Die Frage, was für eine Art von Wasser man trinken sollte, ist heikel. In Bezug auf Wasser bleiben häufig viele offene Fragen übrig. Der Artikel hier informiert über destilliertes Wasser.

Die „Wasserfrage”

Medien, Werbung und auch unsere restliche Umgebung werden nicht müde zu betonen, dass es wichtig ist, genug zu trinken. Trinken heißt gleichzeitig auch ausspülen. Wie wir im weiteren Verlauf dieses Artikels noch sehen werden, ist dies mit dem falschen Wasser jedoch (oder auch mit Wasser, das wir zum falschen Zeitpunkt trinken) nicht möglich.

Zunächst jedoch ist es wichtig zu erwähnen, dass Wasser aus dem Wasserhahn äußerst problematisch sein kann. Der Begriff Trinkwasser ist auch nur ein juristischer Terminus, der betont, dass das entsprechende Wasser sich für den Verbrauch durch Menschen eignet, mehr jedoch nicht.

Wasser aus dem Wasserhahn ist jedoch immer belasteter. So steigt die Anzahl der Pestizide, die darin gefunden werden, unaufhörlich. Manche Gemeinden haben bereits Probleme, in Sachen Trinkwasser die Vorschriften einzuhalten. In Frankreich z. B. sind mehr als die Hälfte des Grundwassers sowie aller Flüsse mit Pestiziden belastet. Hinzu kommt, dass im Trinkwasser Rückstände von Medikamenten (Antidepressiva, Antibiotika, Hormone, Antikrebsmittel…) zu finden sind. Im Trinkwasser französischer Großstädte z. B. wurden Rückstände von etwa 3 000 Medikamenten gefunden und selbst in manchen Wasserflaschen, die man im Handel kaufen kann, sind Medikamentenrückstände nachweisbar!

Von Chlor, Aluminium und anderen Substanzen, die sich ebenfalls im Wasser aus dem Wasserhahn befinden können, haben wir dabei noch gar nicht gesprochen…

Zur Destillation von Wasser

Die Destillation von Wasser ahmt den natürlichen Prozess der Bildung von Regenwasser nach und arbeitet mit Verdampfung und Kondensation. Das Wasser wird erhitzt und in Dampf umgewandelt, wodurch es von nahezu sämtlichen Chemikalien, Verunreinigungen, Schwermetallen und anorganischen Mineralien befreit wird. Es ist anschließend außerdem komplett viren- und bakterienfrei. 

Nach der Kondensation bleibt nur ganz reines, destilliertes Wasser zurück. Dieses Wasser ist nur sehr wenig mineralisiert, so dass auch seine elektrische Leitfähigkeit fast gegen Null geht. Zu betonen ist hier, dass das Wasser hier nicht nur – wie so häufig angeboten – gefiltert wird. Schadstoffe werden während der Destillation nicht nur abgetrennt, sondern vernichtet. Ein wichtiger Unterschied!

Und wie sieht es mit den Mineralien aus?

Wie oft hat man uns nicht gesagt, dass es wichtig sei, mineralisiertes Wasser zu trinken, um so genügend Kalzium, Magnesium usw. zu sich zu nehmen. Häufig betonen Wassermarken, wie mineralisiert ihr Wasser doch im Gegensatz zu dem der Konkurrenz sei. Ist dies alles also nur ein Marketingtrick? Die Mineralien in Mineralwasser sind in der Tat anorganisch und werden daher im Körper abgelagert. Der Organismus kann sie jedoch nicht aufnehmen.

Wenn es möglich wäre, anorganische Mineralien aufzunehmen, würde es reichen, jeden Tag an einem Kieselstein zu lutschen. Dies ist jedoch nicht der Fall! Unsere Organismen sind nämlich heterotroph, d. h. sie ernähren sich von organischen Stoffen, die in anderen Organismen vorhanden sind (autotrophe Pflanzen für Pflanzenfresser, andere Tiere für Fleischfresser, Insektenfresser usw.). Um uns zu ernähren, essen wir also z. B. nicht die Erde in unserem Garten, sondern Karotten, die autotroph sind und mittels Photosynthese aus Wasser und Kohlendioxid organische Stoffe hergestellt haben. Damit wir Menschen Mineralien aufnehmen können, müssen sie vorher von Pflanzen transformiert worden sein. Gleiches gilt für Tiere. Mit dem Wasser, das wir trinken, führen wir uns also in Wirklichkeit gar keine Mineralien zu.

Die American Medical Association sagt hierzu:

„Seinen Bedarf an Mineralien deckt unser Körper hauptsächlich mit Lebensmitteln, nicht mit Trinkwasser.“

Prof. Schroeder, ein weltweit bekannter Experte für Mineralien und Spurenelemente, schätzt, dass nur etwa 1 % der in Wasser enthaltenen Mineralien von unserem Organismus aufgenommen werden. Der Rest lagert sich in unserem Körper ab, schwächt die Nieren und schädigt sie sogar manchmal sehr… Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Wasser, das wir trinken, hauptsächlich dazu da ist, unseren Wasserverlust durch Schwitzen, Atmen und Ausscheidungen auszugleichen. Mit dem Wasser, das wir ausscheiden, scheiden wir auch Abfallprodukte und Giftstoffe aus. Je reiner das Wasser, desto mehr Elemente kann es transportieren und ausspülen. Je mehr Mineralsalze ein Wasser jedoch hat, desto weniger kann es ausspülen und nimmt außerdem die Nieren sehr in Anspruch.

Für Dr. Allen Banik sind die einzigen Mineralien, die der Körper verwendet, organische Mineralien. Alle anderen Mineralien sind für Banik Substanzen, die dem Organismus fremd sind und die daher eliminiert werden müssen. Für ihn ist destilliertes Wasser das einzige Wasser, das vom Körper absorbiert werden kann, ohne Gewebe zu schädigen.

Eine Frage der Elektrolyse

Auf der Grundlage der Kriterien der Bioelektronik nach Vincent sprach Joseph Országh im Jahr 1995 erstmals von biokompatiblem Wasser. Es handelt sich hierbei um ein Wasser, das anderen Kriterien genügt, als das Wasser das im juristischen Sinn als Trinkwasser bezeichnet wird. Biokompatibles Wasser ist nur schwach mineralisiert, nur leicht sauer und besitzt Oxidationsreduktionspotenzial (Redox-Potenzial).

Damit der Körper die Elektrolyse vornimmt, d. h. elektrische Energie dort in chemische umwandelt, wo er sie benötigt, muss das Wasser so wenig mineralisiert wie möglich sein. Ist das Wasser dagegen mineralisiert, speichert der Organismus nicht verwertbare Mineralien und produziert möglicherweise Elektrolysephänomene, wo er Mineralien gespeichert hat. Es ist daher besser, auf die Intelligenz seines Körpers zu bauen und ihn dort tätig werden zu lassen, wo er die Energie wirklich benötigt.

Wasser sollte außerdem leicht sauer sein. (Wasser in Flaschen jedoch ist alkalisch.) Der pH-Wert von Wasser sollte zwischen 6 und 7 liegen. Alkalisches Wasser jedoch ist stark leitfähig und macht das Blut für elektromagnetische Wellen empfänglich. Wasser mit einer leichten Säure führt außerdem zu einer besseren Verwertung von Nährstoffen.

Zusammenfassung

Die Tatsache, dass Wasser durch Destillation demineralisiert ist, führt bei Ihnen zu keiner Demineralisierung.  Setzen Sie auf Gemüsesäfte! Diese versorgen Ihren Körper mit allen Mineralstoffen, die er braucht. Mit Säften können Sie sich mit lebenswichtigen Stoffen versorgen. Reines Wasser wiederum erlaubt es Ihrem Körper, Giftstoffe auszuspülen.

Sie können auch Quinton-Wasser trinken. Quinton-Wasser versorgt den Körper mit interessanten Mengen an bioverfügbaren Mineralien.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, destilliertes Wasser zu trinken, kann es sinnvoll sein, dieses zu redynamisieren, indem sie es schütteln oder ein paar Tropen Zitronensaft oder etwas Tonerde hineingeben.

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