfordert.

Anstatt also die Nebennieren zu stimulieren, sollten wir sie unterstützen und regenerieren, indem wir zunächst einmal auf Reizmittel verzichten und uns dann, wie wir oben gesehen haben, so oft wie nötig eine Ruhepause gönnen, Stress bewältigen lernen, Aktivitäten entfalten, die uns Wohlbefinden verschaffen, positive Gedanken annehmen, unsere Kreativität entwickeln usw.

Adaptogene Heilpflanzen sind ebenfalls eine sehr gute Unterstützung bei der Regeneration der Nebennieren: Eleutherococcus, Schisandra, Astragalus, Rhodiola … Sie ermöglichen es dem Körper, sich anzupassen und so Stressbelastungen, ob physiologischer oder psychologischer Natur, besser zu widerstehen. Wir werden später sehen, in welchen Pflanzenmischungen sie enthalten sind.                                                

3. Durchatmen

Atmen ist das erste, was man tut, wenn man auf die Welt kommt. Aber wir vergessen häufig, wie wichtig es für unsere Gesundheit und unsere Vitalität ist.

Die Ausübung einer Aktivität im Freien, um richtig tief durchzuatmen und eine bewusste Bauchatmung lassen die Energie im Körper zirkulieren und fördern die Ausscheidung flüchtiger Toxine durch die Lunge. Wir werden gleich danach auf diesen Punkt eingehen.

4. Ausscheiden

Unser Körper produziert den ganzen Tag über Giftstoffe, über unsere Nahrung, die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, Stress, die verschiedenen Chemikalien, mit denen wir in Kontakt kommen, und ganz einfach durch die Funktionsweise des Körpers, den sogenannten Basalstoffwechsel.

Wenn diese Giftstoffe in zu großen Mengen vorhanden sind, können sie die einwandfreie Funktion des Organismus beeinträchtigen, wodurch ein hoher Energieaufwand für ihn entsteht.

Die Ausscheidung ist daher eine der wichtigsten Funktionen.

Sie erfolgt über die Ausscheidungsorgane Niere, Darm, Lunge und Haut, aber auch über die Leber, deren Aufgabe es ist, Giftstoffe zu verarbeiten, und über die Lymphe, die die Abfallstoffe zur Entsorgung an die Ausscheidungsorgane leitet.

Eine ausgewogene Ernährung zur Optimierung der Funktion der Ausscheidungsorgane, sanfte und regelmäßige körperliche Aktivität zur Anregung der Zirkulation der Lymphe, Fasten, Monodiäten und Heilpflanzen unterstützen die Ausscheidungsfunktionen des Organismus.

5. Heilpflanzen

Heilpflanzen agieren auf alle Punkte, die wir gerade gesehen haben, um unsere Vitalität zu stimulieren und zu erhalten: Adaptogene zur Stärkung der Nebennieren, mit entgiftender Wirkung zur Stimulation der Ausscheidungsorgane und der Leber, mit Atemwegstropismus zur Verbesserung unserer Sauerstoffzufuhr.

Während sie unabhängig voneinander sehr wirkungsvoll sind, hat sich herausgestellt, dass einige Pflanzen noch besser wirken, wenn sie zusammen eingenommen werden. Sie entwickeln auf diese Weise eine Synergie, die ihre Wirkung verstärkt.

Daher werden die Pflanzen von Regenerescence in Form von Mischungen angeboten. Die Mischungen selbst werden mitunter zu Synergiepaketen für gezielte Aktionen zusammengestellt.

Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Packungen Anti-Ermüdung und Vitalität, ideal, um aus chronischer Müdigkeit herauszukommen, Anti-Schlaflosigkeit und Erholsamer Schlaf oder Stimmung und positive Energie.

In diesen Synergiepaketen finden Sie spezifische Mischungen, die auf die zuvor beschriebenen Bereiche wirken, um die Lebensenergie zu stimulieren und zu erhalten.

Die Mischungen Adreno 1 und 2 enthalten adaptogene Pflanzen, die sich besonders gut zur Unterstützung und Stärkung der Nebennieren eignen. Die Mischungen Endocrino 1 und 2 unterstützen das gesamte endokrine System.

Für den Aspekt „Entgiftung“ ist die Mischung Pure Elimination eine gute Wahl, da sie alle Ausscheidungsorgane unterstützt. Für eine gezieltere Wirkung auf den Darm wählen Sie am besten Intestinal 2, Intestinal 3 oder Parasito 1. Die Nieren werden mit Reno 1 gründlich gereinigt.

Wählen Sie anschließend Lympho 2 oder Lympho 1 für eine sanfte oder tiefergehende Lymphdrainage.

   

Jedem Alter sein Wehwehchen
Jedem Alter seine Ernährung
Jedem Alter seine Lebensweise

Am 1. Januar 2017 waren 16,9 Millionen Franzosen über 60 Jahre alt, das entspricht einem Satz von 25% der Gesamtbevölkerung oder dem Verhältnis 1:4. Dieser Anteil der Bevölkerung, den man als „Senioren“ bezeichnen könnte, besteht mehrheitlich aus Frauen  (56% gegenüber 44% Männer). Das erklärt sich durch eine Lebenserwartung bei der Geburt für Mädchen von 85 Jahren und 78,9 Jahre für Jungen.

Dieser Anstieg der Lebenserwartung im 20. Jahrhundert hat verschiedene Gründe: Verbesserung der hygienischen Bedingungen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der  sozialen Gesetzgebung und des Komforts, der wiederum zur Verbesserung der Lebensbedingungen führte; der Rückgang der Kindersterblichkeit und der technische Fortschritt in der allopathischen Medizin.

Aber Achtung, „Lebenserwartung bei der Geburt“ bedeutet noch lange nicht „Lebenserwartung in guter Gesundheit“, das ist ein anderes Kriterium. Sicher, wir leben immer länger, aber nicht unbedingt bei guter Gesundheit. Die meisten „Senioren“ – dieser Begriff  wird später noch definiert – haben bei Eintritt in die Rente Gesundheitsprobleme und können diesen neuen Lebensabschnitt, der sie erwartet, nicht so recht genießen. 

Was ist ein „Senior“?

„Senior“ ist ein lateinisches Wort und bedeutet „älter“. Eigentlich gibt es keine präzise Definierung, der Begriff „Senior“ wird in der Umgangssprache gebraucht und umfasst ein weites Spektrum und wird oft auch zu Unrecht benutzt. Sicher, die Definition ist ans Alter gebunden, wie es die Etymologie bedeutet, aber ab wann sind wir „Senioren“? In der Arbeitswelt wird der Begriff ab etwa 50 Jahren gebraucht. Im Sport hingegen sind die Senioren viel jünger, bei manchen Sportarten ist ab 35 davon die Rede! Im Gesundheitswesen, der Weltorganisation der Gesundheit (OMS) und bei den Vereinten Nationen werden statistisch alle Personen ab 60 Jahren entsprechend definiert. 

Welche Verbindung besteht zwischen Langlebigkeit und Lebensweise?

Langlebigkeit wird durch die Lebensdauer charakterisiert. Wissenschaftler haben Studien geführt über beschränkte, geographische Zonen weltweit und über Gesellschaften mit besonders hoher Lebensdauer. Sie haben vor Ort die Bevölkerung sowie ihren Lebensstil analysiert, um charakteristische Übereinstimmungen herauszuarbeiten und so das Geheimnis dieser hohen Lebenserwartung zu lüften.

Besonders zu erwähnen ist Dan Buettner und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter, die, unterstützt von National Geographic, mehrere Übereinstimmungen unter diesen fünf Bevölkerungsgruppen und geographischen Zonen untersucht haben: auf der italienischen Insel Sardinien die Region Bargagia, die hauptsächlich von Schäfern bewohnt wird; Loma Linda in Kalifornien, wo eine Gruppe der Sekte „Adventisten des siebten Tages“ lebt; die Berge Costa Ricas auf der Halbinsel Nicoya; Okinawa in Japan und schließlich die griechische Insel Ikaria.

Hier nun die Übereinstimmungen der Lebensweise dieser fünf Bevölkerungsgruppen:

. Maßvolle, tägliche physische Aktivität, lebenslang;

. Soziales Engagement, wobei alle Altersgruppen aktiv und in die Gemeinschaft  integriert sind;

. Die Familie steht an erster Stelle;

. Der Glaube in spiritueller Form und das dazugehörige Engagement;

. Zeit zum Ausruhen, damit kein Stress entsteht;

. Reflexionen über den Sinn des Lebens;

. „Halbvegetarische Ernährung“ vor allem auf Pflanzenbasis, mit natürlichen Nahrungsmitteln, unbearbeitet, wenig oder gar kein Fleisch und täglich Nüsse;

. Karge Mahlzeiten, die Regel heißt „80%“: „ nur 80% davon essen, was man essen könnte“;

. Geringer Alkoholkonsum;

Diese Dinge sind es, die bis ins hohe Alter bei guter Gesundheit leben lassen. Das spricht schließlich für gesunden Menschenverstand!

Ist es normal, zu altern?

Ja, es ist völlig normal, zu altern! Nichts ist beständig im Leben, alles ist nur ein Moment. Jeden Moment sterben Zellen in unserem Körper ab und andere entstehen. Das sogenannte „normale Altern“ geht Hand in Hand mit einer Verminderung funktioneller Fähigkeiten des Organismus, wie zum Beispiel: metabolische Verlangsamung, verminderte Fähigkeit des Organismus, sich Stresssituationen anzupassen, geringeres Schlafbedürfnis und Schlafstörungen, vermindertes Durstgefühl durch geringere Sensibilität der Osmorezeptoren, Appetitverlust, Verringerung der Verdauungsenzyme im Speichel und im Bereich des Magens. Das wiederum führt zu Verdauungsproblemen, eine Verminderung von Peristaltik in den Verdauungsorganen führt zu schlechterem Transit und somit zu Verstopfung; geringere Mineralstoffdichte in den Knochen, schlechtere Durchblutung der Leber, was zu Fettansammlungen führt, schlechte Verarbeitung von Medikamenten und schlechte Entschlackung im Ganzen.

Das Problem ist nicht das Altern selbst, sondern die Beschleunigung des Alterungsprozesses!

Wie kann man das Altern verlangsamen?       

Die Ernährung ist eines der Schlüsselelemente für einen besseren Alterungsprozess. Einer Studie zufolge, die im September 2017, ist schlechte Ernährung für einen von fünf Todesfällen verantwortlich. Das hört sich verrückt an, ist aber wahr! (Studie koordiniert vom Institut für Gesundheitsentwicklung der Universität Washington in Seattle (IHME), unter der Leitung von Dr. Christopher Murray und in 196 Ländern und Territorialgebieten durchgeführt.) 

Die Ernährung hat also eine entscheidende Wirkung auf die Gesundheit eines jeden.

Eines der größten Irrtümer unserer modernen Gesellschaft ist, dass wir zu viel Gekochtes essen. Indem wir unserem Körper lebende Nahrungsmittel zuführen, die vitamin- und mineralreich sind, die Enzyme und antioxydische Stoffe beinhalten, ermöglichen wir unserem Körper, seine eigenen Energiereserven intakt zu halten und sie nicht für die Verdauung zu verschwenden. Rohe Lebensmittel enthalten eine Menge Vitalstoffe, das heißt, sie besitzen nicht-materielle Energie, und das ist die Lebensenergie, die wir brauchen. Der Körper ist sehr empfänglich für dieses vitale Element, das seine eigene vitale Ladung erhöht. Wie ein Auto braucht der Mensch „Treibstoff“, eine sogenannte materielle Energie, die sich im Makro-Bereich (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß)  und im Mikro-Bereich (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) in den Nährstoffen befindet, sowie eine „Batterie“, eine sogenannte nicht-materielle Energie, die sich in allen rohen Lebensmitteln befindet und somit lebendig ist. Unter angemessenen Bedingungen entsteht aus einem Samenkorn, das Sie in die Erde gesteckt haben, eine Pflanze. Kochen Sie den Samen mal, bevor sie ihn einpflanzen! Ich bezweifele sehr, dass daraus eine Pflanze wächst!

Die Wohltaten von Rohkost (bei einfacher, ausgeglichener Ernährung durch unbearbeitete Kost, zu 80% pflanzlich) sind nicht von der Hand zu weisen und vielfältig durch z.B.:

. Zufuhr von Enzymen, die die Verdauung fördern;

. Bessere Darmpassage, weniger oder gar keine Verstopfung;

. Anreicherung von lebenswichtigem Wasser, das den Verlust von induziertem Wasser durch den Alterungsprozess ausgleicht; das führt zu faltenarmer Haut und einem Pfirsichteint!

. Nährstoffreich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die einen Großteil des Stoffwechsel des Organismus ausmachen;

. Eine Grundernährung wirkt gegen altersbedingte Dehydratation und Übersäuerung;

. Eine Ernährung reich an Antioxydanten hilft oxydativen Stress abzubauen und somit vorzeitige Alterungserscheinungen;

. Größerer Energievorrat durch geringeren Energieverbrauch zur Verdauung und gesteigerte Aufnahme von Mikro-Nährstoffen;

. Stärkung des Immunsystems, um seinen Abbau zu verhindern;

. Verbesserung der emotionalen Stabilität und der mentalen Fähigkeiten. Tatsächlich verliert das Gehirn 5 bis 10% seines Gewichts zwischen 20 und 90 Jahren. Und das geht einher mit anderen Veränderungen der Physiologie des Hirns wie eine Minderung der geistigen Fähigkeiten.

Die Ernährung ist ein Eckpfeiler der Gesundheit, aber es ist nicht der einzige. Eine Ernährungsumstellung muss täglich von einer gemäßigten körperlichen Aktivität begleitet werden, von Ruhezeiten, von Schlafperioden, die die Reinigung und Erneuerung von Zellen begünstigen, von schönen Momenten mit der Familie und mit Freunden, alles Dinge, die dem Leben einen Sinn geben.

In jedem Alter kann man beginnen, auf  Rohkost umzusteigen und seine Gewohnheiten zu  ändern. Nach der Geburt, mit 15, mit 30, mit 50, mit 70 Jahren oder mehr. Je früher man damit anfängt, desto besser ist es. Jetzt sind Sie an der Reihe!

[1] Femmes et hommes, l’égalité en question“ – Insee Références – Edition 2017 ( Aufsatz erschienen am 7.März 2017 und kann heruntergeladn werden

Hier: https//www.insee.fr/fr/statistiques/2586491?sommaire=2586548&q=s%C3%A9nior