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Leiden wir alle an Konzentrationsmangel? Jeder von uns kommt irgendwann einmal an den Punkt, an dem er Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren und ganz in der Gegenwart präsent zu sein…

Ich persönlich wiederhole oft die gleichen Dinge. Ich bin vergesslich, in Gedanken irgendwo anders. Manchmal lese ich auch etwas und weiß nicht, um welches Thema es die letzten Seiten gegangen ist… Solche und ähnliche Sachen passieren mir oft. Dabei weiß ich, dass es nicht nur mir so geht.

In den meisten Fällen liegt dies einfach an einer geistigen Erschöpfung. Die Grenze zum Burnout ist manchmal jedoch sehr schmal. Erzählen kann ich darüber einiges, weil ich selbst schon unter einem Burnout gelitten habe. Wie überwindet bzw. vermeidet man aber ein Burnout? Hier ist meine Erfahrung:

Fünf Punkte, auf die man achten sollte

Ruhe

— Sich ausruhen oder langsamer treten, sobald man an sich Anzeichen von Müdigkeit oder einen Mangel an Aufmerksamkeit bzw. Konzentration feststellt.

Ernährung

— Sich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren, die man gut verdauen kann. Wir sind in diesem Punkt alle verschieden. Seien Sie achtsam und finden Sie heraus, auf welche Lebensmittel Sie allergisch reagieren und welche Intoleranzen Sie möglicherweise aufweisen.

Pflanzen

— Pflanzen können uns dabei helfen, einen Prozess in Gang zu bringen, der unser Nervensystem repariert. Ich mag die Pflanzenmischung Nervo1 sehr. Parallel zu einer gesunden Lebensführung sorgt diese Mischung dafür, uns ausgeglichener zu machen und den Prozess der Regeneration zu beschleunigen.

Bewegung

— Sport ist wichtig, auch wenn man nur mäßig Sport treibt. Wenn man sich erschöpft fühlt, sollte man sich kleinere Ziele stecken. Wichtig ist, nicht mitten auf dem Weg aufzugeben. Wenn Sie dies befolgen, werden Sie sich besser fühlen. Versprochen! Zum Extremsportler sollten Sie aber von heute auf morgen auch nicht werden. Alles braucht seine Zeit!

Schlaf

— Achten Sie auf ausreichend  Schlaf. 8 Stunden im Schnitt sind ideal. In Zeiten, in denen man erschöpft ist, kann man sich noch mehr Schlaf genehmigen.

— Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie am Morgen ohne Wecker auf.

— Bei Problemen mit dem Schlaf können Ihnen Massagetherapien helfen.

Stress

— Den Umgang mit Stress kann – und sollte – jeder lernen. Mit Stress umgehen zu können, bringt Vorteile, egal ob man fit ist oder nicht. Meditation, Yoga oder lange Spaziergänge in der Natur. Eine Antistressmethode gibt es für jeden!

Positives Denken

— Ich habe damit angefangen, beim Zubettgehen an drei positive Ereignisse des Tages zu denken. Dabei kann es sich um ganz einfache Dinge handeln, wie z. B. dass ich meine Tochter zum Lachen gebracht habe.

Mein Gleichgewicht habe ich dank all dieser Punkte wiedergefunden. Trotzdem muss ich wachsam bleiben und auf die Zeichen achten, die sich manchmal bemerkbar machen, wenn ich eine Arbeit abgeben oder ein Examen ablegen muss. Ich habe gelernt, mich zu akzeptieren und meine Grenzen zu erkennen. Ein Erfolg! Meine Methode, um mich zu zentrieren. Ich hoffe, ihr findet diese Tipps hilfreich.

Ich wünsche euch einen guten Weg zurück zur Ausgeglichenheit!

Sie ist subtil, zugleich körperlich und geistig, und kann uns dazu bringen, Berge zu versetzen oder uns im Gegenteil am Boden festzunageln, wenn sie uns im Stich lässt. Sie ist unsere vitale Energie, die Lebenskraft, die uns antreibt und uns erlaubt, uns voll zu entfalten.

Woher kommt sie? Wie kann man sie stärken und erhalten? Hier sind 5 Tipps, um den Weg zur Vitalität zu finden.

Wir schöpfen unsere Energie aus unserer Nahrung, unserem Schlaf, dem Sauerstoff, den wir atmen, und unserer Ausscheidungskapazität. Auch unsere Umwelt und die Art und Weise, wie wir uns auf sie einstellen oder nicht, spielen eine wichtige Rolle für unsere Energiereserven.

1. Unsere Ernährung

Wenn die Nahrung auch eine unserer wichtigsten Vitalitätsquellen ist, so entsteht beim Essen außerdem ein spezifischer Energieverbrauch, der als nahrungsinduzierte Thermogenese oder postprandialer Energieaufwand bezeichnet wird. Der mit der Nahrungsaufnahme verbundene Energieverbrauch macht etwa 10 bis 15 % unseres Gesamtverbrauchs über vierundzwanzig Stunden aus.

Dies hängt natürlich von der Art der jeweiligen Nahrung ab. Eine reichhaltige und üppige Mahlzeit aus tierischen Proteinen und komplexen Kohlenhydraten zum Beispiel ist viel schwieriger zu verdauen und verursacht einen höheren Energieaufwand als eine Mahlzeit aus frischem Obst oder Rohkost. Wer hat sich nach einer üppigen oder schlecht abgestimmten Mahlzeit noch nie schläfrig gefühlt?

Um unsere Energie zu stimulieren, ist es daher wichtig, zunächst den Energieaufwand bei der Verdauung zu begrenzen. Raffinierte, ultra-verarbeitete Lebensmittel, Konservierungs- und Farbstoffe sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Auch auf die Kombination von Nahrungsmitteln ist zu achten. Bestimmte Lebensmittelkategorien sind unverdaulich, wenn sie zusammen eingenommen werden. Ein Beispiel dafür ist frisches Obst, das unbedingt allein gegessen werden sollte – vor einer Mahlzeit oder mindestens zwei Stunden danach. Andernfalls wird die Verdauung verlangsamt, was zu einem erheblichen Energieaufwand für den Organismus führt und Gärung verursacht.

Um unsere Energie zu stimulieren und zu erhalten, sollten wir rohen, frischen und lebendigen Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs den Vorrang geben, die auf natürliche Weise Verdauungsenzyme und die Energie derjenigen Elemente enthalten, die sie wachsen und reifen lassen.

Mit einem Entsafter gewonnene Gemüsesäfte sind ebenfalls ein sehr interessanter Vitalitätslieferant und bringen das Verdauungssystem zur Ruhe.

2. Schlaf, Wohlbefinden und Nebennieren

Um unsere schlummernde Lebensenergie zu wecken, ist es wichtig, dem Körper zu ermöglichen, sich durch ausreichende Ruhe zu regenerieren.

Mit Ruhe meine ich erholsamen Nachtschlaf, aber auch Ruhephasen am Tag, die es unserem Energiespeicher ermöglichen, sich insbesondere über die Nebennierendrüsen zu versorgen.

Die Nebennierendrüsen sind gewissermaßen die Batterien des Organismus. Sie sind es, die unter anderem das Stresshormon Cortisol und Adrenalin produzieren. Bei Müdigkeit neigen wir dazu, Reizmittel wie Tee, Kaffee und sogar Zucker zu konsumieren, die die Nebennieren stimulieren und uns den berühmten nötigen „Schub“ geben sowie das Gefühl, nicht mehr müde zu sein. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Indem wir die Nebennieren stimulieren, erschöpfen wir sie allmählich, was sehr oft zu chronischer Müdigkeit oder gar Erschöpfung führt. Andererseits muss der Körper anschließend das Koffein (Thein ist genau das gleiche Molekül) abbauen, das er als Gift erkennt, was einen zusätzlichen Energieaufwand erfordert.

Anstatt also die Nebennieren zu stimulieren, sollten wir sie unterstützen und regenerieren, indem wir zunächst einmal auf Reizmittel verzichten und uns dann, wie wir oben gesehen haben, so oft wie nötig eine Ruhepause gönnen, Stress bewältigen lernen, Aktivitäten entfalten, die uns Wohlbefinden verschaffen, positive Gedanken annehmen, unsere Kreativität entwickeln usw.

Adaptogene Heilpflanzen sind ebenfalls eine sehr gute Unterstützung bei der Regeneration der Nebennieren: Eleutherococcus, Schisandra, Astragalus, Rhodiola … Sie ermöglichen es dem Körper, sich anzupassen und so Stressbelastungen, ob physiologischer oder psychologischer Natur, besser zu widerstehen. Wir werden später sehen, in welchen Pflanzenmischungen sie enthalten sind.                                                

3. Durchatmen

Atmen ist das erste, was man tut, wenn man auf die Welt kommt. Aber wir vergessen häufig, wie wichtig es für unsere Gesundheit und unsere Vitalität ist.

Die Ausübung einer Aktivität im Freien, um richtig tief durchzuatmen und eine bewusste Bauchatmung lassen die Energie im Körper zirkulieren und fördern die Ausscheidung flüchtiger Toxine durch die Lunge. Wir werden gleich danach auf diesen Punkt eingehen.

4. Ausscheiden

Unser Körper produziert den ganzen Tag über Giftstoffe, über unsere Nahrung, die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, Stress, die verschiedenen Chemikalien, mit denen wir in Kontakt kommen, und ganz einfach durch die Funktionsweise des Körpers, den sogenannten Basalstoffwechsel.

Wenn diese Giftstoffe in zu großen Mengen vorhanden sind, können sie die einwandfreie Funktion des Organismus beeinträchtigen, wodurch ein hoher Energieaufwand für ihn entsteht.

Die Ausscheidung ist daher eine der wichtigsten Funktionen.

Sie erfolgt über die Ausscheidungsorgane Niere, Darm, Lunge und Haut, aber auch über die Leber, deren Aufgabe es ist, Giftstoffe zu verarbeiten, und über die Lymphe, die die Abfallstoffe zur Entsorgung an die Ausscheidungsorgane leitet.

Eine ausgewogene Ernährung zur Optimierung der Funktion der Ausscheidungsorgane, sanfte und regelmäßige körperliche Aktivität zur Anregung der Zirkulation der Lymphe, Fasten, Monodiäten und Heilpflanzen unterstützen die Ausscheidungsfunktionen des Organismus.

5. Heilpflanzen

Heilpflanzen agieren auf alle Punkte, die wir gerade gesehen haben, um unsere Vitalität zu stimulieren und zu erhalten: Adaptogene zur Stärkung der Nebennieren, mit entgiftender Wirkung zur Stimulation der Ausscheidungsorgane und der Leber, mit Atemwegstropismus zur Verbesserung unserer Sauerstoffzufuhr.

Während sie unabhängig voneinander sehr wirkungsvoll sind, hat sich herausgestellt, dass einige Pflanzen noch besser wirken, wenn sie zusammen eingenommen werden. Sie entwickeln auf diese Weise eine Synergie, die ihre Wirkung verstärkt.

Daher werden die Pflanzen von Regenerescence in Form von Mischungen angeboten. Die Mischungen selbst werden mitunter zu Synergiepaketen für gezielte Aktionen zusammengestellt.

Dies ist zum Beispiel der Fall bei den Packungen Anti-Ermüdung und Vitalität, ideal, um aus chronischer Müdigkeit herauszukommen, Anti-Schlaflosigkeit und Erholsamer Schlaf oder Stimmung und positive Energie.

In diesen Synergiepaketen finden Sie spezifische Mischungen, die auf die zuvor beschriebenen Bereiche wirken, um die Lebensenergie zu stimulieren und zu erhalten.

Die Mischungen Adreno 1 und 2 enthalten adaptogene Pflanzen, die sich besonders gut zur Unterstützung und Stärkung der Nebennieren eignen. Die Mischungen Endocrino 1 und 2 unterstützen das gesamte endokrine System.

Für den Aspekt „Entgiftung“ ist die Mischung Pure Elimination eine gute Wahl, da sie alle Ausscheidungsorgane unterstützt. Für eine gezieltere Wirkung auf den Darm wählen Sie am besten Intestinal 2, Intestinal 3 oder Parasito 1. Die Nieren werden mit Reno 1 gründlich gereinigt.

Wählen Sie anschließend Lympho 2 oder Lympho 1 für eine sanfte oder tiefergehende Lymphdrainage.

   

34% der Mitteleuropäer leiden heute an Gelenkschmerzen. Arthrose, Arthritis, Rheumatismus… Entzündungshemmende Medikamente werden weltweit am meisten verschrieben, als Antwort auf dieses stark zunehmende Phänomen.

Leider werden diese Medikamente als reine Schmerzmittel genommen, ihre Wirkung ist symptomatisch und die Nebenwirkungen sind beträchtlich: Geschwüre, Niereninsuffizienz, Bluthochdruck, Blutgerinnungsstörungen.

Wie können Gelenkschmerzen auf natürliche Weise gelindert werden, und wie kann man ihnen vor allem vorbeugen?  In diesem Artikel werden wir im Wesentlichen über Arthrose sprechen, aber Sie werden sehen, dass die anderen Gelenkprobleme gleiche Ursachen haben, sie sich schließlich sehr ähneln und so für alle Präventivlösungen und Linderung der Symptome gefunden werden können.

Wie kommt es zu Arthrose? 

Arthrose ist die Folge eines Entzündungsprozesses, der unterschiedliche Ursachen haben kann, auf die wir später kommen werden.

Wenn alles in Ordnung ist, stellen die Chondrozyten, Zellen, die darauf spezialisiert sind, Knorpel zu bilden, künstlich Kollagen her, das den Gelenken Widerstandsfähigkeit gibt und Proteoglykane durch Glukose, das Stöße abfedert.

Im Fall von Arthrose können die Chondrozyten ihre Rolle nicht mehr ausfüllen. Die Enzyme, die zur Herstellung auf Glukosebasis Proteoglykane herstellen, werden durch die Entzündung blockiert.

Die Chondrozyten produzieren also keine neuen Knorpel, um die durch verschiedene Faktoren verschlissenen zu ersetzen.

Die häufigsten Ursachen für Arthrose sind: Übergewicht, Gelenktraumata, altersbedingte Fehlstellung der Knochen, die zu Druck auf die Knorpel führt und sie somit abnutzt, ständig wiederholte Bewegungen, Bewegungsmangel und Übersäuerung des Organismus.

Der Knorpel ist ein lebendes Gebilde und somit fähig, sich zu regenerieren. Gelenkschmerzen sind also nicht schicksalshaft, nicht mehr als andere „Krankheiten“.  Es ist wichtig, sich darüber klar zu sein: Wo der Schmerz ist, ist eine Entzündung. Und das Phänomen Entzündung kann geheilt werden. Besser als nur das Symptom Schmerz auszuschalten ist es, die Ursache herauszufinden, um sie direkt anzugehen.

1/ Mineralstoffe zuführen

Das ist sicher der wichtigste Aspekt, wenn man Arthrose in den Griff bekommen will.

Um die vorhandene Übersäuerung im Bereich der Gelenke, die diese Entzündung auslöst, zu vermindern, ist es wichtig, so viele Mineralstoffe wie möglich aufzunehmen.

Gemüsesaft, Quinton-Plasma, Nessel, Schachtelhalm,  Birkensaft, Obst und rohes Gemüse, Algen, gekeimte Samenkörner…   Es gibt so viele Möglichkeiten. Parallel dazu ist es wichtig, Säurequellen in den Lebensmitteln und der Lebensweise zu mindern.

2/ Abnehmen

Übergewicht zieht eine Produktion von entzündungsfreundlichen Zytokinen nach sich und erhöht so den Druck besonders auf die unteren Gliedmaßen. Die Rückkehr zu einem Normalgewicht ist daher ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.

3/ Lymphdrainage

Gereinigte und zirkulierende Lymphflüssigkeit führt Giftstoffe in die Ausscheidungsorgane, um sie zu entsorgen.

Lehmwickel und Rizinusöl, Massagen, Wechselduschen, Heilpflanzen (s. Ergänzung),  die Haut trocken bürsten, körperliche Bewegung, Fasten, frisch gepresster Orangensaft, das sind einfache aber sehr wirkungsvolle Praktiken, die Lymphe von Grund auf zu reinigen und somit Entzündungen zu hemmen.

Machen Sie, was Ihren Fähigkeiten und ihrem Umfeld entspricht.

4/ Körperliche Bewegung

Mäßige aber regelmäßige körperliche Bewegung (keine traumatisierenden Sportarten) führt zur Ausscheidung von Endorphinen (Anti-Schmerz-Neurotransmitter), die die Beweglichkeit der Gelenke sichern und die Ausscheidung von Giftstoffen erleichtern.

5/ Ergänzung

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen des Lebensstils kann man Nahrungsergänzungsstoffe zu sich nehmen oder spezifische Nahrung, um die Gelenke wieder geschmeidig zu machen und die Entzündungen einzudämmen.

♠Ingwer und Curcuma sind hochgradige Alkalisierungsmittel und Entzündungshemmer. Man kann reichlich davon Speisen und besonders Säften zugeben.

♠ Heilpflanzen mit reinigender und drainierender Wirkung, wie sie in den Mischungen Reno 1, Lympho 1 und Lympho 2 enthalten sind.

♠ Gute Omega-Quellen

Öl und Margarine aus Sonnenblumenkernen, aus Mais und Soja sollten wegen ihrer entzündungsfördernden Wirkung gemieden werden. Produkte mit Omega 3-Quellen sollten wegen der entzündungshemmenden Wirkung vorgezogen werden: ölhaltige Samen (Chia-Samen, Leinsamen, Walnuss…) Camelineöl, Nussöl, Rapsöl.

Schließlich gibt es Pflanzen und ätherische Öle, die sehr schmerzlindernd  wirken: Teufelskrallenwurzel, schwarze Johannisbeere, Wintergrünöl…  Ihre Wirkung ist  symptomatisch und als Zusatz zur normalen Lebensweise, wie wir sie oben beschrieben haben, zu gebrauchen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen.    

Petersilie, Schnittlauch, Pfefferminze, Kerbel oder Koriander: Sie alle gehören zur Kategorie aromatischer Kräuter, die auf der einen Seite unseren Geschmacksnerven schmeicheln und unseren Gerichten Würze verleihen und andererseits enorm positive Wirkung auf unseren Organismus ausüben. Als erstes ist zu bemerken, dass uns diese Kräuter Chlorophyll zuführen, ein pflanzliches, grünes Pigment, das in den Pflanzen vorhanden und für die Fotosynthese verantwortlich ist. Unter anderem ist es ammoniakhaltig und regeneriert das Blut, ist antiseptisch, hat heilende Wirkung auf den Verdauungstrakt (giftige Bakterien werden neutralisiert), stärkt das Immunsystem und die Funktion der Leber. Die Gewürzkräuter versorgen uns mit Verdauung stimulierenden Ballaststoffen, darüber hinaus mit weiteren, für jedes Kraut spezifischen Komponenten.

Zoom auf fünf Kräuter:

1/ Pfefferminze

Es gibt viele verschiedene Minze-Arten:  Pfefferminze, marokanische Minze, süße Minze, wilde Minze, Schokoladenminze, Erdbeerminze, Ananasminze, Bergamotminze u.a. Alle sind ein ausgezeichnetes Mittel, die Verdauung anzuregen. Tatsächlich ist die Minze dafür bekannt, analgetische, antispasmodische, Übelkeit verhindernde, verdauungsfördernde und die Leber schützende Wirkung zu haben. Minze hat einen erfrischenden Effekt, weil sie Menthol enthält. Das kommt daher, dass die Papillen im Mund, die Kälte fühlen, sich damit verbinden und somit den Nervenzellen das Gefühl „mitteilen“, dass der Mund kälter ist (was nicht stimmt). Die Nervenzellen übermitteln diese Information ans Gehirn.

2/ Koriander 

Frischer Koriander ist keimtötend und harntreibend und eine Vitamin K-Quelle (notwendig zur Blutgerinnung und Knochenbildung. Achtung: nicht zu viel davon konsumieren, wenn mit Sie Blutgerinnungshemmer behandelt werden.).  Dank verschiedener Komponenten hat Koriander antioxydische Eigenschaften, die hauptsächlich als Phenolsäure vorkommen, aber auch als Flavonoid, als Coumarin und Terpenoid. Die beiden Letztgenannten haben außer antioxydischer eine verdauungsfördernde Wirkung, die Blähungen und zu langsame Verdauung bekämpft. Sein Geschmack ist eigenartig:  entweder mag man ihn sehr oder man verabscheut ihn! Koriander gehört zur asiatischen Küche, und man nennt ihn übrigens auch „chinesische Petersilie“.

3/ Petersilie

Petersilie, ob glatt oder kraus, ist ein unerwartet anregendes Kraut: es hilft gegen Leistungsabbau, gegen Müdigkeit. Nichts ist so wertvoll wie Petersilie, eine aromatische Pflanze, reich an Eisen, Beta-Karotin, antioxydisch  schützt sie die Körperzellen und enthält viel Vitamin C, das Kraftvitamin. Petersilie ist harntreibend, wirkt regulierend auf den Monatszyklus. Petersiliensaft hilft gegen Nierensteine.

4/ Basilikum

Es gibt es in vielen Varianten: Thai-Basilikum, grünes Basilikum, purpurfarbenes Basilikum, Zitronen-Basilikum, Zimt-Basilikum und vieles mehr. Das ist das Sommergewürz schlechthin und eines der empfindlichsten, es oxydiert schnell in geschnittenem Zustand. Basilikum hat carminative Eigenschaften (löst Blähungen, verhindert das Entstehen  von neuen, ideal für Menschen mit Neigung zum Blähbauch) und wirkt harntreibend. Es hilft bei Verdauungsstörungen, verbessert die Blutzirkulation und ist entzündungshemmend. Basilikum ist eine der reichsten Pflanzen an Magnesium, was zur Beruhigung des Nervensystems beiträgt. Am besten frisch und nicht getrocknet verwenden. Ein Tipp: Basilikum, Koriander, Minze und Petersilie passen hervorragend zu Obstsatat!

5/ Rosmarin

Sein Duft versetzt uns sofort ins Mediterrane mit seinen ariden Hügeln, dem blauen Meer, den weit ins Land reichenden Buchten und den milden Sommerabenden. Rosmarin ist wie gemacht für die Leber, er regt die Gallensekretion an und macht schwere Mahlzeiten besser verdaulich. Er ist darüber hinaus antiseptisch und macht die Atemwege frei. Er wird bei zahlreichen heilpraktischen Leberkuren angewendet.

Sie können gar nicht genug aromatische Kräuter in Ihr Essen  streuen!