Gemüsesäfte Entsafter

Grüne Säfte sind ein Konzentrat aus Vitaminen und Mineralstoffen und damit für den Körper ein riesiger Schatz an Nährstoffen. Grüne Säfte sind lebendige Nahrung und geben als solche die Energie von Obst und Gemüse weiter, um uns mehr Lebenskraft zu verleihen.

Inwiefern jedoch ist es sinnvoller, grüne Säfte zu trinken als z. B. einen Smoothie? Ist es wirklich gut, die Fasern zu entfernen, und was macht man mit den noch vorhandenen Fasern?

Ohne Fasern…

Säfte und Smoothies muss man ganz klar voneinander unterscheiden. Smoothies bestehen aus gemixtem Obst und Gemüse und enthalten Fasern. Säfte, die mit einem Entsafter hergestellt werden, sind Extrakte dieser Lebensmittel ohne deren Fasern. Außerdem ist es möglich, sie noch einmal zu filtern. Ein solcher zusätzlicher Filter wird heutzutage in der Regel mit einem Entsafter verkauft, um die noch verbliebenen Fasern herauszufiltern. (Möglich ist dies beispielsweise auch mit einem Passiersieb oder einem Nussmilchbeutel.)

Wer einen Saft trinkt, nimmt Lebensmittel ohne ihre Fasern zu sich. Warum eigentlich?

Warum man die Fasern entfernen sollte

Weil sich der Organismus dann ausruht. Er muss Fasern und feste Stoffe der Lebensmittel nicht mehr verdauen und kann sich so ganz auf seine anderen Aufgaben konzentrieren, wie z. B. den Abbau von Giftstoffen.

Um noch mehr Pflanzen zu essen und unserem Körper dadurch mehr Nährstoffe, Mineralien und Energie zuzuführen.

Weil Säfte sehr schnell ins Blut übergehen, was die Zellen regeneriert und in ihrer ganzen Tiefe ernährt.

„Den regelmäßigen Genuss von rohen Säften schätzen heutzutage viele Menschen. Rohe Säfte stärken und behandeln geschwächte Zellen, erhöhen mit ihren Enzymen den Sauerstoffspiegel und die Aktivität der Elektronen und das Wichtigste: Sie versorgen den Körper mit den für ihn notwendigen Nährstoffen. Kranke Menschen haben häufig Probleme mit der Verdauung. Säfte kann jeder verdauen, egal wie schwach sein Körper ist. Nicht nur bei Krankheiten ist es gut, rohe Säfte zu trinken. Viele Athleten benutzen rohe Säfte, um sich mit den von Säften gelieferten Antioxidantien vor von freien Radikalen verursachten Schäden zu schützen.” (Artikel des Instituts Hippocrate)

Was macht man mit dem Fruchtfleisch?

Dabei gilt es zu betonen, dass sich sämtliche Nährstoffe im Saft befinden. Die Fasern haben also keinen Nährwert und werden sowieso nicht aufgenommen.

Sicher können Fasern zu einem Sättigungsgefühl verhelfen und im Darm wie ein Besen wirken (falls der Darm nicht zu gereizt ist, in dem Fall sollte man vermeiden, zu viel Ballaststoffe zu essen).

Wer Fruchtfleisch verwenden möchte, kann die Fasern von Karotten und roter Bete in Crackern, Wraps, rohen Suppen, Cheesecakes, Bällchen usw. verarbeiten.

Es ist auch möglich, daraus ein Pulver herzustellen, dem man seine Flüssigkeit entzieht. Dieses kann beispielsweise Salaten und Soßen zu Farbe verhelfen.

Das Fruchtfleisch kann man aber auch auf den Kompost geben, wo es die Erde nährt und Teil des Nährstoffkreislaufs wird.

 

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