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Jedem Alter sein Wehwehchen
Jedem Alter seine Ernährung
Jedem Alter seine Lebensweise

Am 1. Januar 2017 waren 16,9 Millionen Franzosen über 60 Jahre alt, das entspricht einem Satz von 25% der Gesamtbevölkerung oder dem Verhältnis 1:4. Dieser Anteil der Bevölkerung, den man als „Senioren“ bezeichnen könnte, besteht mehrheitlich aus Frauen  (56% gegenüber 44% Männer). Das erklärt sich durch eine Lebenserwartung bei der Geburt für Mädchen von 85 Jahren und 78,9 Jahre für Jungen.

Dieser Anstieg der Lebenserwartung im 20. Jahrhundert hat verschiedene Gründe: Verbesserung der hygienischen Bedingungen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der  sozialen Gesetzgebung und des Komforts, der wiederum zur Verbesserung der Lebensbedingungen führte; der Rückgang der Kindersterblichkeit und der technische Fortschritt in der allopathischen Medizin.

Aber Achtung, „Lebenserwartung bei der Geburt“ bedeutet noch lange nicht „Lebenserwartung in guter Gesundheit“, das ist ein anderes Kriterium. Sicher, wir leben immer länger, aber nicht unbedingt bei guter Gesundheit. Die meisten „Senioren“ – dieser Begriff  wird später noch definiert – haben bei Eintritt in die Rente Gesundheitsprobleme und können diesen neuen Lebensabschnitt, der sie erwartet, nicht so recht genießen. 

Was ist ein „Senior“?

„Senior“ ist ein lateinisches Wort und bedeutet „älter“. Eigentlich gibt es keine präzise Definierung, der Begriff „Senior“ wird in der Umgangssprache gebraucht und umfasst ein weites Spektrum und wird oft auch zu Unrecht benutzt. Sicher, die Definition ist ans Alter gebunden, wie es die Etymologie bedeutet, aber ab wann sind wir „Senioren“? In der Arbeitswelt wird der Begriff ab etwa 50 Jahren gebraucht. Im Sport hingegen sind die Senioren viel jünger, bei manchen Sportarten ist ab 35 davon die Rede! Im Gesundheitswesen, der Weltorganisation der Gesundheit (OMS) und bei den Vereinten Nationen werden statistisch alle Personen ab 60 Jahren entsprechend definiert. 

Welche Verbindung besteht zwischen Langlebigkeit und Lebensweise?

Langlebigkeit wird durch die Lebensdauer charakterisiert. Wissenschaftler haben Studien geführt über beschränkte, geographische Zonen weltweit und über Gesellschaften mit besonders hoher Lebensdauer. Sie haben vor Ort die Bevölkerung sowie ihren Lebensstil analysiert, um charakteristische Übereinstimmungen herauszuarbeiten und so das Geheimnis dieser hohen Lebenserwartung zu lüften.

Besonders zu erwähnen ist Dan Buettner und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter, die, unterstützt von National Geographic, mehrere Übereinstimmungen unter diesen fünf Bevölkerungsgruppen und geographischen Zonen untersucht haben: auf der italienischen Insel Sardinien die Region Bargagia, die hauptsächlich von Schäfern bewohnt wird; Loma Linda in Kalifornien, wo eine Gruppe der Sekte „Adventisten des siebten Tages“ lebt; die Berge Costa Ricas auf der Halbinsel Nicoya; Okinawa in Japan und schließlich die griechische Insel Ikaria.

Hier nun die Übereinstimmungen der Lebensweise dieser fünf Bevölkerungsgruppen:

. Maßvolle, tägliche physische Aktivität, lebenslang;

. Soziales Engagement, wobei alle Altersgruppen aktiv und in die Gemeinschaft  integriert sind;

. Die Familie steht an erster Stelle;

. Der Glaube in spiritueller Form und das dazugehörige Engagement;

. Zeit zum Ausruhen, damit kein Stress entsteht;

. Reflexionen über den Sinn des Lebens;

. „Halbvegetarische Ernährung“ vor allem auf Pflanzenbasis, mit natürlichen Nahrungsmitteln, unbearbeitet, wenig oder gar kein Fleisch und täglich Nüsse;

. Karge Mahlzeiten, die Regel heißt „80%“: „ nur 80% davon essen, was man essen könnte“;

. Geringer Alkoholkonsum;

Diese Dinge sind es, die bis ins hohe Alter bei guter Gesundheit leben lassen. Das spricht schließlich für gesunden Menschenverstand!

Ist es normal, zu altern?

Ja, es ist völlig normal, zu altern! Nichts ist beständig im Leben, alles ist nur ein Moment. Jeden Moment sterben Zellen in unserem Körper ab und andere entstehen. Das sogenannte „normale Altern“ geht Hand in Hand mit einer Verminderung funktioneller Fähigkeiten des Organismus, wie zum Beispiel: metabolische Verlangsamung, verminderte Fähigkeit des Organismus, sich Stresssituationen anzupassen, geringeres Schlafbedürfnis und Schlafstörungen, vermindertes Durstgefühl durch geringere Sensibilität der Osmorezeptoren, Appetitverlust, Verringerung der Verdauungsenzyme im Speichel und im Bereich des Magens. Das wiederum führt zu Verdauungsproblemen, eine Verminderung von Peristaltik in den Verdauungsorganen führt zu schlechterem Transit und somit zu Verstopfung; geringere Mineralstoffdichte in den Knochen, schlechtere Durchblutung der Leber, was zu Fettansammlungen führt, schlechte Verarbeitung von Medikamenten und schlechte Entschlackung im Ganzen.

Das Problem ist nicht das Altern selbst, sondern die Beschleunigung des Alterungsprozesses!

Wie kann man das Altern verlangsamen?       

Die Ernährung ist eines der Schlüsselelemente für einen besseren Alterungsprozess. Einer Studie zufolge, die im September 2017, ist schlechte Ernährung für einen von fünf Todesfällen verantwortlich. Das hört sich verrückt an, ist aber wahr! (Studie koordiniert vom Institut für Gesundheitsentwicklung der Universität Washington in Seattle (IHME), unter der Leitung von Dr. Christopher Murray und in 196 Ländern und Territorialgebieten durchgeführt.) 

Die Ernährung hat also eine entscheidende Wirkung auf die Gesundheit eines jeden.

Eines der größten Irrtümer unserer modernen Gesellschaft ist, dass wir zu viel Gekochtes essen. Indem wir unserem Körper lebende Nahrungsmittel zuführen, die vitamin- und mineralreich sind, die Enzyme und antioxydische Stoffe beinhalten, ermöglichen wir unserem Körper, seine eigenen Energiereserven intakt zu halten und sie nicht für die Verdauung zu verschwenden. Rohe Lebensmittel enthalten eine Menge Vitalstoffe, das heißt, sie besitzen nicht-materielle Energie, und das ist die Lebensenergie, die wir brauchen. Der Körper ist sehr empfänglich für dieses vitale Element, das seine eigene vitale Ladung erhöht. Wie ein Auto braucht der Mensch „Treibstoff“, eine sogenannte materielle Energie, die sich im Makro-Bereich (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß)  und im Mikro-Bereich (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) in den Nährstoffen befindet, sowie eine „Batterie“, eine sogenannte nicht-materielle Energie, die sich in allen rohen Lebensmitteln befindet und somit lebendig ist. Unter angemessenen Bedingungen entsteht aus einem Samenkorn, das Sie in die Erde gesteckt haben, eine Pflanze. Kochen Sie den Samen mal, bevor sie ihn einpflanzen! Ich bezweifele sehr, dass daraus eine Pflanze wächst!

Die Wohltaten von Rohkost (bei einfacher, ausgeglichener Ernährung durch unbearbeitete Kost, zu 80% pflanzlich) sind nicht von der Hand zu weisen und vielfältig durch z.B.:

. Zufuhr von Enzymen, die die Verdauung fördern;

. Bessere Darmpassage, weniger oder gar keine Verstopfung;

. Anreicherung von lebenswichtigem Wasser, das den Verlust von induziertem Wasser durch den Alterungsprozess ausgleicht; das führt zu faltenarmer Haut und einem Pfirsichteint!

. Nährstoffreich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die einen Großteil des Stoffwechsel des Organismus ausmachen;

. Eine Grundernährung wirkt gegen altersbedingte Dehydratation und Übersäuerung;

. Eine Ernährung reich an Antioxydanten hilft oxydativen Stress abzubauen und somit vorzeitige Alterungserscheinungen;

. Größerer Energievorrat durch geringeren Energieverbrauch zur Verdauung und gesteigerte Aufnahme von Mikro-Nährstoffen;

. Stärkung des Immunsystems, um seinen Abbau zu verhindern;

. Verbesserung der emotionalen Stabilität und der mentalen Fähigkeiten. Tatsächlich verliert das Gehirn 5 bis 10% seines Gewichts zwischen 20 und 90 Jahren. Und das geht einher mit anderen Veränderungen der Physiologie des Hirns wie eine Minderung der geistigen Fähigkeiten.

Die Ernährung ist ein Eckpfeiler der Gesundheit, aber es ist nicht der einzige. Eine Ernährungsumstellung muss täglich von einer gemäßigten körperlichen Aktivität begleitet werden, von Ruhezeiten, von Schlafperioden, die die Reinigung und Erneuerung von Zellen begünstigen, von schönen Momenten mit der Familie und mit Freunden, alles Dinge, die dem Leben einen Sinn geben.

In jedem Alter kann man beginnen, auf  Rohkost umzusteigen und seine Gewohnheiten zu  ändern. Nach der Geburt, mit 15, mit 30, mit 50, mit 70 Jahren oder mehr. Je früher man damit anfängt, desto besser ist es. Jetzt sind Sie an der Reihe!

[1] Femmes et hommes, l’égalité en question“ – Insee Références – Edition 2017 ( Aufsatz erschienen am 7.März 2017 und kann heruntergeladn werden

Hier: https//www.insee.fr/fr/statistiques/2586491?sommaire=2586548&q=s%C3%A9nior

 

Marie-Solange Raymond ist Künstlerin, Zahnärztin und Kieferchirurgin. Da ihre Erfahrung sie gelehrt hat, dass sein Körper von Natur aus gesund ist, stellt sie viele Dinge in Frage, die sie während ihrer medizinischen Ausbildung gelernt hat. Seit mehreren Jahren hat sie die ganzheitliche Medizin für sich entdeckt, welche sie nicht nur praktiziert, sondern auch unterrichtet.

Können Sie uns etwas über Ihre Forschungsarbeiten zur Dentition, also zum Durchbruch der Zähne, berichten? Wie kam es zu diesen Arbeiten, Marie-Solange?

Ich bin da von zwei Erfahrungen ganz stark beeinflusst worden. Als ich mit 18 Jahren mein Medizinstudium beginnen wollte, habe ich mir die Augen so stark verbrannt, dass nicht sicher war, ob ich noch einmal würde sehen können. Ganz spontan habe ich mich damals dazu entschlossen, rohes Obst zu essen und zu fasten. Dann wurde ich wieder gesund und hatte mein Augenlicht wieder. Im Jahr 1974 las ich dann das Werk Au nom de tous les miens von Martin Gray. Martin Gray war Überlebender eines Konzentrationslagers. Als er mit seiner Frau in den Vereinigten Staaten lebte, ließ sich diese in einer Klinik behandeln, weil sie keine Kinder bekommen konnte. In dieser Klinik aß sie rohes Obst und Gemüse, also lebendige Nahrung. Die Grays bekamen dann vier Kinder, welche aufgrund ihrer lebendigen Ernährung nie krank waren. Während meines letzten Studienjahres in Zahnmedizin war ich dann mit meinem ersten Kind schwanger, dem ich ohne Schmerzen und voller Freude das Leben schenken konnte. Und dies obwohl ich damals über Ernährung rein gar nichts wusste! Diese beiden Erfahrungen haben meine Vorstellung von Gesundheit nachhaltig geprägt.

Bei den Erwachsenen haben 70 % noch ein kindliches Schluckmuster und daher eine Mundatmung, die Stress erzeugt.

Nachdem ich drei Jahre als Zahnärztin und Kieferchirurgin gearbeitet hatte, habe ich mich in Frage gestellt, um eine Medizin zu finden, die Sinn macht und für Gesundheit steht. Dabei hatte ich einige parallele Ausbildungen hinter mir (Sophrologie, Homöopathie, Posturologie…). Ich hatte damals eine Patientin, der man vorgeschlagen hatte, sich die vier vorderen Backenzähne ziehen zu lassen, um für die anderen Zähne Platz zu schaffen. Ich habe dies abgelehnt und kam so zur Funktionskieferorthopädie. Dabei begann ich zunächst damit, die Arbeit von Soulet-Besombes, dem Erfinder des Schienenaktivators, und den Ansatz der neuro-okklusalen Rehabilitation nach Planas miteinander zu kombinieren. So habe ich eine Technik entwickelt, bei der es um Körperarbeit, Atemübungen und Zungenstellung geht. Sehen kann man diese Technik in meinen Videos. Die Übungen zeigen, wie der Körper funktioniert. Die komplette Struktur des Körpers basiert auf dem Schlucken. Pro Tag schlucken wir zwischen 1 500 und 2 000 mal. Beim Schlucken wird das gesamte Nerven- und Hormonsystem sowie die komplette Muskulatur aktiviert. Schlucken erzeugt Endorphine, die entspannen, und stimuliert Körper und Geist. Leider haben heutzutage 70 % der Erwachsenen ein kindliches Schluckmuster und damit eine Mundatmung, die Stress erzeugt…

Zu welchen Folgen kommt es, wenn der Mund nicht in einem optimalen Zustand ist, und welche Ursachen hat das?

Die Gründe hierfür liegen zu einem großen Teil in unserer frühen Kindheit. Damit sich ein Baby optimal entwickelt, muss es gestillt, getragen und berührt werden. Stillen wirkt sich außerdem auf das Schlucken aus. Für den Menschen ist Lust ein Grundbedürfnis. Sie sichert sein Überleben und strukturiert seine Psyche. Ein Schnuller jedoch trennt Bedürfnis und Lust und führt zu einer Umstrukturierung. Häufige Folge sind die Lust auf Süßes sowie Abhängigkeiten. Dem Kind wird mit einem Schnuller auch die Botschaft vermittelt, dass man seine Bedürfnisse nicht achtet und es ruhigstellen will. Ein Schnuller verhindert außerdem, dass die Zunge ihre richtige Stellung findet. Wenn im Alter von 30 Monaten alle Milchzähne durchgebrochen sind, ändert die Zunge ihre Stellung. Sie liegt jetzt nicht mehr vorne, sondern in der Mitte des Gaumens, so dass sich das kindliche in ein erwachsenes Schluckmuster wandelt, was den Mund strukturiert und zu einem Gleichgewicht des Körpers führt. 

Die verschiedenen Phasen des Laufenlernens wiederum führen übrigens zur Reifung des zentralen Nervensystems sowie zum Erwerb von Sprache und Denken. Wird das Kind in seiner Fortbewegung gestört, weil es sich z. B. in einem Laufstall befindet, hat dies Auswirkungen.

Für den Erwerb von Sprache und Denken, die Reifung des Nervensystems und ein gutes Schluckverhalten sind die ersten sechs Lebensmonate entscheidend.

Wenn im Alter von 30 Monaten alle Zähne da sind, ziehen sich die vorderen Nervenfasern des Gaumens zurück, um den Würgereiz zu gewährleisten. Dies führt normalerweise dazu, dass die Zunge nicht mehr vorne, sondern mitten im Gaumen liegt und sich das kindliche Schluckmuster zu einem erwachsenen Schluckmuster entwickelt. Dies wiederum ermöglicht Knochenwachstum, Entwicklung der Mundhöhle und Stimmbildung. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, suchen sich die Zähne den richtigen Platz und garantieren auch eine richtige Körperhaltung. 

Sollten einzelne Faktoren in irgendeiner Art und Weise nicht erfüllt sein, befindet sich die Temporo-Unterkieferartikulation, die auch für die Haltung des Körpers verantwortlich ist, nicht an der richtigen Stelle. Ist auch die Atmung nicht am richtigen Platz, entwickeln sich die Lungen nicht genügend und die Körperhaltung ist unausgewogen. So kommt es zu Personen, die mit einer Lungenunterfunktion leben und das ganze Gewicht ihrer Familiengeschichte tragen (zwischen den Zähnen und unserer ganz persönlichen sowie der Geschichte unserer Familie besteht ein ganz enger Zusammenhang; ich schreibe gerade ein Buch zu dem Thema). 

Für das Gleichgewicht unseres Körpers ist der Mund außerordentlich wichtig

Ein erwachsenes Schluckmuster, eine Nasenatmung, Stimmbildung und Kauen ermöglichen ein ausgewogenes Knochenwachstum sowie eine korrekte Zahnstellung. Wenn man in der Kieferorthopädie Zähne dazu zwingt, sich aneinanderzureihen, verändert man das Knochengleichgewicht im Körper und erzeugt beispielsweise Rückenprobleme. Mit dem Schienenaktivator von Soulet-Besombes gelingt es der Zunge dagegen, sich in die richtige Stellung zu bringen, was ein erwachsenes Schluckmuster und eine Nasenatmung erleichtert. Gleichzeitig beeinflusst dies auch die Zahnstellung. Man beobachtet außerdem einen besseren Schlaf sowie das Verschwinden von Phänomenen, wie Schnarchen, Schlafapnoe und Bruxismus (Zähneknirschen). Kinder sind anwesender und ruhiger. Mir wurde klar, dass der Mund für das Gleichgewicht unseres Körpers außerordentlich wichtig ist. Und zwar für Körper und Geist. 

Schienenaktivator von Soulet-Besombes

Spielt die Ernährung auch eine Rolle?

Ja! Arbeiten der Stiftung Weston A. Price haben gezeigt, dass Naturvölker ein funktionelles und ausgewogenes Gebiss sowie in Bezug auf Karies eine natürliche Immunität haben. Innerhalb der gleichen Generation hat sich dies jedoch mit raffinierten Lebensmitteln, darunter Zucker, verändert. Die Knochenstruktur ändert sich durch den Genuss von raffinierter Nahrung sofort.

Dazu muss man wissen, das Zucker eine der Hauptdrogen ist. Kokainabhängige Ratten lassen Kokain in Tierversuchen stehen, wenn man ihnen Zucker anbietet. Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die Ernährung auf Zucker basiert. Dies ist sogar im Biobereich so. Selbst in Dosen mit Erbsen und Karotten ist Zucker…

Wenn man mal von chemischen Giften absieht, sollte man auf folgende vier Punkte achten:

Zucker

Gluten. Gluten sollte man meiden, da Gluten eine Art Kleber erzeugt, der die korrekte Aufnahme der Lebensmittel verhindert und es durch ihn zu einem Film kommt, der die Darmbarriere zerstört und neuropsychologische Funktionen stört.

Gekochtes. Wenn man gekochte Lebensmittel isst, kommt es zu einer Verdauungsleukozytose, d. h. nach der Nahrungsaufnahme nimmt die Zahl der weißen Blutkörperchen zu. Wie Dr. Kouchakoff nachgewiesen hat, reagiert der Körper wie bei einem Infekt. Man kann sich daher fragen, ob wir unseren Verbrauch an gekochter Nahrung nicht zugunsten von Rohkost einschränken sollten. Man sollte die Menge an gekochter Nahrung zumindest reduzieren und zu Beginn und während einer Mahlzeit Rohkost essen. Dies würde die schädliche Wirkung gekochter Lebensmittel auf unseren Körper vermindern.

Pasteurisiertes. In den 40er-Jahren hat Dr. Pottinger in einem Versuch drei verschiedenen Gruppen von Katzen rohes Fleisch und Lebertran gegeben. Gleichzeitig bekam die erste Gruppe rohe Milch, die zweite Gruppe pasteurisierte Milch und die dritte Gruppe Kondensmilch. Bei Gruppe Nr. 2 wurde bereits die erste Generation krank. Außerdem zeigten die Katzen Probleme in ihrem Sozialverhalten. Die dritte Gruppe wiederum dezimierte sich.

Dies gilt nicht nur für Milch. Wer Milch trinkt, sollte dies nur in Maßen tun. Die Pasteurisierung richtet Schaden an. Durch die extreme Erhitzung wird die Zellstruktur der Lebensmittel nämlich verändert, so dass der Organismus sie nicht erkennt. Problem ist dies insbesondere auch bei Obstsäften und pasteurisiertem Gemüse. Sämtliche Süßgetränke sind giftig!  Laut einer im Januar 2015 von Harvard durchgeführten Studie gibt es aufgrund des Verbrauchs von Süßgetränken (im Handel erhältliche Fruchtsäfte inbegriffen) pro Jahr 200 000 Todesfälle. 

Folglich geht es darum, unsere Art der Ernährung zu überdenken und auf Obst, Gemüse und Lebensmittel zu setzen, die so wenig wie möglich verarbeitet sind. Wenn man Tierprodukte isst, sollte man dies in Form von Carpaccio mit Zitrone oder noch besser mit Kokosmilch (oder auch getrockneter bzw. frischer Kokosnuss) tun…

Wichtig scheint mir außerdem, in seine Ernährung Wildkräuter zu integrieren. Äcker sind nämlich dermaßen degeneriert, dass sie Lebensmittel produzieren, die demineralisiert sind…

Indem man beim Kind für die Entstehung eines Gleichgewicht von Kiefer, Zähnen und Muskeln sorgt oder dieses beim Erwachsenen wiederherstellt, können wir uns unseren Mund wieder zu eigen machen und unser Leben voller Freude in einem Körper leben, der es uns erlaubt, uns voller Begeisterung auf den jeweiligen Augenblick zu konzentrieren.

Rezepte

Lassen Sie sich von diesem veganen Käsekuchen mit Erdbeeren, einer süßen  Leckerei, verführen, die verschiedene Nusssorten integriert.

Mit diesem Pizzarezept tauchen Sie in eine ganz neue Pizzawelt ein… 

Ein schmackhaftes, farbenfrohes und glutenfreiesTaboulé-Rezept mit Brokkoli und Stangensellerie, das Sie unbedingt mal ausprobieren sollten!