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Was versteht man unter Biodynamie?

Bei der Biodynamie handelt es sich um eine Art der Bewirtschaftung, in deren Vordergrund der respektvolle Umgang mit der Natur steht.

Die Biodynamie legt großen Wert darauf, das jeweilige Lebensstadium von Pflanzen (Keimung, Wachstum, Reife) zu achten und zu stärken. Ziel ist, die Qualität und Fruchtbarkeit der Böden aufrechtzuerhalten und zu verbessern und so gesunde Lebensmittel zu produzieren, die für Menschen und Tiere voller Leben sind.

Der Vorläufer der Permakultur

Mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise, die die Erde als ein Lebewesen betrachtet, dem man den höchsten Respekt zollen muss, kann man die Biodynamie als den Vorgänger der Permakultur betrachten.

Die biodynamische Landwirtschaft arbeitet ganz konkret an der Qualität der Böden, indem sie auf den Prozess der Assimilation von Mineralstoffen einwirkt oder die Präsenz von Würmern und Mikroorganismen in der Erde favorisiert. Ganz bewusst geachtet wird ferner auf kosmische Wachstumsfaktoren und Jahreszeiten. So werden beispielsweise je nach Jahreszeit zu bestimmten Stunden am Tag unter der Beachtung von Biorhythmen Böden und Pflanzen mit biodynamischen Produkten behandelt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: schmackhafte Gemüse voller Mineralstoffe sowie saftige, aromareiche Früchte, die reif geerntet werden.

Die Garantie für eine gute Zukunft

Heutzutage gibt es im Biobereich mehrere Label, darunter das französische Label AB und das europäische Biolabel. Demeter ist das Label der Erzeugnisse aus biodynamischer Landwirtschaft. Demeter-Landwirte bewirtschaften ihre Felder schon seit 1924 biodynamisch. Demeter ist heute in 53 Ländern präsent. In Deutschland zählt man derzeit rund 1500 Landwirte, die biodynamisch wirtschaften.

Auch Bio hat seine Grenzen

Während das Biolabel AB bis zu 0,9 % gentechnisch veränderte Zusätze toleriert, bieten Demeterprodukte dem Verbraucher gleich eine doppelte Garantie: Sie werden nicht nur europäischen Richtlinien entsprechend kontrolliert und zertifiziert, sondern auch nach denen von Demeter, die keinerlei gentechnisch veränderte Zusätze zulassen.

Was den Kauf von Bioprodukten betrifft, so benötigen Verbraucher immer mehr Garantien, die gewährleisten, dass sie sich mit diesen Produkten gesund ernähren und etwas für den Umweltschutz tun können.

Zahlreiche Bioprodukte sind heutzutage auch in großen Supermärkten erhältlich. Die Arbeit der Erzeuger, die diese Produkte hergestellt haben, wird jedoch bisweilen nur wenig geschätzt. Kleine Erzeuger haben es schwer, für ihre Produkte angemessene Preise zu erzielen. Ganz anders bei Demeter: Das Label von Demeter garantiert nicht nur Qualität, sondern auch eine ethische Grundhaltung.

Die Zukunft scheint damit Demeter offenzustehen, zumal eine Regeneration des Menschen nicht ohne eine Regeneration der Erde einhergehen kann, die uns ernährt. Wie steht es mit Ihnen? Kaufen Sie Demeter-Produkte?

Wenn Sie eine Grapefruit essen, was machen Sie dann eigentlich mit den Kernen? Ich nehme mal an, Sie entfernen sie und werfen sie dann weg. Dabei sind Grapefruitkerne v. a. in Form von Grapefruitkernextrakt für die Gesundheit ganz ausgezeichnet! 

Bei Grapefruitkernextrakt handelt es sich um eines der besten natürlichen Antibiotika. Entdeckt wurde es 1980 von Jacob Harich, einem Gärtner und Wissenschaftler in den USA. Grapefruitkernextrakt ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das unser Immunsystem im Kampf gegen Bakterien, Viren usw. sehr erfolgreich unterstützt. Verwendet wird es in der Regel zur Behandlung von Verdauungsproblemen, Darminfektionen, Winterbeschwerden, Zahnproblemen, Candidosen und Scheidenpilzen.

Hergestellt wird Grapefruitkernsaft aus Kernen, Fruchtfleisch und weißer Haut von Grapefruits (Citrus ×paradisi). Grapefruits sind Kreuzungen, die aus Orangen (Citrus × sinensis) und Pampelmusen (Citrus maxima) entstanden sind. Sie bestehen aus einer gelben oder rosafarbenen Schale und besitzen etwa 12 Segmente. Eine Grapefruit wächst, wie es der englische Name schon sagt, in Trauben heran.

Grapefruitkernextrakt wird durch das Mahlen von Fruchtfleisch und getrockneten Grapefruitkernen hergestellt. Das so entstandene Pulver wird in destilliertem Wasser aufgelöst, um so Pektin und Fasern zu eliminieren. Durch einen weiteren Trockenvorgang erhält man ein sehr konzentriertes Pulver. Dieses Pulver wird mit einem Lösungsmittel (in der Regel Glycerin) vermischt und unter hohem Druck erhitzt.[1]. Anschließend wird es gekühlt, gefiltert und einer UV-Behandlung unterzogen, ein Verfahren, bei dem weder Lösungsmittel noch Konservierungsstoffe nötig werden.

[1]„La vérité sur le pépin de pamplemousse.“ Dominique Vialard, 25 février 2014. Alternatives Santé n°2.

Warum Grapefruitkernextrakt so gesund ist:

1/ Grapefruitkernextrakt hilft bei Candida-Infektionen

Candidosen werden von Candida albicans verursacht und erzeugen bei Frauen und Männern jeden Alters jede Menge gesundheitliche Probleme. Dieser Hefepilz kommt in der Regel im Mund, in den Ohren, in der Nase, unter Zehen- und Fingernägeln sowie im Verdauungstrakt und in der Vagina vor. Nach einer im Jahr 2001 veröffentlichten Studie[1] wirkt Grapefruitkernextrakt (33 %) gegen Candida-Stämme sehr gut. Die antifungiziden Eigenschaften von Grapefruitkernextrakt helfen gegen eine Candida-Infektion, indem sie die Hefezellen zerstören.

[1]„Effects of 33% grapefruit extract on the growth of the yeast–like fungi, dermatopytes and moulds.“ Krajewska-Kułak E. & al. Wiadomosci Parazytologiczne. 2001;47(4):845-9. [Article in Polish]

Tipp: 20 bis 30 Tropfen Grapefruitkernextrakt im Rahmen einer 10-Tages-Kur dreimal täglich in ein halbes Glas Wasser geben und trinken. Bei Scheideninfektionen Scheidenwaschungen: Dazu 3 Tropfen Grapefruitkernextrakt + 5 Tropfen Echinacea-Muttertinktur in ein Glas lauwarmes Wasser geben. Die Mischung mit einer Waschbirne in die Vagina geben. 3 Tage lang zweimal pro Tag wiederholen.

2/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Fußpilz

Fußpilz tritt z. B. zwischen den Zehen auf und wird von mikroskopisch kleinen Pilzen ausgelöst.

Tipp: Jeden Tag zwei- bis dreimal etwas Grapefruitkernextrakt auf die betroffenen Stellen (Haut und/oder Nägel) geben. Alternativ kann auch Teebaumöl verwendet werden.

3/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Entzündungen der Harnwege

Eine 2005 veröffentlichte Studie zeigt, dass Grapefruitkerne im Kampf gegen antibiotikaresistente Infektionen der Harnwege und insbesondere gegen Klebsiella species, Staphylococcus aureus und Escherichia coli sehr effizient sind. Die Teilnehmer der Studie nahmen über zwei Wochen jeden Tag alle 8 Stunden 5 bis 6 Grapefruitkerne ein. Und zwar entweder frisch oder aber getrocknet. Nach diesen beiden Wochen waren außer eines Trägers des Gens Pseudomonas Aeruginosa sämtliche Patienten mit ihrer Behandlung sehr zufrieden. Jener Patient wies anfangs eine bakterielle Harnwegsinfektion auf, welche sich drei verschiedenen Antibiotika gegenüber resistent zeigte. Nach Einnahme des Grapefruitkernextrakts war diese Resistenz nicht mehr vorhanden.[1]

[1]„The effectiveness of grapefruit (Citrus paradisi) seeds in treating urinary tract infections.“ Oyelami OA. & al. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2005 Apr;11(2):369-71.

Tipp: 25 bis 40 Tropfen Grapefruitkernextrakt im Rahmen einer 10-Tages-Kur dreimal täglich in ein halbes Glas Wasser geben und trinken.

4/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Infektionen des Verdaungssystems, gegen Nahrungsmittelvergiftungen, Durchfall usw..

Die in Grapefruitkernextrakt enthaltenen Flavonoide, einer Gruppe an Polyphenolen, begünstigen gute Bakterien in der Darmflora. Sie stärken dadurch das Immunsystem und wirken der Durchlässigkeit des Darms entgegen, indem sie Entzündungen reduzieren [1],[2].

Tipp: Bei Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und sogar Nahrungsmittelvergiftungen eine 5-Tages-Kur machen. Dazu dreimal täglich 20 bis 30 Tropfen in ein halbes Glas Wasser geben und trinken.

[1]„The role of metabolism (and the microbiome) in defining the clinical efficacy of dietary flavonoids.“ Cassidy A, Minihane AM. The American Journal of Clinical Nutrition. 2017 Jan;105(1):10-22.

[2]„Effects of flavonoids on intestinal inflammation, barrier integrity and changes in gut microbiota during diet-induced obesity.“ Gil-Cardoso K. & al. Nutrition Research Reviews. 2016 Dec;29(2):234-248.

5/ Grapefruitkernextrakt hilft gegen Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm

Eine relativ neue Studie zeigt, dass die in Grapefruitkernextrakt enthaltenen Flavonoide den gastrischen Blutfluss, die Produktion von Prostaglandin E2 (PGE2) durch die Schleimhäute, die Aktivität des antioxidantischen Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD) und den Plasmaspiegel von Gastrin (ein Enzym, das u. a. die Zellerneuerung im Magen sowie im Darmepithel anregt) deutlich erhöht. Die Forscher schließen daraus, das Grapefruitkernextrakt den Magen sehr effektiv gegen Schäden durch Alkohol (Ethanol) und Stress schützt [1],[2].

[1]„Grapefruit-seed extract attenuates ethanol-and stress-induced gastric lesions via activation of prostaglandin, nitric oxide and sensory nerve pathways.“ Brzozowski T. & al. World Journal of Gastroenterology. 2005 Nov 7;11(41):6450-8.

[2]„Gastroprotective effects of flavonoids in plant extracts.“ Zayachkivska OS. & al. Journal of Physiology and Pharmacology. 2005 Mar;56 Suppl 1:219-31.

 

6/ Grapefruitkernextrakt hilft bei Hautproblemen (Akne, Exzeme usw.)

Grapefruitkernextrakt besitzt antimikrobielle Eigenschaften [1]. Häufig stehen Hautinfektionen in Verbindung mit Bakterien und Lebenshygiene (Ernährung und Psyche).

Tipp: Auf den betroffenen Bereichen zweimal pro Tag mit einem Wattestäbchen oder einer Wundauflage auftragen. Bei Schuppen oder Jucken der Kopfhaut: 5 bis 10 Tropfen Grapefruitkernextrakt ein- bis zweimal wöchentlich in die verwendete Shampoomenge geben. Einmassieren und auswaschen. 

[1]„The effectiveness of processed grapefruit-seed extract as an antibacterial agent: II. Mechanism of action and in vitro toxicity.“ Heggers JP. & al. Journal of Alternatives and Complementary Medicine. 2002 Jun;8(3):333-40.

 

Worauf sollte man bei der Auswahl achten?

Ihr Produkt sollte aus Kernen des Citrus paradisii bestehen.

Es sollte mindestens 33 % Grapefruitkernextrakt enthalten.

Konservierungsstoffe, wie z. B. Benzethoniumchlorid, sollten nicht vorhanden sein.

Produkte auf Glycerin-Basis und ohne Alkohol sind zu bevorzugen.

 Aufgrund all dieser Eigenschaften sollte Grapefruitkernextrakt ein fester Bestandteil Ihrer Hausapotheke sein.