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Die Weihnachtszeit naht und traditionell backen wir im Advent Weihnachtsplätzchen. Eigentlich ist ja das besondere an der Weihnachtsbäckerei der Duft, der vom Backofen aus durch die ganze Wohnung zieht. Aber man kann ja auch mal etwas neues ausprobieren.

Diese Kekse sind auch bei Glutenunverträglichkeit geeignet, denn sie enthalten kein Dinkel- oder Weizenmehl. In diesem Rezept wurden Cashewkerne, Mandeln und Haselnüsse verarbeitet, es ist aber auch möglich die Kekse mit anderen Nüsse, wie z.B. Wal- oder Paranüssen herzustellen. Ganz fein werden sie mit Macadamias.

Für die Herstellung der veganen Rohkostkekse ist ein Blender ganz hilfreich, denn damit kann man die Zutaten sehr gut zerkleinern und auch gleichzeitig miteinander mischen. Außerdem ist ein Dörrgerät von Vorteil. Es ist zwar auch möglich, die Kekse auf der Heizung oder im Backofen zu trocknen, aber ein Dörrgerät ist doch um einiges komfortabler.

Zutaten:

1 Tasse fein gemahlene Cashewkerne

1 Tasse fein gemahlene Mandeln (wenn man hellen Teig haben möchte, die Mandeln vorher schälen)

1/2 Tasse Kokosmehl

3 EL Ahornsirup, Agavensirug, Apfeldicksaft oder Dattelpaste

4 TL Rumrosinen (wer keinen Alkohol in den Keksen haben möchte, kann die Rosinen auch über Nacht in Apfel- oder Orangensaft einweichen)

2 EL gehackte Hasenüsse

etwas Wasser

Vanille, Zimt, evt. abgeriebene Orangenschale (für die weihnachtliche Note können auch noch Kardamom und Sternanis hinzugefügt werden)

1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Cashewkerne und Mandeln im Blender zerkleinern. Das Kokosmehl und die Gewürze hinzufügen und soviel Wasser hinzugeben, dass es einen festen Teig ergibt. Anschließend die Haselnüsse und Rosinen in den Teig kneten.

Es ist auch möglich, Schokokekse zu machen, dann einfach einen EL rohes Kakaopulver hinzugeben, dann muss aber eventuell noch etwas Süßungsmittel hinzu.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kekse zu trocknen: Man kann sie auf Backpapier auf die Heizung legen, oder man lässt sie im Backofen, bei geöffneter Backofentür bei kleinster Hitze über Nacht trocknen. Die einfachste Variante ist natürlich der Dörrapparat.

Guten Appetit!

Ursula Podeswa, Publizistin


Muskeln kräftigt man durch verschiedene körperliche Aktivitäten.

Gleich zu Anfang dieses Artikels möchte ich betonen, dass sich der Körper selbst um die Aufrechterhaltung der Muskeln im ganzen Körper kümmert, so wir ihm dafür geben, was er braucht: Bewegung und eine ausgewogene, geeignete Ernährung.

Unterschieden werden sollte hier zunächst zwischen Sport und körperlicher Aktivität.

 Sport und körperliche Aktivität

Unter körperlicher Aktivität versteht man jede Art von Bewegung, die man im Laufe eines Tages leistet und bei der man mehr Energie verbraucht als im Ruhezustand. Dazu zählt jede zu einer Erhöhung des Energiebedarfs führende Bewegung der Skelettmuskulatur.

Sport dagegen treibt man mehr oder weniger organisiert in einem festgelegten Rahmen, nach bestimmten Regeln und oft auch innerhalb eines Systems, das auf Wettbewerb abzielt. Im Sport gilt es, Ziele zu erreichen, sich an ein Programm zu halten, wie z. B.: Ich gehe dreimal pro Woche für jeweils zwei Stunden zum Muskelaufbau ins Fitnessstudio. Wer Sport treibt, hört nicht wirklich auf seinen Körper, sondern eher auf seinen Geist und auf das zu erreichende Ziel.

Wir nehmen uns z. B. vor, 50 Liegestützen zu machen. Wenn wir dann nach 10 unsere Muskeln sowie eine große Wärme spüren, machen wir trotzdem weiter, um unser Ziel einzuhalten. Manchmal sendet uns der Körper kleine Signale, die uns aufgrund von Mikroläsionen in der Muskulatur zum Aufhören bringen sollen, aber wir machen trotzdem, was wir entschieden haben.

Sport kann negative Folgen haben, wenn man ihn unter schlechten Bedingungen ausübt oder sich zu sauer ernährt. Im Hinblick auf die Gesundheit ist Bewegung wichtig, nicht jedoch unbedingt eine sportliche Aktivität mit ihren Zwängen und Regeln.

Sport wird von unserem Geist beeinflusst. Körperliche Bewegung hört mehr auf unsere realen Bedürfnisse. Es soll jedoch nicht darum gehen, jegliche sportliche Aktivität schlecht zu reden.

Vielmehr sollte man jeden Moment seines Lebens dafür benutzen, um sich zu bewegen. Hierzu zählen auch Reparatur- oder Gartenarbeiten.

Unser Körper benötigt eine einfache, gemäßigte körperliche Aktivität sowie bisweilen zur Stärkung eine etwas intensivere Bewegung.

Wer sich zu viel und unter schlechten Bedingungen bewegt, riskiert riskiert schwere Folgen für seine Gesundheit.

 

Bewegung tut dem Organismus gut

Mit körperlicher Aktivität bringen wir Herz-Kreislauf- und Atmungssystem in Schwung, kräftigen und stärken wir unsere Muskeln und tun wir etwas für unsere Gelenke. Gleichzeitig entwickeln wir unsere körperlichen Fähigkeiten (Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer usw.).

Bewegung reguliert ferner tendenziell den Blutzucker und bremst bei Menschen, die von Diabetes betroffen sind, die Insulinresistenz.

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich in jeder Hinsicht besser: körperlich, seelisch und gesellschaftlich. Eine körperliche Aktivität kann sich schon bald zu einer wahren Freude entwickeln, Stress reduzieren und den Kopf leer machen.

Menschen, die aktiv sind, sind sich ihrer Fähigkeiten bewusster und haben mehr Selbstvertrauen. Eine körperliche Aktivität erlaubt es einem, mit der Isolation zu brechen, andere Menschen zu treffen, sich zu motivieren und sich auf jeder Ebene um seine Bedürfnisse zu kümmern (Ernährung, Ruhe, Entspannung usw.).

 Wir sehen also, dass unser Körper und unsere Muskeln körperliche Aktivität benötigen, um sich zu stärken und zu kräftigen.

Wie unser ganzer Körper brauchen auch unsere Muskeln weitere lebenswichtige Dinge, wie z. B. saubere Luft, eine gute Atmung, Ernährung und Verdauung, ausreichend Ruhe, eine gesunde Umgebung, Sonne, reines Wasser, Entspannung, Massagen etc.

Wenn wir all diese Faktoren berücksichtigen, erlauben wir es unserem Körper Muskeln zu erhalten und zu kräftigen.

Ist dies nicht der Fall, bauen unsere Muskeln ab, kommt es zu Mikroläsionen, Rachitis usw. und uns fehlt es v. a. an Energie, um unsere Muskeln anzuspannen, was normalerweise unsere Stärke ausmacht. Stark zu sein hat mit dicken Muskeln nichts zu tun. Stärke hängt von Energie und Nerven der einzelnen Person ab.

Schaden wir unseren Muskeln durch unsere Aktivitäten oder durch unsere Art zu leben, müssen wir sie wiederaufbauen und reparieren.

Hierzu gilt es folgende Punkte einzuhalten:

1) Für gutes „Baumaterial“ sorgen (Ernährung).

2) Lebensmittel gut verdauen und assimilieren (Nervenstärke, Verdauung, starke Verdauungsorgane).

3) Sie korrekt benutzen und sie auf den Weg zur „Baustelle“ bringen (Nervenkraft, leistungsstarkes Lymphsystem).

Punkt 3 ist sehr wichtig. Wenn unsere Zellen sich nämlich in einem Gewebe voller Schlacken befinden, kommen die Nährstoffe, die wir absorbieren, verdauen und assimilieren, nicht bei der Zelle an (auch nicht bei den Muskelzellen).

 

Ernährung:

  • Beginnen sollten wir damit, unsere Verdauung zu respektieren, und nach dem Essen keiner körperlichen Aktivität nachgehen.
  • Viel bringt es außerdem, auf ausgeglichene Mahlzeiten zu setzen, bei denen sämtliche Lebensmittelklassen vertreten sind.
  • Empfehlenswert ist, auf so viel frische, lokal erzeugte und nicht weiterverarbeitete Bio-Lebensmittel wie möglich zu setzen. Ebenso sollte man regelmäßig frische Gemüsesäfte mit einem Esslöffel Gerstengraspulver trinken.
  • Essen sollte man ferner Trockenfrüchte (Feigen, Datteln, Rosinen, Goji-Beeren, weiße Brombeeren, Aprikosen, Bananen usw.) sowie Nüsse und Ölfrüchte (Walnüsse, Pekannüsse, Macadamia-Nüsse, Mandeln, Haselnüsse usw.).

 

Muskelruhe:

  • Für die Muskelregeneration sind im Allgemeinen für die „kleinen Muskeln“ (Trizeps, Bizeps usw.) 48 Stunden und für die „dickeren Muskeln“ (Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur) 72 Stunden nötig.
  • Viele Menschen (und v. a. Sportneulinge) wissen nicht, dass während des Sports auch das Nervensystem arbeitet und es immer wieder zu hohen Anforderungen durch das Gehirn kommt. Die nötigen, wiederholten Muskelkontraktionen werden nämlich durch das Gehirn erzeugt.
  • Die nervliche Erschöpfung verhält sich zunächst unauffällig und wird häufig zu spät bemerkt, nämlich dann, wenn sie bereits sehr ausgeprägt ist und man nicht mehr gegensteuern kann. Hier gilt es also, extrem wachsam zu sein! In der Regel braucht das Nervensystem 48 Stunden, um sich wieder aufzuladen.
  • Kommt es zu einem intensiven Training einer einzigen Muskelgruppe, kann es sein, dass die beteiligten Nerven 96 Stunden Erholung brauchen.

Katabolismus und Anabolismus

Katabolismus und Anabolismus sind Teile des Metabolismus, also des Stoffwechsels. Beide Prozesse bilden die Gesamtheit der chemischen Reaktionen, die es einem Lebewesen ermöglichen, am Leben zu bleiben.

– Der Anabolismus erlaubt es dem menschlichen Körper, sein Gewebe zu regenerieren. Er benutzt hierfür die Elemente, die wir ihm über die Nahrung zuführen, und verbraucht Energie.

– Beim Katabolismus handelt es sich um den umgekehrten Prozess. Er erlaubt es dem menschlichen Körper, komplexe Moleküle umzubauen, um so Energie zu gewinnen.

 

Während durch den Katabolismus Muskeln abgebaut und Proteine sowie Aminosäuren verbraucht werden, kommt es durch den Anabolismus zum Aufbau von Muskelgewebe. Muskelwachstum basiert auf einem Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus. Kommt es zu mehr Anabolismus als zu Katabolismus, bildet der Organismus Muskelgewebe. Dominiert dagegen der Katabolismus, werden Muskeln abgebaut.

Grob gesagt: KATABOLISMUS = AKTIVITÄT UND ABBAU, ANABOLISMUS = RUHE UND WIEDERAUFBAU.

Damit der Körper sich, nachdem er durch Sport stark beansprucht wurde, regenerieren kann, benötigt er Ruhe.

Sie sollten also unbedingt darauf achten, Ruhetage einzubauen. Ruhetage helfen Ihnen, Verletzungen zu vermeiden und während des Sports in einer optimalen Verfassung zu sein. Ihre Ziele erreichen Sie so schneller und besser!

 

Intervallfasten (auch Intermittierendes Essen, Kurzzeitfasten) hilft Ihnen dabei, Ihre Muskeln aufrechtzuerhalten, sie zu stärken und aufzubauen. Mehr hierzu würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber vielleicht möchten Sie ja selbst dazu weitere Recherchen im Netz anstellen? Ansonsten veröffentlichen wir dazu demnächst auch vielleicht noch einen eigenen Beitrag.

 

Zum Schluss möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass Pflanzenmischungen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln diesen Prozess in Verbindung mit einer veränderten Lebensweise unterstützen können. Demnächst bieten wir auf Vitalbio auch Pflanzenmischungen für das Hormonsystem an, mit denen es gelingt, mit Maca und Burzeldorn die Produktion von Testosteron und Wachstumshormonen anzukurbeln. Muira Puama (Potenzholz) und Hafer fördern außerdem die Produktion von Kortikosteroiden.

 

Kümmern Sie sich gut um Ihre Muskeln!

Liebe Grüße

Eatman – Anhänger der Permakultur und Lebensberater

Viele von uns stellen sich folgende Fragen: Wie schafft man es, jeden Tag Rohkost zu essen? Welche Techniken sollte man beherrschen? Welche Küchenutensilien benötigt man?

Wer sich gesünder ernähren möchte und sicher sein will, dass es mit der Ernährungsumstellung klappt, sollte dies schrittweise tun, um seinen Körper nicht zu überfordern. Den Mont Blanc oder den Kilimandscharo erklimmt man ja schließlich auch nicht ohne Vorbereitung! Mit der Ernährung verhält es sich ganz genauso. Eine Ernährung, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt, finden Sie nicht von heute auf morgen. Sie sollten daher langsam vorgehen.

„Große Veränderungen macht man mit kleinen Schritten. Dein Bauwerk wird immer größer, wenn du jeden Tag einen Stein hinzufügst und es nie aufgibst. Kämpfe gegen Zweifel und Faulheit. Übe dich in beständiger Wachsamkeit. Beobachte, verstehe und liebe.“ Dugpa Rimpoché

Schritt 1: Misten Sie Ihre Küchenschränke aus!

> Leeren Sie Ihre Küchenschränke und Ihren Kühlschrank. Trennen Sie sich von Nudeln, von Frühstückszerealien mit Zuckerzusatz, von weißem Zucker, von Keksen, Zwieback, Toastbrot, von Chips, Ketchup, Mayonnaise und anderen industriell hergestellten Produkten.

> Füllen Sie Ihre Vorratskammer mit neuen Grundnahrungsmitteln (möglichst in Bio-Qualität) auf:

Pürees aus Ölsaaten, wie Mandeln, Erdnüsse, Cashewnüsse, Sesam (Tahini);

Ölsaaten in hermetisch verschlossenen Behältnissen (z. B. aus Glas): Paranüsse, Cashewnüsse, Walnüsse usw.;

Trockenobst (ebenfalls in hermetisch verschlossenen Behältern): Datteln, Rosinen, Feigen, Cranberries, Mangos, Tomaten usw.;

verschiedene Körner: Leinsamen, Hanf-, Chiasamen, Sonnenblumenkörner, Kürbiskerne usw.;

Samen zum Keimen: Alfalfa, Bockshornklee, schwarzer Rettich, Buchweizen, rote oder grüne Linsen;

Rohkostalgen: Nori, Dulse, Meersalat, Wakame, Spirulina, Agar-Agar usw.;

Produkte zum Salzen: unraffiniertes Meersalz, Tamarisoße, Miso (braun oder gelb);

native Bioöle aus erster Kaltpressung: Kokosöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Hanföl, Ölmischungen mit viel Omega 3 usw.;

Bio-Apfelessig;

in Salzlake eingelegte Essiggurken, Kapern, Oliven usw.;

lacto-fermentiertes Gemüse und Säfte;

Nährhefe;

Dijon-Senf;

Gewürze: Pfeffer, Paprika, milden Cayenne-Pfeffer, Kurkuma, Cumin, Curry, Ras-el-hanout, Knoblauchpulver, Kräuter der Provence, Vanille usw.;

Süßmittel (fakultativ): Agavensirup, Kokosblütenzucker oder -sirup, Ahornsirup, Dattelpaste usw.

Bewahren Sie Ihre Produkte nach Kategorien auf und vergessen Sie nicht, Ihre Behältnisse zu beschriften, so Ihnen dies nützlich erscheint. In einer Küche, in der Nahrungsmittel mit System aufbewahrt werden, finden Sie sofort, was Sie suchen!

> Sehen Sie auch einen Ort vor, an dem Sie Ihr Obst und Gemüse aufbewahren:

Frisches Obst der Saison (Äpfel, Birnen, Bananen, Clementinen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Aprikosen, Melonen, Kakis usw.);

Blattsalate und anderes Blattgemüse der Saison (Kopfsalat, Spinat, Sauerampfer, Rucola, Feldsalat, Kresse usw.);

Gemüse der Saison (Sellerie, Zucchini, Kürbis, Blumenkohl, Tomaten, Paprika, Rüben, Radieschen, Süßkartoffeln, rote Beete, Salatgurken, grüne Bohnen usw.); natürliche Fette (Avocados, Oliven).

Bauen Sie sich dazu Holzregale oder lagern Sie Obst und Gemüse an einem trockenen, kühlen Ort in Kisten, so dass der Reifeprozess nicht beschleunigt wird.  Legen Sie Obst und Gemüse aus und schichten Sie es nicht aufeinander. Zu große Hitze oder Kälte kann zum Verfall von Frischwaren führen. Wer gesund leben will, sollte zu Hause ganz viel Obst und Gemüse haben. So vermeidet man, dass man bei einem kleinen Hunger zu ungesunden Alternativen greift.

Halten Sie für Ihre Kinder immer eine gut gefüllte Obstschale bereit, aus der sie sich etwas aussuchen können, wenn sie Hunger haben. Gewöhnen Sie sie so schon von klein auf daran, ihren Hunger mit gesunden Lebensmitteln zu stillen. Kinder lernen so einen gesunden Umgang mit ihrem Körper und werden außerdem selbstständiger.

> Kaufen Sie mindestens einmal in der Woche frische Ware nach.

> Wählen Sie dabei Bioprodukte der Saison, die nach Möglichkeit auch lokal erzeugt werden und nur wenig verpackt sind. Tragen Sie so auch zur Müllvermeidung bei.

> Bauen Sie in Ihren Wasserhahn einen Wasserfilter ein oder kaufen Sie nur wenig mineralisiertes Wasser (z. B. von Mont Roucous oder Montcalm). Qualitativ hochwertiges Wasser zu trinken ist nicht wegen der Mineralien, sondern v. a. deswegen wichtig, weil es den Organismus reinigt und entwässert. Je weniger Mineralien Wasser enthält, desto besser kann es Giftstoffe, Säuren und diverse andere Moleküle aus dem Körper leiten.

Schritt 2: Legen Sie sich die richtigen Küchenutensilien und -geräte zu!

Was Küchenutensilien und -geräte betrifft ist weniger mehr. Ein Schneidebrett, ein paar gute Messer, ein Sparschäler, ein paar Gabeln, kleine und große Löffel, ein paar Teller und Gläser sind ausreichend, um in ein Leben mit mehr Pflanzen- und Rohkost zu starten. Später kann man sich weitere Utensilien zulegen. Wozu benötigt man was?

Mit einem Kochmesser lassen sich Würfel sowie kleinere und größere Streifen schneiden.

Mit einem etwas kleineren Gemüsemesser kann man leicht Obst und Gemüse verarbeiten.

Unverzichtbar ist natürlich auch ein Schneidebrett. Schneidebretter sollten möglichst aus Holz und nicht aus Plastik sein.

Eine der ersten Anschaffungen sollte – meiner Meinung nach – ein Blender sein. Für die Rohkostküche ist ein Blender unbedingt nötig. Man kann damit Tag für Tag Soßen, Smoothies, Aufstriche, Käseersatz, Hummus, Eis, Suppen, Milchersatzgetränke u. v. m. herstellen.

Um den Blender zu leeren, benötigt man ferner einige Schaber aus Silikon. Mit diesen zerkratzt man sein Gerät nicht und verschwendet nichts.

Zum Herstellen von Milchersatzgetränken braucht man außerdem – zusätzlich zu einem Blender – einen Nussmilchbeutel.

Eine Zitruspresse.

Glasbehälter, in denen man Zutaten aufbewahren oder zum Keimen bringen kann.

Eine Küchenmaschine zum Hacken, Schneiden und Raspeln sowie zum Herstellen von Zubereitungen, die weniger flüssig sein sollen als die, die man mit einem Blender herstellen kann: Rohkostteige, Energiebälle, vegetarische Burger, Pastinaken- und Blumenkohlmehl, Mandelmus usw.

Mit einem Entsafter kann man Fruchtfleisch (also Fasern) von Saft trennen und so einen wunderbar frischen und sehr vitamin- und mineralstoffreichen Gemüsesaft erhalten. Dies ist inbesondere für diejenigen wichtig, deren Verdauungssystem recht empfindlich ist und die Probleme damit haben, zu viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Die Nährstoffe, die man über einen frischen Gemüsesaft aufnimmt, gehen außerdem direkt ins Blut über.

Sehr nützlich ist ferner ein Spiralschneider, mit dem es möglich ist, anstelle von herkömmlicher Pasta aus Getreide Tagliatelle und Spaghetti aus Gemüse herzustellen.

Mit einem Dörrgerät können Sie ferner Trockenobst (dazu zählen auch getrocknete Tomaten), aber auch ganze Gerichte herstellen: Pfannkuchen, Crackers, französische Crêpes, Wraps, Pizzateig, Obstkuchenteig, Quiches usw.

Sehr feine Obst- und Gemüsescheiben (Zucchini, rote Beete…) für Rohkostlasagne bzw. Rohkostravioli erhält man mit einem Gemüsehobel (Mandoline).

Planen Sie Ihre Küche so, dass sie so praktisch wie möglich ist. Ideal ist eine große Arbeitsfläche, auf der Blender, Küchenmaschine und Entsafter permanent einsatzbereit sind.

Schritt 3: Legen Sie sich, wenn möglich, einen Kompost zu.

Ein Kompost verwandelt Küchenabfälle in fruchtbare Erde, die Sie anschließend für Ihre Pflanzen als Dünger nutzen können, so Sie einen Gemüsegarten besitzen. Legen Sie sich einen Küchenkomposter zu (dank des Deckels kommt es zu keiner größeren Geruchentwicklung) und geben Sie den Inhalt alle 2 bis 3 Tage auf Ihren Kompost im Garten. Dieser sollte sich möglichst an einem schattigen Platz unter Bäumen befinden und einen direkten Kontakt mit dem Boden haben.

Noch ein letztes: Seien Sie flexibel und geduldig. Probieren Sie Dinge aus und seien Sie erfinderisch!